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LOCATION:IC Hotel\, Rosenstraße 1 30159 Hannover
SUMMARY:Identitätspolitik - Sackgasse oder Chance?
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DESCRIPTION:In vielen öffentlichen Debatten der letzten Jahre war das Feld
  der sogenannten „Identitätspolitik“ besonders polarisierend. Ob um J
 .K. Rowling\, Johnny Depp\, Wolfgang Thierse\, eine von „Fridays for Fut
 ure“ wegen ihrer Dreadlocks wieder ausgeladene weiße Sängerin oder auc
 h kürzlich die „Winnetou“-Bücher – heftige Diskussionen um eine an
 gebliche „cancel culture“ und geringer werdende Meinungsfreiheit wurde
 n geführt. Dabei bezeichnet Identitätspolitik an sich nur das Bemühen\,
  die Wahrnehmungen der eigenen selbst identifizierten Gruppe in der Gesell
 schaft zu  beeinflussen. Im heutigen Kontext werden damit oft emanzipatori
 sche Bewegungen bezeichnet\, in denen bislang diskriminierte Gruppen sich 
 selbst in der Gesellschaft mehr Gehör verschaffen und Diskriminierung anp
 rangern wollen. Allerdings\, so die Kritik\, trage die Fixierung auf Ident
 ität<br>zur Fragmentierung bei\, zu „Ich-Fixierung“\, und letztlich g
 erade nicht zum Zusammenhalt der Gesellschaft. Werden solche Identitätsme
 rkmale zentral\, dann könne das auch etwas Obsessives und Anti-Aufklärer
 isches gewinnen\, da ja alle Menschen Mosaikidentitäten haben. Aber ist d
 as wirklich so? Gehört das Formulieren von Forderungen nicht zum Wesen de
 mokratischer Gesellschaften? Sind der Streit um Positionen und damit verbu
 ndene Konflikte nicht die eigentlichen Treiber von Fortschritt? Zu diesem 
 Themenkomplex stellt sich vor allem für die politische Linke die Frage\, 
 ob die Hervorhebung von zuvor marginalisierten und diskriminierten Gruppen
  eine sinnvolle Option eines neuen progressiven Diskurses darstellt\, oder
  ob genau dies die Gesellschaft zu sehr spaltet? Zu diesen Fragen möchten
  wir Sie zu einem moderierten Streitgespräch einladen\, und  mit Jan Fedd
 erson\, Journalist bei der taz und Co-Autor von „Kampf der Identitäten:
  Für eine Rückbesinnung auf linke Ideale“ und Prof. Dr. Silke van Dyk\
 , Professorin für Politische Soziologie an der Uni Jena\, anbieten.
ORGANIZER;CN=Stephan Meuser:mailto:niedersachsen@fes.de
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