Regionalbüro Regensburg

09.05.2018

48. Regensburger Gespräch über die Zukunft der E-Mobilität

Vier Megatrends werden unsere Mobilität in Zukunft stark beeinflussen: „Nachhaltigkeit, Urbanisierung, Individualisierung und Digitalisierung“. Deutlich mehr Fahrzeuge mit Elektroantrieb -PKW, Fahrräder, Busse, Nutzfahrzeuge- sollen die Emission von Luftschadstoffen und Lärm vor allem in unseren Städten deutlich verringern und zur Erreichung der weltweit vereinbarten Klimaschutzziele beitragen. Besonders der PNV muss weiter ausgebaut werden.

Der Trend zu mehr E-Mobilität beschleunigt sich: Weltweit wurden 2017 erstmals über 1 Million E-Autos zugelassen und Deutschland ist hinter China und Japan bereits die Nummer 3 bei der Herstellung von E-Autos inkl. Hybrid-Antrieb. Unbefriedigend ist dagegen die Zahl von hierzulande gerade einmal 60.000 zugelassenen E-Fahrzeugen.

Vor allem die Automobilwirtschaft mit ihrer enormen volkswirtschaftlichen, beschäftigungs- und innovationspolitischen Bedeutung steht vor riesigen Herausforderungen. Sie ist mit ihren rund 200.000 Arbeitsplätzen industrielles Rückgrat der bayerischen Wirtschaft. Besonders in der Motorenproduktion stehen nun viele Jobs auf dem Spiel: Besteht ein Verbrennungsmotor aus rund 1000 Teilen, funktioniert ein Elektromotor mit 50 Teilen oder weniger.

Gesellschaft, Politik, Unternehmen, Gewerkschaften und andere Akteur_innen müssen in Sachen Mobilität ökologische,soziale und wirtschaftliche Interessen unter einen Hut bringen. Die Zeit drängt!

 

 


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