Klimawandel, Energie und Umwelt

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt schon heute spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Wir setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein, die die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet. Unsere Vision: Emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme, die allen Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben geben. Dafür bauen wir stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften auf, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

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Klimawandel, Energie und Umwelt aktuell

15.02.2019

ON TOUR – with JUST TRANSITION!

Just Transition spielt eine wichtige Rolle auf der politischen Agenda der COP24. Was genau bedeutet das? Und wie lässt er sich realisieren?


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15.02.2019

Deutlich sichtbar: Just Transition hat es auf die politische Agenda geschafft

Bundesumweltministerin Svenja Schulz diskutiert mit internationalen Akteuren über die Chancen von Just Transition im globalen Kontext


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Da geht noch was

Sozialpolitisch war die Kohlekommission erfolgreich, doch im Klimaschutz hapert es. IPG-Beitrag zu den Ergebnissen der Kohlekommission von Manuela...


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11.12.2018

Sein oder nicht sein? Harte Kämpfe um das Pariser Regelwerk

Die erste Woche der COP24 ist vorbei, die kollektive Aufregung groß. Jetzt geht es ums Ganze: um die Bestandteile des Pariser Regelbuchs.


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10.12.2018

Ausnahmezustand

Ein Erfahrungsbericht über die erschwerten Bedingungen für zivilgesellschaftliches Engagement bei der COP24


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FES @ #COP
Weltklimakonferenz

FES @ #COP

Wie weiter mit dem Pariser Abkommen? Einschätzungen, Analysen und Beiträge junger Aktivist_innen von den jährlich stattfindenden Weltklimakonferenzen. weiter

Nachhaltigkeit, Energiewende & Fairer Tourismus
Online-Weiterbildung

Nachhaltigkeit, Energiewende & Fairer Tourismus

Was kann auf dem Weg zu nachhaltigen Strukturen getan werden? Was bedeutet die Energiewende genau? Die Welt erkunden, aber fair - geht das überhaupt? Die FES Onlineakademie lädt dazu ein, mehr über Nachhaltigkeit zu lernen. weiter


Veranstaltungen in Deutschland

Montag, 25.03.19 - Berlin

Rohstoffhunger - Rohstofffluch?

Computer, Smartphones oder Autos - täglich nutzen wir Produkte, in denen eine Vielzahl an mineralischen Rohstoffen steckt. Unser steigender Konsum und der "Rohstoffhunger" der Industrie bedingen...


Freitag, 29.03.19 - Münster

Münsterlandgespräch: Eine Frage der Gerechtigkeit: Klimaschutz solidarisch gestalten!

Eine Frage der Gerechtigkeit: Klimaschutz solidarisch gestalten!

Der globale Klimawandel ist Realität und stellt die Lebensgrundlagen heutiger und zukünftiger Generationen überall auf der Welt in...


Samstag, 30.03.19 - Barleben, OT Ebendorf

Nebenerwerbslandwirtschaft in Sachsen-Anhalt - Auslaufmodell oder Chance für den ländlichen Raum?

Die Landwirtschaft im Nebenerwerb ist schon seit Jahrhunderten eine Organisationsform bäuerlichen Lebens im ländlichen Raum. Nach der politischen Wende hat sich auch in den ostdeutschen Bundesländern...


Dienstag, 02.04.19 - Osterburg

Europas Energiepolitik - Zwischen (Un)Sicherheit und (Un)Abhängigkeit

Die Schüler_innen simulieren im Rahmen des Planspiels den Gesetzgebungsprozess der Europäischen Union (EU). In der Simulation verhandeln die Teilnehmer_innen eine Richtlinie, die die gemeinsame...


Publikationen

Ventura-Dias, Vivianne

Global capitalism and the challenges facing social-ecological transformation in Latin America

Mexiko, 2019

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Kreimerman, Roberto

Economic context in Latin America

Outlook and trends for social-ecological transformation
Mexiko, 2019

Publikation herunterladen (620 KB, PDF-File)


Cálix Rodríguez, J. Álvaro

Political change in Latin America

Limits and opportunities for social-ecological transformation
Mexiko, 2019

Publikation herunterladen (720 KB, PDF-File)


Development of a phase model for categorizing and supporting the sustainable transformation of energy systems in the MENA region

Report to the Friedrich-Ebert-Stiftung, Wuppertal, November 2018
Amman, 2019

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Müller, Michael

Atommüll

Zum ungelösten Problem der Kernenergie
Bonn, 2019

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Klimawandel und Soziale Demokratie

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Eine nachhaltigere Weltwirtschaft brauchen wir allein schon, um die Erderwärmung zu begrenzen – darauf hat sich auch die internationale Gemeinschaft im Pariser Klimaabkommen geeinigt. Und bei einem Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit geht es um noch mehr: Die sozial-ökologische Transformation, für die wir einstehen, ermöglicht es,

  • Armut und Ungleichheit zu vermindern;
  • wirtschaftlichem Aufschwung durch nachhaltigen Fortschritt zu erreichen;
  • internationale Solidarität zu befördern;
  • emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme zu gestalten;
  • mit der Arbeitskraft von Menschen achtsam, respektvoll und nachhaltig umzugehen und,
  • dass alle Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben haben.

Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit: Zwei Seiten einer Medaille

Das sozialdemokratische Verständnis von Fortschritt im 21. Jahrhundert verbindet soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung. Die ökologische muss mit der sozialen Frage verknüpft und gemeinsam beantwortet werden: Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen die Umweltbewegung, Gewerkschaften und Arbeitnehmer_innen. Zwischen deren oft unterschiedlichen Positionen baut die Friedrich-Ebert-Stiftung Brücken – für stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

Die soziale und die ökologische Frage gehören zusammen

Wenn wir zum Beispiel darüber sprechen, dass der Abbau von Kohle beendet werden muss, dann nicht, um die „Interessen der Umwelt“ gegen die „Interessen der Arbeitnehmer_innen“ auszuspielen. Viele Menschen fürchten sich aus guten Gründen davor, durch Strukturwandel ihren Arbeitsplatz und ihre Sicherheit zu verlieren. Es muss sichergestellt werden, dass sie eine Zukunftsperspektive haben, die nicht davon abhängig ist, dass die Umwelt weiter geschädigt wird. Der Weg dahin ist oft nicht leicht, aber genau dafür entwickeln wir Konzepte und Ideen: Für einen gerechten Strukturwandel, der nachhaltigere Wirtschaftsweisen und bessere Lebensperspektiven für alle ermöglicht.

Klimagerechtigkeit Weltweit

Klimaschutz wollen wir sozial gerecht und ausgleichend gestalten, so dass am Ende alle davon profitieren. Klimagerechtigkeit bedeutet, jedem Menschen gleiches Nutzungsrecht an der Atmosphäre zuzugestehen – unabhängig von Staatsangehörigkeit, Alter, Geschlecht oder Religion. Klimagerechtigkeit erfordert, dass die Interessen des Globalen Südens genauso schwer wiegen wie die des Globalen Nordens, die der älteren Generation genau so schwer wie die der jüngeren. Und Klimagerechtigkeit bedeutet auch, dass Chancen und Belastungen weltweit gerecht geteilt werden.

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