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LOCATION:Haus Kassel / Hauptstraße 4 31542 Bad Nenndorf
SUMMARY:Verlorene Mitte\, feindselige Zustände - Ist rechtes Denken normal
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DESCRIPTION:In freundlicher Zusammenarbeit mit Bad Nenndorf ist bunt - Bün
 dnis gegen Rechtsextremismus e.V.<br><br>Mehr als die Hälfte der Befragte
 n stimmt menschenfeindlichen Aussagen gegenüber Langzeitarbeitslosen zu. 
 Für 93% hingegen steht die Würde und Gleichheit aller Menschen an erster
  Stelle  so die aktuelle Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Wie 
 kommen solche widersprüchlichen Ergebnisse zustande? Wieso wird eine demo
 kratische Grundhaltung oftmals nicht auf die eigene Lebensrealität übert
 ragen?<br><br>Seit 2006 untersucht die Friedrich-Ebert-Stiftung in ihren M
 itte-Studien rechtsextreme Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft\, b
 is 2012 in Zusammenarbeit mit der Universität Leipzig\, seit 2014 mit der
  Universität Bielefeld.Die aktuelle Studie zeichnet das Bild einer Gesell
 schaft in Unruhe und Spaltung. Wut und Hass stehen Solidarität und zivilg
 esellschaftlichem Engagement gegenüber. Während klar rechtsextreme Einst
 ellungen stabil auf niedrigem Niveau bleiben\, verfestigen sich rechtspopu
 listische Einstellungen stetig und werden somit normal. Verschwörungs
 theorien stoßen ebenfalls auf Anklang.<br><br>Wir wollen mit Ihnen die Er
 gebnisse der Mitte-Studie einordnen: Wie kann es sein\, dass menschenfeind
 liches Denken in der Mitte der Gesellschaft anschlussfähig geworden ist u
 nd sich normalisiert? Gibt es Unterschiede zwischen den alten und neue
 n Bundesländern? Und: Welche Schlüsse ziehen wir aus den Ergebnissen fü
 r den weiteren Umgang mit rechten Einstellungen?<br><br>Nach einem Impuls 
 von Franziska Schröter (Projekt gegen Rechtsextremismus der Friedrich-Ebe
 rt-Stiftung und Herausgeberin der Mitte-Studie) diskutiert sie mit Andrea 
 Röpke (Journalistin und Autorin)\, Marja-Liisa Völlers MdB und Winfried 
 Wingert (Vorsitzender Bad Nenndorf ist bunt e.V.)\, moderiert von Rosa Leg
 atis\, Hannover. Das Schlußwort hält Jürgen Uebel (Bad Nenndorf ist bun
 t e.V.).
ORGANIZER;CN=Alexander Bodenstab:mailto:niedersachsen@fes.de
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