SPRACHE
Menü

Klimawandel, Energie und Umwelt

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt schon heute spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Wir setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein, die die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet. Unsere Vision: Emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme, die allen Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben geben. Dafür bauen wir stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften auf, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

weitere Informationen


Klimawandel, Energie und Umwelt aktuell

16.02.2021

Das Land des Honigs schützen

Um globale Herausforderungen lokal zu lösen, braucht es ein prämiertes Filmteam, eine engagierte NGO und politischen Willen, findet die FES Skopje.


weitere Informationen
 
10.02.2021

Auf dem Weg zur Just City

Das Referat Afrika der FES schließt ein Abkommen mit UNHABITAT zur gemeinsamen Arbeit zur gerechten Stadt ab.


weitere Informationen
 
08.02.2021

Das Wissen der Vielen

Die Stimmen der Zivilgesellschaft in nationalen Klimaschutzplänen: Perspektiven aus Kenia, Kirgistan, Marokko und den Philippinen


weitere Informationen
 
20.01.2021

Die menschliche Seite der Energiepolitik

In Vietnam wird energiepolitische Debatte ausschließlich im Wirtschaftsressort der Medien geführt. Wie können Journalist_innen das ändern?


weitere Informationen
 
Henrik Maihack

Kampf um Ressourcen am Horn von Afrika in Folge des Klimawandels

Die Climate Security Working Group stellt Ergebnisse vor, wie Klimasicherheit in aktuelle Friedensverhandlungen einbezogen werden kann (engl)


weitere Informationen
 

Weitere Beiträge finden Sie hier.

Position

Unsere sechs Botschaften für die Internationale Klima- und Energiepolitik weiter

Klima-Handbuch: Climate action. Socially. Just.
Publikation

Klima-Handbuch: Climate action. Socially. Just.

In unserem Handbuch finden sich zahlreiche Argumente, die zeigen, dass sozialer Fortschritt und ambitionierter Klimaschutz Hand in Hand gehen müssen. Bald auch auf Deutsch. weiter

FES @ #COP25
Weltklimakonferenz

FES @ #COP25

Wie weiter mit dem Pariser Abkommen? Einschätzungen, Analysen und Beiträge junger Aktivist_innen von den jährlich stattfindenden Weltklimakonferenzen. weiter


Veranstaltungen in Deutschland

Dienstag, 02.03.21 - +++ ONLINE +++

Frauen in der Energiewende

Wie kann es gelingen, mehr Frauen an der Energiewende zu beteiligen?
Die Energiewende stellt den größten industriellen Umbau der Wirtschaft seit der Industrialisierung dar. Sie verändert Räume und...


Donnerstag, 06.05.21 - Online

Lieferketten - Risiken globaler Arbeitsteilung für Mensch und Natur

UniDialog Wirtschaft und Gesellschaft

Die arbeitsteilige globalisierte Wirtschaft basiert auf Lieferketten. Sie entwickelten sich bereits im Frühkapitalismus, wurden im Zeitalter des Imperialismus...


Samstag, 08.05.21 bis Sonntag, 09.05.21 - Gummersbach

Das Braune im Grünen: Naturschutz und Rechtsextremismus

Rechtsextreme Gruppierungen und Einzelpersonen engagieren sich im Natur- und Umweltschutz. Sie wehren sich gegen Gentechnik und Atomenergie. Sie plädieren für eine ökologische Landwirtschaft und für...


Montag, 17.05.21 bis Freitag, 21.05.21 - Bonn

Können wir den Klimawandel noch bremsen? Umweltveränderungen (er)fahrbar machen

Extreme Wetterschwankungen, Gewitter, Stürme, Starkregen: Auch in Deutschland sind die Folgen des Klimawandels zu spüren. Doch was sind die Ursachen und Hintergründe für diese Entwicklung? Das Seminar...


Publikationen

Hasni, Tewfik; Malek, Redouane; Zouioueche, Nazim

Algeria 100% renewable energy

Recommendations for a national strategy of energy transition
Algier, 2021

Publikation herunterladen (390 KB, PDF-File)


Lycourgos, Constantinos; Vlachogiannis, Apostolos; Yiordamli, Artemis

Access to justice of environmental NGOs

A comparative perspective (EU, France, Cyprus)
Nikosia, 2021

Publikation herunterladen (450 KB, PDF-File)


People's voices in national climate plans

Civil society perspectives from Kenya, the Kyrgyz Republic, Morocco and the Philippines
Berlin, 2021

Publikation herunterladen (360 KB, PDF-File)


Billard Schachter, Clémence; Mingrone, Francesca

A UN special rapporteur on human rights & climate change?

Regional perspectives
Berlin, 2021

Publikation herunterladen (2 MB, PDF-File)


Fortaleza, Wilson

Greening the Philippine pandemic response

A labor agenda on recovery through green employment in rebuilding (LARGER) programs
PasigCity, 2021

Publikation herunterladen (2 MB, PDF-File)



Klimawandel und Soziale Demokratie

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Eine nachhaltigere Weltwirtschaft brauchen wir allein schon, um die Erderwärmung zu begrenzen – darauf hat sich auch die internationale Gemeinschaft im Pariser Klimaabkommen geeinigt. Und bei einem Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit geht es um noch mehr: Die sozial-ökologische Transformation, für die wir einstehen, ermöglicht es,

  • Armut und Ungleichheit zu vermindern;
  • wirtschaftlichem Aufschwung durch nachhaltigen Fortschritt zu erreichen;
  • internationale Solidarität zu befördern;
  • emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme zu gestalten;
  • mit der Arbeitskraft von Menschen achtsam, respektvoll und nachhaltig umzugehen und,
  • dass alle Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben haben.

Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit: Zwei Seiten einer Medaille

Das sozialdemokratische Verständnis von Fortschritt im 21. Jahrhundert verbindet soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung. Die ökologische muss mit der sozialen Frage verknüpft und gemeinsam beantwortet werden: Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen die Umweltbewegung, Gewerkschaften und Arbeitnehmer_innen. Zwischen deren oft unterschiedlichen Positionen baut die Friedrich-Ebert-Stiftung Brücken – für stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

Die soziale und die ökologische Frage gehören zusammen

Wenn wir zum Beispiel darüber sprechen, dass der Abbau von Kohle beendet werden muss, dann nicht, um die „Interessen der Umwelt“ gegen die „Interessen der Arbeitnehmer_innen“ auszuspielen. Viele Menschen fürchten sich aus guten Gründen davor, durch Strukturwandel ihren Arbeitsplatz und ihre Sicherheit zu verlieren. Es muss sichergestellt werden, dass sie eine Zukunftsperspektive haben, die nicht davon abhängig ist, dass die Umwelt weiter geschädigt wird. Der Weg dahin ist oft nicht leicht, aber genau dafür entwickeln wir Konzepte und Ideen: Für einen gerechten Strukturwandel, der nachhaltigere Wirtschaftsweisen und bessere Lebensperspektiven für alle ermöglicht.

Klimagerechtigkeit Weltweit

Klimaschutz wollen wir sozial gerecht und ausgleichend gestalten, so dass am Ende alle davon profitieren. Klimagerechtigkeit bedeutet, jedem Menschen gleiches Nutzungsrecht an der Atmosphäre zuzugestehen – unabhängig von Staatsangehörigkeit, Alter, Geschlecht oder Religion. Klimagerechtigkeit erfordert, dass die Interessen des Globalen Südens genauso schwer wiegen wie die des Globalen Nordens, die der älteren Generation genau so schwer wie die der jüngeren. Und Klimagerechtigkeit bedeutet auch, dass Chancen und Belastungen weltweit gerecht geteilt werden.

nach oben