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LOCATION:Wettiner Platz 10  01067 Dresden
SUMMARY:Matinee: Lasst uns das Erinnern nicht vergessen
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DESCRIPTION:Am 8. März 1933 brannten in Dresden Bücher: mit ihnen verbran
 nten Gedanken\, Ideen und die Freiheit. Die nationalsozialistischen Büche
 rverbrennungen waren der Anfang vom Ende der freien Gesellschaft. Sie ware
 n ein systematisches Mittel\, um Stimmen zum Schweigen zu bringen\, die au
 s unterschiedlichen Gründen von den Nationalsozialisten als \"undeutsch\"
  verachtet wurden. Die Diffamierung als \"entartete Kunst\" bereitete den 
 Weg für Ausgrenzung und Publikationsverbote von Autor_innen\, Künstler_i
 nnen\, Denker_innen.<br>Heute ist diese Gefahr wieder spürbar: Sie kommt 
 schleichend in Gestalt von vorauseilendem Gehorsam\, Wegsehen\, Gleichgül
 tigkeit. Gerade deshalb ist Gedenken so wichtig. Es lädt uns ein\, zu ref
 lektieren\, wie demokratisches Denken und Handeln bewahrt\, Ausgrenzung fr
 üh erkannt und geistige Freiheit geschützt werden kann. Im Jahr der jüd
 ischen Kultur in Deutschland\, erinnern wir besonders an die jüdischen St
 immen\, die systematisch zum Schweigen gebracht wurden. <br>Gedenken ist a
 uch ein Akt der Gemeinschaft. Es erinnert uns daran\, dass wir nicht allei
 n sind und dass viele Menschen bereit sind\, hinzusehen\, zu widersprechen
  und für eine offene Gesellschaft einzutreten. Der DGB Dresden-Oberes Elb
 tal und die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen möchten deshalb auch in dies
 em Jahr an die Dresdner Bücherverbrennung erinnern und laden herzlich zur
  Matinee \"Lasst uns das Erinnern nicht vergessen\" ein.<br><br>Im Rahmen 
 des diesjährigen Programms übernehmen <b>Annett Otto</b> und <b>Gennadi 
 Nepomnischi</b> die musikalische Begleitung. <b>Dr. Heike Liebsch</b> von 
 HATiKVA spricht anhand des Beispiels von Anna-Joachimstahl-Schwabe über d
 as Ende der jüdischen Kultur in Deutschland. <b>Dirk Ebert</b> (Vorsitzen
 der des DGB-Stadtverbandes Dresden)\, widmet sich dem Andenken Arthur Schi
 lles\, der sich als Gewerkschafter aktiv gegen die Nazis eingesetzt hat. D
 er Journalist <b>Cornelius Pollmer</b> blickt satirisch-analytisch auf uns
 ere Gesellschaft. Außerdem begrüßen wir den Landtagsabgeordneten <b>Alb
 recht Pallas</b>.<br>Die Moderation übernimmt <b>Melanie Haase</b>.<br> <
 br>Der Eintritt ist frei.<br>Wir freuen uns\, Sie mit Ihrer Familie und Ih
 ren Freund_innen am 8. März 2026 begrüßen zu können und bitten Sie her
 zlich\, uns Ihre Teilnahme zurückzumelden. <br><br>Wenn Sie sich anmelden
 \, erhalten Sie automatisch eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Diese is
 t gleichzeitig Ihre Anmeldebestätigung.<br><br>Bei Fragen zur barrierefre
 ien Durchführung der Veranstaltung wenden Sie sich bitte rechtzeitig an u
 ns.<br>Während den Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. werd
 en Fotos und ggf. Film- und/oder Audioaufnahmen gemacht. Durch Ihren Besuc
 h erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Infos zum Datenschutz fi
 nden Sie auf der FES-Website.
ORGANIZER;CN=Arne Schildberg:mailto:Sachsen@fes.de
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