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Mosambik

Mosambik hat erst 1975 seine politische Unabhängigkeit von Portugal erlangt. Nach dem Ende des Bürgerkrieges 1992 und der Einführung einer pluralistischen Verfassung  im Jahr 1994 befindet sich das Land in einem politischen Demokratisierungs- und wirtschaftlichen Transformationsprozess. Die seit der Unabhängigkeit regierende FRELIMO-Partei hat seitdem alle Wahlen gewonnen. Der jetzige Staatspräsident Felipe Nyusi ist gleichzeitig auch Parteivorsitzender. Die Grenzen zwischen Partei, Staat und Wirtschaft sind fließend: Korruptionsbekämpfung, Dezentralisierung der Verwaltung und eine Stärkung der Rechtsstaatlichkeit gehören daher zu den dringlichsten Aufgaben.

Nach dem Friedensschluss zwischen den ehemaligen Bürgerkriegsfraktionen galt Mosambik lange als Beispiel erfolgreicher Konfliktregelung in Afrika. Das Wideraufflammen der Gewalt zwischen oppositionellen RENAMO-Verbänden und Regierungstruppen seit 2013 zeigt jedoch die Herausforderungen nachhaltiger Friedenssicherung und inklusiver wirtschaftlicher Entwicklung. Die Armutsrate bleibt trotz langjähriger Entwicklungsanstrengungen hoch, gleichzeitig nehmen die Einkommensunterschiede zu. Eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre wird es sein, die großen Rohstoffvorkommen an Holz, Gas und Kohle für eine sozial ausgewogene, gerechte und nachhaltige Entwicklung des Landes zu nutzen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) arbeitet daher mit ihren Partnern vor Ort in verschiedenen Arbeitslinien zu Themen nachhaltiger Entwicklung und gerechter Einkommensverteilung. Gleichzeitig werden zivilgesellschaftliche Gruppen darin unterstützt, den politischen Demokratisierungs- und wirtschaftlichen Transformationsprozess zu begleiten.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist seit 1984 mit einem Projektbüro in Maputo vertreten und kooperiert mit politischen Parteien, dem Parlament, dem genossenschaftlichen Dachverband, den Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Interessenverbänden sowie Universitäten. Darüber hinaus betreut die FES Mosambik die regionalen Arbeitslinien zum Sicherheits- und Parteiendialog sowie zu Geschlechtergerechtigkeit.

Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit in Mosambik auf der Website des Landesprojektes.

Publikationen zu Mosambik

Delbene Lezama, Lucía

Pas de "futur du travail" sans respect de la nature

Les visions écoféministes des ré-existences antiextractivistes d'Amérique latine
Maputo, 2020

Publikation herunterladen (500 KB, PDF-File)


Kosaikanont, Romyen

La recherche dàlternatives

Développement "extractiviste" et résistance des travailleuses féministes en Thaïlande
Maputo, 2020

Publikation herunterladen (480 KB, PDF-File)


Kosaikanont, Romyen

A busca de alternativas

Desenvolvimento "extractivista" e resistência das trabalhadoras feministas na Tailândia
Maputo, 2020

Publikation herunterladen (470 KB, PDF-File)


Kosaikanont, Romyen

The pursuit of alternatives

"Extractivist" development and feminist workersʿ resistance in Thailand
Maputo, 2020

Publikation herunterladen (420 KB, PDF-File)


Borowczak, Winfried; Kaufmann, Friedrich; Weimer, Bernhard

Wie kam das Wasser in den Wein?

Ein politökonomischer Blick auf Entwicklung und Demokratie in Mosambik und neue Ansätze internationaler Kooperation
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (300 KB, PDF-File)


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    Eine afrikaweite feministische Arbeits- und Aktionsgruppe sucht nach konkreten Alternativen zu ausbeuterischen, extraktiven Wirtschaftsmodellen.

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    Interactive Dialogue with former Mozambican President Joaquim Chissano on Peace and Development in Southern Africa

  • 10.11.2017 | News

    Young people's visions for the development of Mozambique

    In Mozambique, everybody is talking about the "crisis". A crisis that affects various sectors of the economy, affects the prices of public transport,…

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