Regionalbüro Regensburg

27.06.2018

Donnerstag, 12. Juli 2018, Evangelisches Gemeindehaus Bayreuth

Die Suche nach bezahlbaren Wohnungen in bayerischen Städten und deren Umland wird immer öfter zum Glücksspiel. Die Preise steigen nicht nur bei Neuvermietungen scheinbar unaufhaltsam. Die Gründe: Mehr und mehr Wohnungen fallen aus der Sozialbindung. Private Investoren haben kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen große Bestände abgekauft und wollen damit stattliche Renditen erzielen. Es werden zu wenige bezahlbare Wohnungen errichtet. Sanierte oder neu gebaute Wohnungen sind selbst für „Normalverdiener“ oft nicht erschwinglich. Dieser Zustand erzeugt nicht nur soziale Spannungen. Er widerspricht auch der Bayerischen Verfassung. In Artikel 106 heißt es dort: „Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung. Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden.“

Bei unserem Bürgergespräch wollen wir die Wohnungssituation in Bayreuth und der Umgebung näher beleuchten und diese Fragen diskutieren:

• In welcher Verfassung ist der hiesige Wohnungsmarkt und welche Entwicklung wird er nehmen?

• Welche Erfahrungen machen Menschen die eine Wohnung suchen?

• Welchen Beitrag leisten die kommunalen Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften und

privaten Vermieter zu einer sozial verträglichen Gestaltung des Bayreuther Mietmarktes?

• Wie soll die Wohnungspolitik in der Stadt und in den Umlandgemeinden gestaltet werden?

• Tun Bund und Freistaat Bayern genug, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen?

Darüber wollen wir mit unseren Gästen am Podium und Ihnen diskutieren.


Friedrich-Ebert-Stiftung
Regionalbüro Regensburg

Lilienthalstr. 8
93049 Regensburg

0049 941 794759
0049 941 795613 

E-Mail-Kontakt


nach oben