Fluchtursachen

Eine Welt in Bewegung

Flucht und Migration prägen das 21. Jahrhundert. Der Klimawandel, der die Heimat ganzer Bevölkerungsteile zerstört, genau wie Umweltverschmutzung, Naturkatastrophen und gewaltsame Konflikte oder die immer größer werdende Kluft zwischen Gewinner_innen und Verlierer_innen der Globalisierung – die Gründe für Flucht und Migration sind vielfältig und die Grenze zwischen beidem fließend. Die starre Unterscheidung von Migration und Flucht wird den bereits heute komplexen Problemlagen nicht mehr gerecht. Entsprechend problematisch ist es, Migrant_innen in Kriegs-, Wirtschafts-, Armuts- oder Klimaflüchtlinge einzuteilen.


Beiträge zu Fluchtursachen

20.06.2019 | Displacement, Migration, Integration | Fluchtursachen | Displacement | Interview

„Wir fordern einen Notfallplan für Seenotrettung“

Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni sprachen wir mit Marie von Manteuffel von Ärzte ohne Grenzen über die Lage im Mittelmeer.


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27.03.2019 | Displacement, Migration, Integration | Fluchtursachen | Displacement | News

Die sehr deutsche Debatte über Fluchtursachen

Über Motive und fehlende Definitionen in der Debatte um Fluchtursachen. Ein Interview mit Dr. Benjamin Schraven.


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21.01.2019 | Displacement, Migration, Integration | Fluchtursachen | Migrationspolitik | Gewerkschaften international | News

Migration wird bleiben

Um sie zu bewältigen, müssen öffentliche Dienstleistungen ausreichend finanziert werden, so Geneviève Gencianos von Public Services International.


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28.08.2018 | Displacement, Migration, Integration | Fluchtursachen | Displacement | News

Wie Deutschland „Fluchtursachen“ bekämpfen sollte

Der neue „Masterplan Migration” soll die Ursachen von Migration angehen. Doch was genau steht hinter diesem Ziel? Wie soll es erreicht werden?


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Fluchtursachen im Fokus

Die armen Länder nehmen die meisten Geflüchteten auf

Während die Zahl der internationalen Migrant_innen konstant ansteigt, sind die Zahlen der Geflüchteten und Binnenvertriebenen in den letzten Jahren regelrecht explodiert. Bisher ist Europa weder das primäre Ziel dieser Menschen, noch trägt es die Hauptlast oder nimmt die meisten von ihnen auf. Nur haben Politik und Öffentlichkeit in Europa und Deutschland das weltweite Ausmaß von Flucht und Vertreibung lange Zeit verdrängt.

Kurzfristige Lösungen gibt es nicht

Statt langfristige Lösungen anzudenken, setzt die Politik in Europa nach wie vor eher darauf, Migration zu verhindern, statt sie zu gestalten. Politische Maßnahmen, die schnelle Lösungen versprechen, sind oft nicht nachhaltig. In den Fokus rücken müssen die zentralen Ursachen von Konflikten und die Gründe, aus denen Menschen ihre Heimat verlassen.

Europa muss sich seiner (Mit-)Verantwortung stellen

Ein Verständnis über die historische, politische sowie ökonomische Mitverantwortung Deutschlands und Europas bei der Bekämpfung von Fluchtursachen und erzwungener Migration ist zentral. Ob bei der Ausgestaltung von Handelsverträgen, dem Verhalten Transnationaler Konzerne, bei Klima-, Agrar- oder Rohstoffpolitik bis hin zu Waffenexporten: Europa muss sich seiner Verantwortung stellen und Flucht und Migration als das behandeln, was es ist – ein globales Phänomen, das nicht erst an den EU-Außengrenzen relevant wird.

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