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LOCATION:IG Metall / Postkamp 12 30159 Hannover
SUMMARY:Kreativer Protest gegen Alltagsrassismus
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DESCRIPTION:Rassismus im Sprachgebrauch ist kein neues Thema. Auch nicht in
  der »weltoffenen« deutschen Gesellschaft. Die deutsche Sprache beinhalt
 et viele Begriffe\, die kolonialistischen und/oder rassistischen Ursprungs
  sind. Dass Sprache Macht bedeutet und Wirklichkeit erzeugt\, ist auch die
  Alltagserfahrung von Isaiah Lopaz. Ein Künstler aus Los Angeles\, der se
 it 2012 in Berlin lebt. Seine Analyse: »Wir leben in einer rassistischen 
 Gesellschaft\, auch in der Geschichtsschreibung und der Wissenschaft«. Ih
 n interessieren weniger pöbelnde »Wutbürger*innen« und gewalttätige N
 azibanden. Er hat Großstadtliberale\, Hipster und Young Professionals im 
 Blick. Deren Geschichtsbewusstsein beschreibt er so: »Wenn es um Kolonien
  geht\, kommt oft die Reaktion:<br>Echt jetzt? Haben wir Deutschen wirklic
 h Kolonien gehabt? Das wusste ich noch nicht« Für den Künstler geht d
 iese historische Unwissenheit bzw. Ausblendung mit einem Alltagsrassismus 
 einher\, der die alten Hierarchien reproduziert.<br><br>Isaiah Lopaz hat d
 ie rassistischen Sprüche gesammelt\, denen er in Berlin ausgesetzt war. U
 nd druckte sie auf T-Shirts. Die Motive verraten den stereotypen Blick auf
  People of Colour.
ORGANIZER;CN=Linda Matzke:mailto:niedersachsen@fes.de
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