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Donnerstag, 24.10.19 18:00

Zwischen Putin und Trump: Nukleare Aufrüstung und ihre Folgen für die Sicherheit in Europa


Terminexport im ICS-Format

Am 2. August 2019 endete der zwischen den USA und der Sowjetunion geschlossene INF-Vertrag. Beide Staaten hatten 1987 die Abrüstung von landgestützten Waffensystemne mit Reichweiten zwischen 500 und 5500 Kilometern vereinbart. Dieser Verzicht stärkte die kollektive Sicherheit in Europa.

Mit der Stationierung neuer Marschflugkörper verstieß Russland schon vor Jahren gegen diesen Vertrag. Zunächst Trump später auch Putin kündigten ihn 2019. UN-Generalsekretär António Guterres mahnte deshalb „dringend eine Einigung über einen neuen gemeinsamen Weg für die internationale Rüstungskontrolle“ an.

Dr. Oliver Thränert, Leiter des renommierten „Centers for Security Studies“ an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich plädiert dafür, die Staaten China, Indien und Pakistan in künftige Rüstungskontroll-Verhandlungen einzubeziehen. Allerdings sei durchaus Skepsis angebracht, weil nicht nur die Staatschefs Trump, Putin und Xi Jinping wenig Interesse daran hätten, mit ihren Waffensystemen vielmehr drohen und die eigene Bevölkerung beeindrucken wollten.

Thränert arbeitete von 1986 bis 2001 bei der Friedrich-Ebert-Stiftung.

 


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