Politik für Europa

  • | EU-Ratspräsidentschaft

    Deutschlands EU-Ratspräsidentschaft: ehrlicher Vermittler oder Führungsstärke?

    Die Erwartungen an die deutsche EU-Ratspräsidentschaft waren bereits vor der Covid-19-Pandemie sehr hoch. Inzwischen sind sie weiter gestiegen. Als wirtschaftlich stärkstem und bevölkerungsreichstem Land der EU wird es besonders Deutschland zugetraut, die schwierigen Kompromisse zu erreichen, die...


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  • | EU-Ratspräsidentschaft

    Europäische Einheit bewahren und Wiederaufbaumittel für alle

    Über die Erwartungen der östlichen EU-Mitglieder an die deutsche Ratspräsidentschaft.


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  • | EU-Ratspräsidentschaft

    Es gibt nur einen Weg Europas aus der Krise: It's the solidarity, stupid!

    Angesichts der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie kann »mehr Europa« eine Chance sein: indem eine Solidarität zwischen den Staaten und ihren Menschen tatsächlich entsteht und insbesondere erlebt wird.


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Schwerpunkt: Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2020

Deutschland hat am 1. Juli 2020 für sechs Monate die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Bereits vor der Covid-19-Pandemie waren die Erwartungen an Deutschland angesichts der existierenden Herausforderungen (neuer EU-Haushalt, Brexit etc.) sehr hoch.

Inzwischen sind die Erwartungen weiter gestiegen. Mit der durch Covid-19 ausgelösten tiefgreifenden Wirtschaftskrise und einer nicht gekannten Belastung der öffentlichen Gesundheitssysteme steht Deutschland zusätzlich vor der Aufgabe – der wohl zentralen seiner Ratspräsidentschaft - einerseits die aktuelle Krise zu managen und die beginnende schwere Rezession in Europa zu bewältigen. Und zugleich dringend notwendige Weichenstellungen für die Zukunft der Union vorzunehmen. Stichworte hierfür sind: Green Deal, Digitalisierung, Innovation, soziale Kohäsion und Rechtsstaatlichkeit. Beide Aufgaben können nicht voneinander getrennt werden, sie gehören zusammen. Und Deutschlands Rolle wird vor allem darin bestehen, als "ehrlicher Makler" zwischen den 27 EU-Mitgliedern zu vermitteln, um tragfähige Lösungen und Kompromisse zu erreichen.

Auf diesem Themenportal wollen wir die deutsche EU-Ratspräsidentschaft mit Beiträgen aus der Inlands- und Auslandsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung begleiten. Die FES-Büros in Hannover oder Leipzig werden genauso dabei sein wie die Büros in Brüssel, Bukarest oder Lissabon. Wir werden uns dabei mit einem breiten Spektrum von Themen und Herausforderungen beschäftigen, mit denen die EU sich auseinander setzen muss, wenn sie auch zukünftig im internationalen Wettbewerb bestehen will: Außen- und Sicherheitspolitik, Zukunft der Arbeit und des digitalen Kapitalismus, Globalisierung, Umweltpolitik, Migration u.a.


Beiträge

| EU-Ratspräsidentschaft

Europa macht uns grenzenlos glücklich

Darum ist das Ende der Corona-Grenzkontrollen so wichtig.


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| EU-Ratspräsidentschaft

Ein Europa der Solidarität

von Norbert Walter-Borjans und Gustav Horn


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| EU-Ratspräsidentschaft

Initiative statt Stillstand

Warum sich eine geeinte EU sicherheitspolitisch engagieren sollte.


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Reihen & Formate

IPG-Journal ist eine engagierte Plattform für Fragen internationaler und europäischer Politik. Hier gelangen Sie zur Europa-Seite der IPG weiter

Progressive Wirtschaftspolitik für Europa
Blog

Progressive Wirtschaftspolitik für Europa

Mit der Corona-Krise sind die Erwartungen an die deutsche EU-Ratspräsidentschaft deutlich gestiegen. Klar ist: Nur mit progressiven Politikansätzen kann es gelingen, die großen Herausforderungen, vor denen Europa steht, besser zu bewältigen. weiter

Podcast

Die EU-Förderpolitik solidarisch gestalten

Mit: Prof. Dr. Jens Südekum, Nico Steinbach (MdL), Dr. Lutz Trümper (OB Magdeburg) und Lina Furch (RGRE).

We like - Das ist jungagiert!

We like - Das ist jungagiert!

Der Blog ist unser erstes Projekt, bei dem wir gemeinsam mit Bloggern, Youtubern und Kooperationspartnern regelmäßig auf ein aktuelles Schwerpunktthema aufmerksam machen. Meeresschutz, Internetsucht, Mobbing oder Integration. weiter


Veranstaltungen

Montag, 14.09.20 - Hannover

Sicherheitspolitisches Forum Niedersachsen:


Montag, 05.10.20 bis Freitag, 09.10.20 - Bonn

Die Europäische Union: Riese oder Zwerg auf der internationalen Bühne? - Die Aufstellung der EU in der neuen Weltordnung

Obwohl die wirtschaftspolitisch starke Stellung der EU unbestreitbar ist, stellt sich zunehmend die Frage nach ihrer politischen Bedeutung. Trotz der nationalen Alleingänge Großbritanniens und der USA...


Montag, 12.10.20 bis Freitag, 16.10.20 - Bonn

Brexit: Should I stay or should I go? - Einordnung der politischen und wirtschaftlichen Folgen des Brexits für Europa

Im Juni 2016 stimmten die Bürger_innen des Vereinigten Königreichs für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. "Brexit means Brexit" war danach eine auf britischer Seite oft...


Montag, 09.11.20 bis Freitag, 13.11.20 - Bonn

Europa und Afrika - Eine Beziehung auf Augenhöhe?

Die Beziehung zwischen den Nachbarkontinenten Afrika und Europa war jahrhundertelang von einer europäischen Dominanz gekennzeichnet, von Abhängigkeit, Gewalt, aber auch von Träumen. Europäer_innen...


Montag, 23.11.20 bis Donnerstag, 26.11.20 - Straßburg

Europa-Seminar in Straßburg für die Preisträger_innen des 67. Europäischen Wettbewerbs 2020

Neustart in Europa: Die europäischen Institutionen stellen sich nach der Wahl für die kommenden Herausforderungen auf. Nationalismus und Brexit fordern im Inneren, stärkere außenpolitische...


Publikationen

Brake, Moritz; Bruns, Sebastian

Towards a standing European Union auxiliary navy

Berlin, 2020

Publikation herunterladen (420 KB, PDF-File)


Plottka, Julian

Make Eu economic policy accountable

How to reinforce the democratic legitimacy of European economic governance
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (220 KB, PDF-File)


Plottka, Julian

Make civil society involvement bottom-up

How to reinforce participative democracy at the EU level
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (220 KB, PDF-File)


Müller, Manuel

Make European elections more meaningful

How to reinforce parliamentary democracy at the EU level
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (200 KB, PDF-File)


Magdin, Radu

Awaiting the German EU presidency

Challenges and options from an Eastern European perspective
Bukarest, 2020

Publikation herunterladen (560 KB, PDF-File)


Politik für Europa - Was hält Europa zusammen?

Die Europäische Union steht seit Ausbruch der Corona-Krise vor großen Herausforderungen. Mit entschlossenen Maßnahmen (Stichwort: Europäischer Aufbauplan) sollen der Zusammenhalt und das öffentliche Gesundheitswesen in der EU gestärkt und Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft abgefedert werden. Doch auch Themen, die durch die Covid-19 Pandemie vermeintlich in den Hintergrund geraten sind – Green Deal, Migration, Brexit, EU-Haushalt, Digitalisierung oder soziale Ungleichheit – sind weiterhin aktuell und verlangen nach Antworten. Auch aus diesem Grund sind die Erwartungen an die deutsche Ratspräsidentschaft, die am 1. Juli begonnen hat, sehr hoch.

Und auch in der Corona-Krise stellen wir uns die Frage: Warum wollen wir eigentlich Europa? Können wir den Bürger_innen die Chancen einer gemeinsamen sozialen Politik, einer starken Demokratie in einem handlungsfähigen Europa aufzeigen? Das ist das Ziel des Projekts der Friedrich-Ebert-Stiftung „Politik für Europa“. Zu zeigen, dass die europäische Integration demokratisch, wirtschaftlich-sozial und außenpolitisch zuverlässig gestaltet werden kann. Und muss! Wir setzen bei den Sorgen und Erwartungen der Bürger_innen an, identifizieren mit Entscheidungsträger_innen Positionen und zeigen alternative Politikansätze auf. Wir möchten mit Ihnen über eine „Politik für Europa“ diskutieren!

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