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Krieg in der Ukraine: Zeitenwende für Frieden und Sicherheit

Dienstag, 06.12.22 19:00 bis Dienstag, 06.12.22 21:00 - online

Der Krieg in der Ukraine - doppelte Zeitenwende für die Bundeswehr


Terminexport im ICS-Format

Der russische Angriff auf die Ukraine bedeutet eine doppelte Zeitenwende für die Bundeswehr. Wir diskutieren, vor welchen materiellen und die personellen Herausforderungen die Bundeswehr aktuell steht und welche Akteure wie gefordert sind, damit dieHerausforderungen bewältigt werden.

 

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar sprach Bundeskanzler Olaf Scholz wenige Tage später im Bundestag von einer "Zeitenwende". Dieses Wort fasst seither die umfangreichen Veränderungen der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik zusammen. Das Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften (zebis) und die Friedrich-Ebert-Stiftung laden herzlich ein zur Diskussion darüber, was diese Zeitenwende für die Bundeswehr bedeutet.

Auf der einen Seite steht die Bundeswehr vor der großen Aufgabe, mit dem von der Bundesregierung beschlossenen Sondervermögen über 100 Milliarden Euro den materiellen Zustand der Bundeswehr deutlich zu verbessern. Dazu gehört auch, neue Soldat_innen zu gewinnen.

Auf der anderen Seite bestehen aber auch große immaterielle Herausforderungen. Die Bilder und Nachrichten aus der Ukraine haben das erschreckend brutale Vorgehen der russischen Truppen auch gegen die Zivilbevölkerung gezeigt. Die gestiegene Wahrscheinlichkeit, dass die Bundeswehr aktiv zur Landes- oder Bündnisverteidigung eingesetzt wird, erfordert eine umsichtige Innere Führung.

Welche positiven und negativen Erfahrungen aus den Auslandseinsätzen können dafür Ansatzpunkte bieten? Wie wird die Bundeswehr ihrer Verantwortung gerecht, ihre Angehörigen auf veränderte Einsatzanforderungen und deren potenzielle Gefahren vorzubereiten? Welche Rolle spielt die Auseinandersetzung um Werte wie Freiheit, Demokratie und universelle Menschenrechte in der Ausbildung der Soldat_innen und den aktuellen Diskussionen über die Zeitenwende?

Sie sind herzlich zur Diskussion dieser und weiterer Fragen eingeladen. Die Veranstaltung findet hybrid statt, so dass Sie entweder vor Ort oder online mitdiskutieren können.

 

Das Programm

ab 18:30 Uhr Einlass

19:00 Uhr Begrüßung und Einführung

Monsignore Rainer Schadt, Katholischer Leitender Militärdekan, Katholisches Militärdekanat Kiel

Dr. Veronika Bock, Direktorin des zebis – Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften

Dr. Dietmar Molthagen, Leiter des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung

 

19:15 Uhr Doppelte Zeitenwende für die Bundeswehr – Diskussion mit:

Falko Droßmann, MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags und Abgeordneter für den Wahlkreis Hamburg-Mitte

Oberst Dr. Stefan Gruhl, Bundesministerium der Verteidigung, Referatsleiter III 3 Führung Streitkräfte

Dr. Barbara Kunz, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), Forschugnsbereich Europäische Friedens- und Sicherheitsordnungen

Prof. Dr. Markus Vogt, Lehrstuhl Christliche Sozialethik an der katholisch-theologischen Fakultät der LMU München

Moderation: Dr. Jochen Bittner, Journalist bei der ZEIT

 

ca. 20:10 Uhr Diskussion mit dem Publikum (vor Ort und digital)

 

20:45 Uhr Schlusswort

Dr. Veronika Bock, zebis

 

organisatorische Hinweise

Veranstaltungsort ist die

 

Katholischen Akademie Hamburg (Panoramasaal, 5. Stock)

Herrengraben 4

20459 Hamburg

 

Die Plätze vor Ort für eine Präsenzteilnahme sind begrenzt. Dafür ist eine Anmeldung über unsere Website oder per Mail an hamburg(at)fes.de erforderlich. Wir bestätigen Ihre Anmeldung schriftlich und diese ist erst danach verbindlich.

 

Außerdem wird die Diskussion per Livestream auf dem YouTube-Kanal des zebis übertragen. Eine Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich. Um sich an der Diskussion zu beteiligen, ist allerdings nach Beginn der Veranstaltung eine Anmeldung auf YouTube nötig.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Es gelten die am Veranstaltungstag in Hamburg gültigen Regeln zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie. Bitte beachten Sie, dass sich diese auch kurzfristig ändern können.

Die Veranstalter empfehlen das Tragen einer FFP2-Maske.

 

Eine Veranstaltung des zebis - Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften und der Friedrich-Ebert-Stiftung.

 

Bild: Zeitenwende von iconscreen

06-12-22 - Hamburg (Kath. Akademie)
freie Plätze

Der Krieg in der Ukraine - doppelte Zeitenwende für die Bundeswehr

Veranstaltungsnummer: 263839

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar sprach Bundeskanzler Olaf Scholz wenige Tage später im Bundestag von einer "Zeitenwende". Dieses Wort fasst seither die umfangreichen Veränderungen der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik zusammen. Das Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften (zebis) und die Friedrich-Ebert-Stiftung laden herzlich ein zur Diskussion darüber, was diese Zeitenwende für die Bundeswehr bedeutet.

Auf der einen Seite steht die Bundeswehr vor der großen Aufgabe, mit dem von der Bundesregierung beschlossenen Sondervermögen über 100 Milliarden Euro den materiellen Zustand der Bundeswehr deutlich zu verbessern. Dazu gehört auch, neue Soldat_innen zu gewinnen.

Auf der anderen Seite bestehen aber auch große immaterielle Herausforderungen. Die Bilder und Nachrichten aus der Ukraine haben das erschreckend brutale Vorgehen der russischen Truppen auch gegen die Zivilbevölkerung gezeigt. Die gestiegene Wahrscheinlichkeit, dass die Bundeswehr aktiv zur Landes- oder Bündnisverteidigung eingesetzt wird, erfordert eine umsichtige Innere Führung.

Welche positiven und negativen Erfahrungen aus den Auslandseinsätzen können dafür Ansatzpunkte bieten? Wie wird die Bundeswehr ihrer Verantwortung gerecht, ihre Angehörigen auf veränderte Einsatzanforderungen und deren potenzielle Gefahren vorzubereiten? Welche Rolle spielt die Auseinandersetzung um Werte wie Freiheit, Demokratie und universelle Menschenrechte in der Ausbildung der Soldat_innen und den aktuellen Diskussionen über die Zeitenwende?

Sie sind herzlich zur Diskussion dieser und weiterer Fragen eingeladen. Die Veranstaltung findet hybrid statt, so dass Sie entweder vor Ort oder online mitdiskutieren können.

Das Programm:
ab 18:30 Uhr Einlass

19:00 Uhr Begrüßung und Einführung
Monsignore Rainer Schadt, Katholischer Leitender Militärdekan, Katholisches Militärdekanat Kiel
Dr. Veronika Bock, Direktorin des zebis – Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften
Dr. Dietmar Molthagen, Leiter des Julius-Leber-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung

19:15 Uhr Doppelte Zeitenwende für die Bundeswehr – Diskussion mit:
Falko Droßmann, MdB, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags und Abgeordneter für den Wahlkreis Hamburg-Mitte
Oberst Dr. Stefan Gruhl, Bundesministerium der Verteidigung, Referatsleiter III 3 Führung Streitkräfte
Dr. Barabra Kunz, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), Forschugnsbereich Europäische Friedens- und Sicherheitsordnungen
Prof. Dr. Markus Vogt, Lehrstuhl Christliche Sozialethik an der LMU München
Moderation: Dr. Jochen Bittner, Journalist bei der ZEIT

ca. 20:10 Uhr Diskussion mit dem Publikum (vor Ort und digital)

20:45 Uhr Schlusswort
Dr. Veronika Bock, zebis

Anschließend laden wir die in der Katholischen Akademie anwesenden Gäste zu einem Stehempfang ein.

Organisatorische Hinweise:

Veranstaltungsort ist die
Katholische Akademie
Herrengraben 4, 20459 Hamburg
www.kahh.de
Anfahrt: In unmittelbarer Nähe der Katholischen Akademie befindet sich die S-Bahn-Station Stadthausbrücke.

Die Anzahl der Plätze vor Ort ist begrenzt. Eine Anmeldung über die blaue Schaltfläche auf dieser Seite ist erforderlich. Anmeldungen sind erst nach schriftlicher Bestätigung durch die FES verbindlich.

Die Veranstaltung wird außerdem per Livestream auf dem YouTube-Kanal des zebis (https://www.youtube.com/user/zebispunkteu/streams) übertragen. Auf YouTube angemeldete Teilnehmende können sich an der Diskussion live beteiligen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Es gelten die am Veranstaltungstag in Hamburg gültigen Regeln zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie. Bitte beachten Sie, dass sich diese auch kurzfristig ändern können.
Die Veranstalter empfehlen das Tragen einer FFP2-Maske.



Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich die Karte laden, werden Informationen darüber an Google übermittelt.


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