| Titel der Veranstaltung | 286758 Interview kompakt für Print- und Online-Journalist:innen |
| Beschreibung | Zeit und Ort Montag bis Mittwoch 23. Februar 2026, 14.00 Uhr bis 25. Februar 2026, 15.00 Uhr Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin Teilnahmepauschale: 300 € Wichtig: Alle Teilnehmer:innen müssen zum Seminar ein Notebook oder Tablet mitbringen. Inhalt Nicht nur in Interviews mit politischen Akteur:innen ist es oft schwierig, den Dingen auf den Grund zu kommen. Das Gegenüber weicht aus oder will die eigene Botschaft platzieren. Vor allem Berufseinsteigende oder junge Journalist:innen benötigen darum die Sicherheit und das Handwerkszeug, Interviews hart an der Sache orientiert, aber fair im Ton zu führen und dabei den roten Faden im Blick zu behalten. Alle Teilnehmer:innen haben im Seminarverlauf die Gelegenheit, Einzelinterviews mit politischen Akteur:innen zu führen. Die Übungsinterviews zeichnen wir auf und werten sie gemeinsam aus.
Der zweite Teil des Seminars vermittelt, wie aus einem aufgezeichneten Interview ein gut lesbarer Text wird. Vor der Veröffentlichung müssen die Antworten – und häufig auch die Fragen – bearbeitet werden. Was ist bei der Transkription erlaubt, was nicht? Das Seminar erläutert, welche Möglichkeiten es bei der Bearbeitung und beim dramaturgischen Aufbau geschriebener Interviews gibt. In einer praktischen Übung verschriftlichen die Teilnehmenden eines ihrer geführten Interviews. Im Anschluss werden die Texte im Seminar analysiert.
Methoden
Kompetenzgewinn
Zielgruppe Das Seminar richtet sich an Berufsanfänger:innen aus den Bereichen Online- oder Printmedien. Seminarleitung Volker Engels, Journalist, Kommunikationstrainer und Buchautor, Berlin Dagmar Thiel, freie Journalistin und Medientrainerin, Bad Bentheim |
| Ansprechpartn. | Lisa-Marie Rückwardt |
| Termin: | Montag, 23.02.26 bis Mittwoch, 25.02.26 |
| Uhrzeit: | 14:00 Uhr (erster Tag) bis 15:00 Uhr (letzter Tag) |
| Veranstaltungsort | Berlin |
| Kontaktanschrift | Friedrich-Ebert-Stiftung Referat Engagement, Qualifizierung und digitale Bildung Godesberger Allee 149 53175 Bonn |
| Lisa-Marie.Rueckwardt@fes.de | |
| Teilnahmepauschale | 300,00 Euro |
| Material: | Programm_Interview_Kompakt.pdf |
| Anmeldeformular für die Veranstaltung 286758 |
| Titel der Veranstaltung | 286980 Geschlechtssensibel schreiben und berichten |
| Beschreibung | Zeit und Ort Mittwoch 04. März 2026, 15:00 – 16:30 Uhr und 17:00 – 18:30 Uhr, online Teilnahmepauschale: 20,00€ Inhalt Müssen alle gendern? Darüber lässt sich streiten. Im Vergleich zu einer Landwirtin oder einem Friseur tragen wir als Medienschaffende eine andere Verantwortung für unsere Sprache: Denn wir erreichen Massen. Nicht nur unsere Inhalte, auch unsere Worte prägen das Bewusstsein des Publikums. Wir haben es in der Hand, ob wir dazu beitragen, Klischees zu verfestigen oder abzubauen. Wir haben die Macht, Menschen sichtbar oder unsichtbar machen. Unsere Formulierungen können verletzen oder bestärken. Wenn wir Gleichheit fördern wollen, sollten wir mit Bedacht formulieren. Doch nicht nur Werte oder Visionen sprechen für geschlechtssensible Sprache. Allein unser journalistisches Ethos gebietet uns, genau zu sein: Wer steht hinter der Kampagne? Wen betrifft das neue Gesetz? Wer trägt Verantwortung für Missstand X? Die Welt ist vielfältig und es ist unsere Aufgabe, dies möglichst korrekt und präzise abzubilden. Wer keine Beißreflexe hat, sondern praktisch lernen will, sich geschlechtssensibel auszudrücken, ist in diesem Seminar genau richtig. Wir beginnen mit einer kurzen sprachwissenschaftlichen Einführung. Dann werden Motive, Effekte und Unterschiede des Genderns erklärt, zum Beispiel zwischen geschlechtsspezifischer und geschlechtsneutraler Sprache. Es folgt ein Überblick über die zahlreichen praktischen Formen zu gendern – vom Binnen-I bis zum Sternchen - sowie deren jeweiligen Vor- und Nachteile. Nach jedem einzelnen Programmpunkt folgt eine kleine praktische Übung. Am Ende formulieren die Teilnehmenden einen eigenen Text in geschlechtssensibler Sprache, zu dem sie individuelles Feedback erhalten. Methoden • Kurzer Input • Gruppenarbeit • Gespräch und Diskussion • Praktische Übungen Kompetenzgewinn • Du kannst begründen, warum geschlechtssensible Sprache sinnvoll ist. • Du kennst verschiedene Formen des Genderns. • Du weißt, worauf Du bei der Recherche achten solltest. • Du bist in der Lage, einen Text vom generischen Maskulinum in geschlechtssensible Sprache zu übersetzen. • Du erhältst eine Liste mit Best-Practice-Formulierungen, die Du immer wieder anwenden kannst. Zielgruppe Alle, die öffentlich sprechen oder schreiben, in klassischen Medien, auf Social Media, in der Pressearbeit, im Aktivismus oder im Ehrenamt. Seminarleitung Lotte Laloire, Journalistin und Buchautorin, Berlin |
| Ansprechpartn. | Lisa-Marie Rückwardt |
| Termin: | Mittwoch, 04.03.26 |
| Uhrzeit: | 17:00 bis 18:30 Uhr |
| Veranstaltungsort | Online |
| Kontaktanschrift | Friedrich-Ebert-Stiftung Referat Engagement, Qualifizierung und digitale Bildung Godesberger Allee 149 53175 Bonn |
| lisa-marie.rueckwardt@fes.de | |
| Teilnahmepauschale | 20,00 Euro |
| Anmeldeformular für die Veranstaltung 286980 |
| Titel der Veranstaltung | 286981 Handlungsfähigkeit in sicherheitspolitischer Berichterstattung |
| Beschreibung | Dienstag bis Donnerstag 10. März 2026, 11.00 Uhr bis 12. März 2025, 17.00 Uhr Friedrich-Ebert-Stiftung, Hamburg Teilnahmepauschale: 300,00 Euro (inkl. Übernachtung im EZ und Frühstück) Inhalt Sicherheitspolitische Berichte führen Journalist:innen regelmäßig an die Grenzen des Machbaren: Recherchen zu Radikalisierung, Umgang mit Desinformation, Gespräche mit extremen politischen Akteur:innen oder Berichte über menschliche Ausnahmesituationen. Dieses dreitägige Seminar vermittelt praxisnahe Werkzeuge, um in komplexen, aufgeheizten und emotional belastenden Situationen professionell, empathisch und souverän zu bleiben. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Konfliktdynamiken fundiert einordnen, Interviews sicher steuern, psychologische Prozesse besser verstehen und ihre eigene Rolle bewusst reflektieren. Ziel ist es, journalistische Handlungsfähigkeit zu stärken – im Spannungsfeld von Informationsauftrag, gesellschaftlichem Zusammenhalt und persönlicher Belastung. Methoden • Impulse & Fallanalysen • Selbstreflexion & Kapazitätsarbeit • Rollenspiele & Live-Simulationen • Gruppen-Feedback-Loops • Theorieinputs zu Neurobiologie, Bias & Konfliktdynamiken Kompetenzgewinn • Du kannst Ursachen von Radikalisierung erklären und einordnen. • Du beherrschst eine souveräne Selbstregulation in angespannten Gesprächs- und Recherchesituationen. • Du schärfst Dein Rollen- und Haltungsbewusstsein. • Du kannst Perspektivwechsel ermöglichen, ohne Positionen zu relativieren. • Du kannst kognitive Verzerrungen und Desinformation erkennen. • Du kannst Gespräche mit radikalisierten Akteur:innen professionell führen. Zielgruppe Journalist:innen aller Ressorts, die zu sicherheitspolitischen, gesellschaftlichen oder konfliktbezogenen Themen arbeiten; Reporter:innen, Redakteur:innen, Moderator:innen sowie Medienschaffende, die ihre professionelle Handlungsfähigkeit in herausfordernden kommunikativen Situationen stärken möchten. Seminarleitung Julia Weigelt, Fachjournalistin und Moderatorin für Sicherheitspolitik und zertifizierte Kommunikationstrainerin, Hamburg |
| Ansprechpartn. | Lisa-Marie Rückwardt |
| Termin: | Dienstag, 10.03.26 bis Donnerstag, 12.03.26 |
| Uhrzeit: | 11:00 Uhr (erster Tag) bis 17:00 Uhr (letzter Tag) |
| Veranstaltungsort | Hamburg |
| Kontaktanschrift | Friedrich-Ebert-Stiftung Referat Engagement, Qualifizierung und digitale Bildung Godesberger Allee 149 53175 Bonn |
| lisa-marie.rueckwardt@fes.de | |
| Teilnahmepauschale | 300,00 Euro |
| Anmeldeformular für die Veranstaltung 286981 |
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