Referat Asien und Pazifik

13.11.2017

Erster Jahrgang der Akademie der Arbeit in Bangladesch feiert Abschluss

Nach erfolgreichen Monaten endete die erste Akademie der Arbeit mit der feierlichen Übergabe der Zertifikate an die 16 Fellows des ersten Jahrgangs 2017

Bild: AoW Fellows 2017 von Mahmud Hossain

„Eine funktionierende Sozialpartnerschaft braucht starke Gewerkschaften. Starke Gewerkschaften kann es nur geben, wenn Gewerkschaften nach innen und außen gut aufgestellt sind“. Mit diesen Worten eröffnete der stellvertretende Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung, Michael Sommer, im April 2017 die Akademie der Arbeit in Dhaka. Nach erfolgreichen Monaten endete die erste Akademie der Arbeit mit der feierlichen Übergabe der Zertifikate an die 16 Fellows des ersten Jahrgangs 2017.

Die Akademie der Arbeit (Academy of Work, AoW) ist ein bislang einzigartiges wissenschaftliches Nachwuchskräfteprogramm für Gewerkschafter_innen in Bangladesch. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Bangladesch Institute of Labour (BILS) und der Brac University (BIGD).  Mehrere Monate wurden Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter der mittleren Führungsebene in ihrer Landessprache überwiegend von lokalen Trainerinnen und Trainern ausgebildet. Das Curriculum umfasst Module, u.a. zur Geschichte der Gewerkschaften, zu Arbeitnehmerrechten, zur Ökonomie und zu Handel und Globalisierung. Alle Module verbinden nicht nur Theorie und Praxis, sondern auch den lokalen mit dem globalen Kontext. Die AoW soll langfristig zu einem funktionierenden, demokratischen sozialen Dialog zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern beitragen und die Gewerkschaften stärken.

Mit dem Abschluss der ersten Akademie der Arbeit hat auch direkt die Almuniphase der AoW begonnen. 2018 wird die zweite Akademie der Arbeit beginnen und erneut Gewerkschafter_innen aus zahlreichen Sektoren zum Austausch zusammenbringen. Denn eines sei sicher, so der Staatssekretär des Arbeitsministeriums in Bangladesch, „mit Blick auf den bangladeschischen Arbeitsmarkt und die zunehmende globale Verschränkung, braucht es Solidarität entlang der Lieferkette und gemeinschaftliche Lösungen, die zur Verbesserung der  wirtschaftlichen und  sozialen Verhältnisse führen.“

Für mehr Informationen: Jahrbuch

Arbeitseinheit: Referat Asien und Pazifik


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