Regionalbüro Regensburg

26.10.2018

FREITAG, 30. NOVEMBER 2018, 19:00 Uhr, Thon-Dittmer-Palais Regensburg

In vielen europäischen Ländern sind Populisten im Aufwind und machen gegen die EU, Pressefreiheit, Zusammenarbeit und Verständigung mobil. Sie meinen, dass ein starker Nationalstaat seine Bürgerinnen und Bürger besser vor den häufig als Bedrohung empfundenen negativen Seiten der Globalisierung schützen kann als der Zusammenschluss von immer noch 28 Mitgliedsstaaten. Zum Repertoire gehört auch der Vorwurf, die EU sei zentralistisch und undemokratisch.

 

Aber: Laut aktuellem „Eurobarometer“ ist die Zustimmung zur EU mit 62 % so hoch wie zuletzt vor 25 Jahren. Nicht nur jüngere Menschen schätzen die Möglichkeiten, ihren Arbeits-, Studien- und Ausbildungsplatz innerhalb der EU frei zu wählen und nach Belieben zu reisen. Den europäischen Institutionen Schwächen anzukreiden, für die sie nicht verantwortlich sind, halten viele Pro-Europäer für unfair. Schließlich hätten die nationalen Regierungen ihnen bislang viele Kompetenzen vorenthalten. So sei zuletzt Frankreichs Staatspräsident Macron mit fast allen seinen Reformvorschlägen ins Leere gelaufen.

 

Sind die Gesellschaften in vielen Ländern auch beim Thema EU gespalten? Wie also geht es weiter mit dir, Europa?

 

Diesen und anderen Fragen zur Zukunft der EU widmet sich das 49. Regensburger Gespräch der Friedrich-Ebert-Stiftung. Wir erwarten aufschlussreiche Antworten von unseren Gästen am Podium und laden Sie zur Diskussion sehr herzlich ein.

 

Bild: Rolf-Dieter Krause von WDR/Herby Sachs

Bild: von Ismail Ertug

Bild: von Prof. Dr. Bernhard Stahl

Bild: von Mattea Cordier

Arbeitseinheit: Politische Akademie


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