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Donnerstag, 24.11.22 18:00 bis Donnerstag, 24.11.22 19:30 - +++Online+++

Feministische Friedens- und Entwicklungspolitik


Terminexport im ICS-Format

Frauen, Männer und Menschen mit anderen Geschlechtsidentitäten sollen gleichberechtigt an Entwicklungsprozessen teilhaben. Aber was heißt das konkret?

Bild: Feministische Entwicklungspolitik von FES

Es gibt einen Zukunftsvertrag der Weltgemeinschaft für das 21. Jahrhundert

Die Durchsetzung der Menschenrechte, Klimaschutz, die nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen und eine gerechte Globalisierung sind in den 17 Zielen* (SDGs) der international vereinbarten Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung festgehalten.

Frauen, Männer und Menschen mit anderen Geschlechtsidentitäten sollen gleichberechtigt an Entwicklungsprozessen teilhaben. Mit diesem Anspruch ist das BMZ in die neue Legislaturperiode gestartet. Im Koalitionsvertrag ist der feministische Ansatz im Bereich der Außen-, Verteidigungs-, und Entwicklungspolitik im Sinne des Leitbildes einer Feminist Foreign Policy verankert. Geschlechterungerechtigkeiten sollen aktiv angegangen werden, und Frauen, Mädchen und marginalisierte Gruppen gezielt gefördert werden. Aber was heißt das konkret? Ist ‚Entwicklungspolitik‘ der richtige Begriff? Die Pluralität und das komplexe Verhältnis von ‚Entwicklung‘, Geschlecht(ern) und Machtverhältnissen erfordert mehr als ein Slogan.

Feministische Entwicklungspolitik ist intersektional. Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern, sozialen Normen und Rollen müssen ebenso hinterfragt werden wie die Machtverhältnisse zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden. Welche Rolle spielen Dekolonialisierung, Kapitalismuskritik, ein vermeintlich unbegrenztes Wachstum mit einer einhergehenden weltweiten Ausbeutung von Menschen und Natur sowie zunehmenden Klima – bzw. Umweltkatastrophen bei diesem Ansatz? Wie werden Partner*innen, zivilgesellschaftliche Gruppen und soziale Bewegungen in den Ländern des Globalen Südens eingebunden?


DISKUSSION UND INPUT MIT:

Svenja Schulze
Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland

Prof. Christine Löw
Institut für Politikwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen

Dr. Gisela Burckhardt
FEMNET e.V.

Moderation: Cosima Gill, Journalistin

 

24-11-22 - +++Online+++

Feministische Entwicklungspolitik

Veranstaltungsnummer: 260830

Was bedeutet feministische Entwicklungspolitik?
Frauen, Männer und Menschen mit anderen Geschlechtsidentitäten sollen gleichberechtigt an Entwicklungsprozessen teilhaben. Mit diesem Anspruch ist das BMZ in die neue Legislaturperiode gestartet. Im Koalitionsvertrag ist der feministische Ansatz im Bereich der Außen-, Verteidigungs-, und Entwicklungspolitik im Sinne des Leitbildes einer Feminist Foreign Policy verankert. Geschlechterungerechtigkeiten sollen aktiv angegangen werden, und Frauen, Mädchen und marginalisierte Gruppen gezielt gefördert werden. Aber was heißt das konkret? Ist ‚Entwicklungspolitik‘ der richtige Begriff? Die Pluralität und das komplexe Verhältnis von ‚Entwicklung‘, Geschlecht(ern) und Machtverhältnissen erfordert mehr als ein Slogan.
Feministische Entwicklungspolitik ist intersektional. Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern, sozialen Normen und Rollen müssen ebenso hinterfragt werden wie die Machtverhältnisse zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden. Welche Rolle spielen Dekolonialisierung, Kapitalismuskritik, ein vermeintlich unbegrenztes Wachstum mit einer einhergehenden weltweiten Ausbeutung von Menschen und Natur sowie zunehmenden Klima – bzw. Umweltkatastrophen bei diesem Ansatz? Wie werden Partner*innen, zivilgesellschaftliche Gruppen und soziale Bewegungen in den Ländern des Globalen Südens eingebunden?
Input und Diskussion mit:

Svenja Schulze, Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland
Prof. Christine Löw, Institut für Politikwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen
Dr. Gisela Burckhardt, FEMNET e.V.
Moderation: Cosima Gill, Journalistin

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