Politische Akademie

Donnerstag, 30.08.18 19:00 bis Donnerstag, 30.08.18 21:00 - 54523 Hetzerath, Kirchstr. 7, Bürgerhaus

Gelebtes immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe


Terminexport im ICS-Format

„Singen der Lieder der deutschen Arbeiterbewegung“

Bild: © Fotos: Archiv der sozialen Demokratie; Fotolia; Uli Valnion; Notenblatt Internationale: gemeinfrei

Die Melodien kennt man noch und die meisten Refrains kann man schnell wieder mitsingen: Arbeiterlieder und viele Lieder der Friedensbewegung sind weithin bekannt. Ende 2014 wurde ihnen eine ganz besondere Auszeichnung zuteil: Das „Singen der Lieder der deutschen Arbeiterbewegung“ ist in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen worden. Damit wurde eine politisch-künstlerische Ausdrucksform anerkannt, die zwischenzeitlich fast in Vergessenheit zu geraten drohte.

Zum historischen Hintergrund: Im 19. Jahrhundert entstand mit der Gründung der Ersten Internationale die gleichnamige „Hymne der Arbeiterbewegung“. Darauf bauten zahlreiche Arbeiterlieder auf, die das Ziel hatten, das Proletariat anzusprechen und ihm als Teil der Arbeiterbildung und Arbeiterkultur eine umfassende Bildung zukommen zu lassen sowie ihre Lebensumstände zu verbessern. Ende der 1970er Jahre erlebten die mittlerweile klassisch gewordenen Arbeiterlieder in Deutschland im Rahmen von Arbeitskämpfen eine Renaissance. Das heutige Bild des Arbeiterliedes wird eher vom kommunistisch-revolutionären Kampflied geprägt. Es gab aber auch die sozialdemokratische Richtung, die sich mehr auf die Pflege von bürgerlichen und Volks-Liedern konzentrierte.

Wie aktuell sind die Inhalte von Arbeiter-, Friedens- und Protestliedern in Zeiten von wieder zunehmender sozialer Ungleichheit und bis vor kurzem undenkbarer neu entflammter Konflikte?

Wir laden Sie herzlich ein, das Weltkulturerbe einen Abend lang mit Leben zu füllen. Hören Sie zu und / oder singen Sie mit!

Der Abend klingt nach der Veranstaltung mit einem kleinen Imbiss / Umtrunk aus.

 

Länder / Regionen: Rheinland-Pfalz

Arbeitseinheit: Regionalbüro RPF/Saarland | Politische Akademie



Termin

Donnerstag, 30.08.18
19:00 bis 21:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Kirchstraße 7
54523 Hetzerath, Bürgerhaus



Ansprechpartner_in

Stephanie Hepper

Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Rheinland-Pfalz
Große Bleiche 18-20
55116 Mainz
Tel. 06131-960670, Fax 06131-9606766




nach oben