Internationale Arbeit

Herausforderungen für Europa in Zeiten von Krieg und Krise

In dem Europapolitischen Forum von IG Metall und FES wurden Perspektiven Europas für eine strategische Autonomie in einer zunehmend multipolaren Welt ausgelotet und diskutiert, welche Anforderungen Europa dafür hinsichtlich des inneren Zusammenhalts mit sich bringen muss.

Panel 1 a

Bild: von Mark Bollhorst

Die vielbeschworene Zeitenwende stellt die Europäische Union vor besondere Herausforderungen. Russlands Krieg gegen die Ukraine, Chinas geopolitische Ambitionen, die Energiekrise, der industriepolitische Wettbewerb der Weltregionen um Rohstoffe und Investitionen – als Antwort auf diese Herausforderungen wird vielfach ein souveränes und autonomes Europa gefordert, in dem die Mitgliedstaaten gemeinsam und koordiniert im Staatenverbund ihr Interesse in einer multipolaren Welt durchsetzen können. Wie aber lässt sich ein souveränes Europa angesichts der auch zunehmend internen Krisen gestalten? Wie tragfähig ist ein Europa, das sich zunehmend sozio-ökonomisch und im rechtsstaatlichen Diskurs voneinander entfernt?

Über die Herausforderungen für Europa in Zeiten von Krieg und Krise wollen wir in dem diesjährigen Europapolitischen Forum von IG Metall und FES diskutierten Vertreter_innen aus Gewerkschaften, Politik und Zivilgesellschaft zunächst über die Perspektiven Europas für eine strategische Autonomie in einer zunehmend multipolaren Welt ausloten. In einem zweiten Panel wurde diskutiert, welche Anforderungen Europa dafür hinsichtlich des inneren Zusammenhalts mit sich bringen muss. 

Den ausführlichen Bericht zur Konferenz können Sie hier lesen. Die vollständige Konferenz finden Sie auf YouTube (https://youtu.be/HM8tx5XK4G4), ebenso wie den Mittschnitt der Rede von Adam Tooze (https://youtu.be/fV8zbRArmBg).