Internationale Arbeit

09.05.2018

Couscous. Die Saat der Würde

Der Couscous steht wie kein zweites Gericht für die tunesische Küche. Doch unter welchen Bedingungen wird das Getreide für den berühmten Couscous angebaut? Wie steht es um die Kapazitäten der tunesischen Landwirtschaft, ihre eigene Bevölkerung zu versorgen? Diese und andere Fragen wirft der Film „Couscous – Die Saat der Würde“ auf.

Bild: von FES

Bild: von FES

Über eine Reihe von Gesprächen zeigt der Film von Filmemacher Habib Ayeb die Perspektive der Kleinbauern und -bäuerinnen auf ihr Land, ihre Arbeit und ihren Stolz, zur Ernährung des Landes beizutragen. Der Kenntnisreichtum und die präzise Analyse wirtschaftlicher und politischer Abhängigkeiten durch die Kleinbauern und -bäuerinnen sind beeindruckend und lehrreich.

Im Film wechseln sich die Gespräche mit Szenen des landwirtschaftlichen Lebens und Bildern der tunesischen Landschaft ab und bieten Einblicke in eine Lebenswelt, die selbst für viele Tunesier_innen bislang unentdeckt geblieben ist.

Am 1. Juni 2018 zeigte die Friedrich-Ebert-Stiftung „Couscous – Die Saat der Würde“ im Moviemento Kino in Kreuzberg. Im Anschluss an die Filmvorführung debattierten Regisseur Habib Ayeb, Sozialgeograph und Professor an der Universität Paris 8, Sarah Ruth Sippel von der Universität Leipzig sowie Berit Thomsen von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft über Ernährungssouveränität und den Handel mit Nahrungsmitteln und Saatgut aus europäischer und nordafrikanischer Perspektive.

Zum Abschluss gab es - dem Titel und Thema der Veranstaltung getreu – eine Kostprobe klassischen Couscous.

Länder / Regionen: Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika | Tunesien


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