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SUMMARY:Sicher leben in Niedersachsen
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DESCRIPTION:Die Zahl der Straftaten in Niedersachsen ist laut der Polizeili
 chen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2019 auf einen historischen Tie
 fststand gesunken. Weiter gestiegen ist dagegen die Aufklärungsquote: auf
  63\,4 Prozent. Laut Innenministerium ist das der höchste Stand seit 1990
 . Zugleich zeichnen Befragungen wie die \"Dunkelfeldstudie\"\, eine Umfrag
 e von rund 20.000 Niedersachsen zu ihrem Sicherheitsempfinden\, aber das B
 ild einer Gesellschaft\, die sich trotz abnehmender realer Gefahr zunehmen
 d unsicher fühlt. Besonders deutlich wird die Diskrepanz beim Wohnungsein
 bruch: Statistisch gesehen wird bei einem von 1.000 Menschen eingebrochen 
 oder ein Einbruch versucht. Dagegen halten 23 Prozent der Befragten es fü
 r wahrscheinlich\, dass innerhalb der nächsten zwölf Monate bei ihnen ei
 ngebrochen werden könnte. Wie geht die Politik mit diesem Auseinanderklaf
 fen von gefühlter und echter Sicherheit um? Und wie wird sich eine eventu
 ell anstehende Rückkehr zum Sparkurs nach \"Corona\" auf die Polizeipräs
 enz im Land Niedersachsen auswirken? Einen deutlichen Anstieg ganz entgege
 n dem allgemeinen Trend verzeichneten die Behörden bei der Gewalt gegen P
 olizeibeamt_innen und Rettungskräfte. Um Polizeibeamt_innen besser zu sch
 ützen\, setzt das Land NDS auf Bodycams: Diese sollen bis Ende dieses Jah
 res landesweit eingeführt werden. Rechtliche Grundlage ist das lange umst
 rittene neue Polizeigesetz\, das der Landtag im letzten Jahr verabschiedet
  hat. Wie sieht hier die Zwischenbilanz aus? Wie kann man ein \"Umdenken\"
  in der Bevölkerung erreichen bzw. ist das Phänomen eine allgemeine Verr
 ohung in der Gesellschaft\, sie sich z. B. auch bei Hass-Straftaten im Int
 ernet zeigt? Das sicherheitspolitische Aufregerthema des Jahres sind schli
 eßlich die bekannt gewordenen Fälle von Polizist_innen mit rechtsextreme
 n Äußerungen im Kolleg_innenkreis bzw. in internen Chat-Gruppen. Dies wi
 rft grundsätzliche Fragen auf\, denn rechtsextreme Vorfälle in der Poliz
 ei untergraben tendenziell das Grundvertrauen der Bevölkerung in die Sich
 erheitskräfte. Wie ist die aktuelle Lage in NDS? Wird es eine koordiniert
 e wissenschaftliche Studie mit dem Bund und den anderen Ländern geben und
  wie will man der Thematik künftig begegnen? Wir freuen uns\, über diese
  Themen mit Ihnen und unserem Innenminister Boris Pistorius und Prof. Thom
 as Grumke\, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-
 Westfalen moderiert von Cosima Schmitt\, Journalistin und ZEIT-Autorin\, B
 erlin zu diskutieren!
ORGANIZER;CN=Stephan Meuser:mailto:niedersachsen@fes.de
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