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Friedrich-Ebert-Stiftung in Brasilien

Die Arbeit der FES in Brasilien

Unter den Präsidentschaften von Lula da Silva und Rousseff (beide Arbeiterpartei PT) hat Brasilien einen beachtlichen Entwicklungsprozess vollzogen und sich zu einem wichtigen internationalen Akteur entwickelt. Gegenwärtig befindet sich Brasilien jedoch nicht nur in einer schweren wirtschaftlichen Rezession, sondern auch in einer tiefgreifenden Krise der politischen Institutionen. Das Vertrauen der Bevölkerung in die brasilianische Demokratie, insbesondere in die Parteien, schwindet.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) arbeitet seit 1976 in Brasilien. Sie unterstützt parteipolitische Partner, Gewerkschaften sowie Jugendorganisationen dabei, die Agenda des Landes mitzugestalten, programmatische Positionen zu erarbeiten und sich am internationalen Politikdialog zu beteiligen.

Einen Schwerpunkt legt die FES in Brasilien auf die Stärkung demokratischer Institutionen und auf Beteiligung, z. B. durch Debatten über die Reform des politischen Systems oder über die Demokratisierung der Arbeitsbeziehungen. Sie unterstützt ihre langjährigen Partner dabei, Politikansätze zu erarbeiten, die das brasilianische Entwicklungsmodell sozial gerechter gestalten. Der Konflikt zwischen wirtschaftlichem Wachstum und ökologischer Nachhaltigkeit stellt ein weiteres zentrales Thema der Arbeit dar. Die FES leistet ferner Beiträge zur Erarbeitung und Umsetzung von Vorschlägen zur Demokratisierung der Institutionen der öffentlichen Sicherheit sowie zur Reform der Drogenpolitik.

Einen hohen Stellenwert nehmen regionale und internationale Themen ein. Die FES fördert den Dialog progressiver Akteure über die brasilianische Außenpolitik und über global governance  sowie zwischen Deutschland, Europa und Brasilien. Sie bearbeitet globale Themen wie die demokratische Kontrolle transnationaler Konzerne und fördert gewerkschaftliche Netzwerke in multinationalen Unternehmen.

Die wichtigsten Partner sind die Arbeiterpartei PT und ihre politische Stiftung Perseu Abramo, der Gewerkschaftsdachverband CUT und seine Mitgliedsgewerkschaften sowie progressive Akteure der Zivilgesellschaft.

Publikationen zu Brasilien

Fernandes, Marianna; Manusse, Rosete

Solidarité féministe dans la résistance et la création d'alternatives à l'extractivisme

Maputo, 2020

Publikation herunterladen (1,7 MB PDF-File)


Fernandes, Marianna; Manusse, Rosete

Feminist solidarity in the resistance and construction of alternatives to extractivism

Maputo, 2020

Publikation herunterladen (1,8 MB PDF-File)


Fernandes, Marianna; Manusse, Rosete

Solidariedade feminista na resistência e construção de alternativas ao extrativismo

Maputo, 2020

Publikation herunterladen (1,7 MB PDF-File)


Desafios do feminismo frente ao crescimento da onda fundamentalista

[Debate realizado em 24 de outubro de 2019 em São Paulo]
SãoPaulo, 2020

Publikation herunterladen (720 KB, PDF File)


Emergência política periferias

Circulação da pesquisa sobre experiências de inovação e imaginação política
SãoPaulo, 2020

Publikation herunterladen (10 MB, PDF-File)


  • Kontakt

    Referat Lateinamerika und Karibik

    Dominique Klawonn

    Hiroshimastr. 28
    10785 Berlin

    +49 30 269 35-7405

    Dominique.Klawonn(at)fes.de


    Büro Brasilien

    Friedrich-Ebert-Stiftung

    Christoph Heuser

    Av. Paulista 2001 - 13° andar
    conj. 1313
    01311-931 São Paulo, Brasil

    +55 11 3253 9090
    +55 11 3253 3131

    fesbrasil(at)fes.org.br

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    Das Referat Lateinamerika und Karibik arbeitet in folgenden Themenfeldern:

    • Soziale Gerechtigkeit
    • Demokratie
    • Sozial-ökologische Transformation
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    • Internationale Politik

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