Internationale Arbeit

Mittwoch, 20.06.18 18:00 bis Mittwoch, 20.06.18 19:30 - Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin

Bollywood – Genderklischees am laufenden Band


Terminexport im ICS-Format

Als größte Filmindustrie der Welt könnte Bollywood die Gesellschaft im Hinblick auf Geschlechterstereotype positiv beeinflussen – tut es aber nicht. Moderatorin Anne Wizorek (Initiatorin des Hashtag #aufschrei) diskutiert mit Nishtha Madaan (IBM Research - India, Delhi) und Zarah Udwadia (Point of View, Mumbai) sowie dem Publikum über Gender-Stereotypen in Bollywood-Filmen und mögliche Gegenentwürfe.

Bild: Bollywood von Meena Kadri

Bollywood ist die größte Filmindustrie der Welt: Allein im Jahr 2017 entstanden 364 Hindi-Filme, weltweit werden jährlich 3,6 Milliarden Tickets für Bollywood-Filme verkauft – eine Milliarde mehr als für Hollywood-Filme. In Indien spiegelt sich der enorme Einfluss Bollywoods auf Gesellschaft und Kultur besonders in Musicals und Tänzen, auf Hochzeiten und in der Modebranche wider.

Bollywood könnte die Gesellschaft im Hinblick auf Geschlechterstereotype positiv
beeinflussen – tut es aber nicht. Ganz im Gegenteil: Hindi-Filme sind immer noch sexistisch und die Darstellung junger Frauen ist erschreckend. Diese Bilder wirken unbewusst auf den Alltag, die Kommunikation und das Handeln der Zuschauer_innen.

Moderatorin Anne Wizorek diskutiert mit Nishtha Madaan (IBM Research – India, Delhi) und Zarah Udwadia (Point of View, Mumbai) sowie dem Publikum über Genderstereotype in Bollywood-Filmen und mögliche Gegenentwürfe.

Veranstaltungssprache:

Deutsch und Englisch mit Dolmetschung

Länder / Regionen: Asien/Pazifik



Termin

Mittwoch, 20.06.18
18:00 bis 19:30 Uhr

Teilnahmepauschale
k.A.

Veranstaltungsort

Hiroshimastr. 17
10785 Berlin



Ansprechpartner_in

Pham, Giang

Kontaktanschrift



Organisation/Koordination:

Pham, Giang Huong
giang.pham(at)fes.de


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