Politische Akademie

Donnerstag, 19.04.18 18:00 - Wuppertal

150 Jahre Kapitalismus von Barmen, Manchester bis Rana Plaza


Terminexport im ICS-Format

Bild: von FES von FES

Am 5. Mai jährt sich der Geburtstag von Karl Marx zum 200. Mal. Sein Buch „Das Kapital“, in dem er die prekären Arbeitsverhältnisse der frühen Industrialisierung, insbesondere in der Bekleidungsindustrie in Manchester, beschrieb, erschien vor 150 Jahren. Er beobachtete nicht nur die Arbeiterklasse, sondern auch die Eigentümer der Fabriken, die Kapitalisten. Er beschrieb Kapitalisten als Ausbeuter und Proletarier als Ausgebeutete. Marx erkannte den Klassenkampf und warnte vor ungerechten Besitzverhältnissen.

Hat sich an dieser Situation in den letzten 150 Jahren etwas verändert?

Der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Dhaka, Bangladesch im Jahre 2013, bei dem 1135 Näher_innen ums Leben kamen, machte der globalen Öffentlichkeit deutlich, dass menschenunwürdige und lebensgefährliche Arbeitsbedingungen in Textilfabriken weiterhin an der Tagesordnung sind. Global agierende internationale Textilunternehmen zeigen die gleichen kapitalistischen Akkumulationsprozesse, wie Marx sie vor 150 Jahren bereits beschrieb.

Am Beispiel der globalen Bekleidungsindustrie wollen wir der Frage nachgehen, wie aktuell Marx Beobachtungen heute noch sind? Wie stark ist der Wohlstand der Vermögenden nach wie vor an ein wachsendes Prekariat gekoppelt? Wie können Konsumenten und die Politik diese Strukturen brechen? Wie kann mehr Gerechtigkeit erreicht werden?

Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich an der Debatte zu beteiligen.

Arbeitseinheit: Landesbüro NRW


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