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Friedrich-Ebert-Stiftung in Nicaragua

Die Arbeit der FES in Nicaragua

Bis zum Erfolg der sandinistischen Revolution im Jahre 1979 war die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) bemüht, von ihrem Projektbüro in Costa Rica aus mit gezielten Dialogmaßnahmen eine demokratische und friedliche Entwicklung in Nicaragua zu unterstützen. Das Ende des Bürgerkriegs ermöglichte dann die Eröffnung eines Projektbüros in Managua im Jahr 1980, dessen Aktivitäten sich schwerpunktmäßig darauf konzentrierten, Hilfe beim Wiederaufbau des Landes zu leisten, ein funktionierendes Justizsystem mit unabhängiger Gerichtsbarkeit aufzubauen und den gesellschaftspolitischen Dialog aller politischen Kräfte zu fördern. Die FES hat sich dabei zunehmend zu einer Kontaktstelle verschiedener Gruppen und Parteien des nationalen politischen Spektrums entwickelt und genießt bis heute Vertrauen in verschiedenen Lagern. So kann die FES eine wichtige Plattform für den Dialog zwischen Politik und Regierung, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft bieten. Sie trägt damit zur Erweiterung und Versachlichung des gesellschaftlichen Dialogs in einem Land bei, das über Jahrzehnte hinweg von autoritären Regimen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geprägt war, und sich in den vergangenen Jahren beständig in diese Richtung "zurückentwickelt".

Inhaltlich geht es der FES darum, Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit zu stärken und eine nachhaltige Wirtschafts- und Sozialpolitik zu fördern. Zudem unterstützt die Stiftung die Entwicklung von Anpassungsstrategien an den Klimawandel sowie von umfassenderen, nicht allein auf repressiven Elementen basierenden Strategien für die öffentliche Sicherheit.

Darüber hinaus kommt der Förderung des politischen Nachwuchses im progressiven Spektrum eine besondere Bedeutung zu. Im Rahmen des seit vielen Jahren etablierten Programms Agentes de Cambio entwickeln politische Nachwuchskräfte ihre inhaltliche Kompetenz, ihr politisches Handwerkszeug sowie ihre nationalen und regionalen Netzwerke weiter.

Weil sich die heterogenen Staaten Zentralamerikas vielen geteilten Herausforderungen gegenüber sehen, die sich nur im Verbund lösen lassen, ist die Arbeit der FES in Nicaragua Teil eines regionalen Arbeitsansatzes der FES in Zentralamerika, der auf Erfahrungsaustausch und die Erarbeitung regionaler Ansätze zielt.

Publikationen zu Nicaragua

Valladares, Larry

Modelo de salud previsional en Nicaragua

evolución y perspectiva de las EMP
Bonn, 2004

Publikation herunterladen (1470 KB, PDF-File)


Navarro, Karlos

A quienes representan y para quienes legislan los diputados?

Crisis de representatividad en la Asamblea Nacional
Bonn, 2004

Publikation herunterladen (1770 KB, PDF-File)


Avendaño, Néstor

Nicaragua

la evolución de la economía en 2002 y su perfil en 2003
Bonn, 2004

Publikation herunterladen (1550 KB, PDF-File)


Avendaño, Néstor

La economía de Nicaragua pronóstico 2001

Néstor Avendaño. - Managua : Fundación Friedrich Ebert, 2001. - 33 S. : graph. Darst. = 1020 KB, PDF-File. - (Informe especial
Bonn, 2004

Publikation herunterladen (1020 KB, PDF-File)


Baldizón Ibarra, Yader; Sandino C., Martín; López Carrión, Nehemías Obed

Autonomía municipal y desarrollo económico local

Bonn, 1999

Zur Publikation (395 Kb, Text)


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