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SUMMARY:Bildungsungerechtigkeit in Zeiten des Corona-Virus
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DESCRIPTION:Mit der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten Mitte M
 ärz ergaben sich viele Herausforderungen. Eltern\, die weiterhin zur Arbe
 it gehen\, mussten eine anderweitige Betreuung organisieren. Eltern\, die 
 zu Hause sind\, sehen sich vor der Herausforderung das home office mit dem
  home schooling zu verbinden. Bei der täglichen Beschulung der eigenen Ki
 nder zu Hause stießen viele schnell an Grenzen. Schulen waren wiederum of
 t nicht ausreichend auf eine komplette Umstellung auf Fernunterricht vorbe
 reitet. Es fehlte an digitalen Plattformen oder aber Kontaktinformationen\
 , um Eltern und Schüler_innen zu erreichen. Lehrer_innen fühlten sich al
 lein gelassen mit der Herausforderung\, sich in kürzester Zeit in neue Sy
 steme einzuarbeiten und den Unterrichtsstoff entsprechend aufzubereiten. <
 br><br>Ein Problem ist bei all den neuen Aufgaben unübersehbar: Soll der 
 Unterricht zu Hause stattfinden\, sind die Schüler_innen noch abhängiger
  von den heimischen Gegebenheiten. Dies verschärft die soziale Ungerechti
 gkeit im Bildungssystem. Kinder aus einem wirtschaftlich schwachen Elternh
 aus haben oft nicht die nötige technische Ausstattung und finden weniger 
 Unterstützung beim Lernen. In manchen Fällen fehlt es den Kindern auch k
 omplett an der Tagesstrukturierung oder einer warmen Mahlzeit. Im schlimms
 ten Fall nimmt häusliche Gewalt zu. Wie sieht die Situation momentan aus 
 und was kann dagegen getan werden? Darüber sprechen wir mit unseren Refer
 entinnen.
ORGANIZER;CN=Henriette Kiefer:mailto:henriette.Kiefer@fes.de
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