Internationale Arbeit

14.08.2018

Podcast »Für euch spazieren« | Uruguay

»Wenn man sich Bedingungen backen könnte für eine FES im Ausland, dann würde wahrscheinlich Uruguay herauskommen,« sagt Uruguays FES-Büroleiter Sebastian Sperling im Podcast von sagwas.net.

Bild: Montevideo von © FES

Das kleinste spanischsprachige Land Südamerikas hat nicht nur während der Fußball-WM beeindruckt. Uruguay ist in vielen Politikfeldern in der Region führend: steigender Wohlstand, mehr Bürgerrechte, Aufarbeitung der Militärdiktatur, große Einheit unter linken Politiker_innen und Aktivist_innen. Tatsächlich hat die Frente Amplio (FA) als Regierungsbündnis einige Erfolge zu verzeichnen, die insbesondere in Zeiten von weltweit zunehmendem Rechtspopulismus ihresgleichen suchen.

Sebastian Sperling ist Landesvertreter im FES-Büro in Uruguays Hauptstadt Montevideo und bringt die FESUR sagwas.net gegenüber in einer Podcast-Folge als das näher, was sie seit bald 35 Jahren ist: ein besonderer Ort des Austauschs zwischen Partei, Gewerkschaft und Regierung.

»Aber wir unterstützen auch einen zunehmend internationaleren Dialog – gerade in Bezug auf das Thema Migration«, so Sperling im Gespräch. »Uruguay, das zwei Jahre im UN-Sicherheitsrat war und jetzt Kandidat für den Menschenrechtsrat ist, versucht das Thema internationale Verantwortung hochzuhalten und boxt so oft über seiner Gewichtsklasse.«

Länder / Regionen: Lateinamerika/Karibik | Uruguay

Arbeitseinheit: Referat Lateinamerika/Karibik | Stimmen aus Lateinamerika und der Karibik


nach oben