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25.10.2022

FES-Filmpreis 2022 an: "How to Blow up a Pipeline"

Vom 29.9. bis zum 8.10.2022 fand zum dreißigsten Mal das Filmfest Hamburg statt. Dabei wurde erneut der Preis "Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung" verliehen.

 

Der Filmpreisgewinner 2022

Die Jury hat entschieden. Der diesjährige Filmpreis der Friedrich-Ebert-Stiftung gebührt Daniel Goldhaber, Regisseur des Spielfilms "How to Blow up a Pipeline". Der Preis wurde im Rahmen der Abschlussgala des Filmfestes am 8. Oktober verliehen. 

Die ausführliche Begründung der Jury findet sich hier.

 

 

Mit Bildern bewegen

Acht Filme mit hohem politischem Anspruch bewerben sich auch in diesem Jahr bei Filmfest Hamburg um den Preis »Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung«. Ausgezeichnet wird die beste Regiearbeit. Mit dabei sind sowohl Dokumentar- als auch Spielfilme - und zum ersten Mal ein politischer Animationsfilm.

Das Kino war schon immer mehr als ein Unterhaltungsmedium und Politik im Film gibt es vermutlich so lange, wie es Filme überhaupt gibt. Die Welt beobachten und darstellen. Dabei Stellung beziehen und die Zuschauer_innen anregen, ihre Positionen zu überdenken. Mit Bildern bewegen: Das ist für uns der politische Film.

Das Besondere: Bei uns können Sie nach den Filmen über das Gesehene sprechen. Wir freuen uns auf die Filmgespräch mit den Regisseur_innen oder Autor_innen sowie mit thematisch passenden Expert_innen. 

 

Die Filme der Sektion VETO!

 

Kingmaker - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Ein südkoreanischer Politthriller, der in den 1960er Jahren spielt und die Grenzen zwischen politischer Integrität und taktischem Erfolg im Wahlkampf auslotet.

 

My Imaginary Country - hier geht es zu Filmseite und Trailer

In dem chilenischen Dokumentarfilm werden die Proteste gegen Korruption und Ungleichheit im Jahr 2019 thematisiert, in denen sich besonders Frauen für einen bessere Zukunft engagierten.

 

The Eclipse - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Eine vielschichtige Reflexion über kollektive Erinnerung und persönliche Verantwortung im ehemaligen Jugoslawien.

 

How to Blow Up a Pipeline - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Thriller über den Sabotageakt an einer Öl-Pipeline in der Wüste durch militante Umweltaktivist_innen - nach dem gleichnamigen Buch von Andreas Malm

 

Nayola - hier geht es zu Filmseite und Trailer

In expressiv leuchtenden Farben erzählt diesre Anminationsfilm auf zwei Zeitebenen von drei Frauen, deren Leben vom angolanischen Bürgerkrieg überschattet werden.

 

Klarsfeld: A Love Story - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Dokumentarfilm über Beate und Serge Klarsfeld, die bis heute rastlos für eine wehrhafte Demokratie kämpfen und viele zuvor untergetauchte Nazis der Justiz überführt hat.

 

Rojek - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Dokumentarfilm über Mitgliedern des Islamischen Staates – Männer, Frauen und Kinder, darunter viele Europäer_innen – , die in kurdischen Gefängnissen im Norden Syriens inhaftiert sind und in seltener Offenheit über ihre Ideologie, Erfahrungen und Motivationen für ihre Taten sprechen.

 

Continental Drift (South) - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Eine Satire über Familie und Flüchtlingspolitik: Die Französin Nathalie Adler bereitet im Auftrag der EU den Besuch von Emanuel Macron und Angela Merkel in einem sizilianischen Flüchtlingscamp vor. Gleichzeitig vor Ort ist ihr Sohn, der mit einer Aktivist_innengruppe gegen die europäische Flüchtlingspolitik ptotestiert.

 

Die Jury

Die acht Filme mit hohem politischem Anspruch konkurrieren um unseren Preis "Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung". Um die schwere Auswahl des Siegerfilms aus verschiedenen Perspektiven und unabhängig zu treffen, haben wir auch in diesem Jahr eine engagierte und kompetente Menschen gesucht – und gefunden! Die Jury für den Filmpreis der Friedrich-Ebert-Stiftung 2022 besteht aus:

 

Julia Cöllen studierte Film- und Kulturwissenschaften in Hamburg und Belfast (M.A.). Bevor sie 2019 Partnerin und Produzentin bei Fünferfilm wurde, realisierte sie in zehn Jahren als Creative Producer für die Produktionsfirma Filmtank zahlreiche international erfolgreiche Dokumentarfilme. Sie ist Absolventin von EAVE Ties That Bind 2020 und nahm 2021 am Cutting Edge Talent Camp teil.

 

Alexander Mohrenberg ist mit 27 Jahren einer der jüngsten Abgeordneten in der Hamburgischen Bürgerschaft, wo er sich vor allem für Klimaschutz und Umweltpolitik einsetzt. Er wuchs in Bergedorf auf, wo sein politisches Engagement als Bezirksabgeordneter begann. Als erstes Mitglied seiner Familie studierte er (Jura). In der Hamburger SPD war er von 2018 bis 2021 Juso-Vorsitzender und ist heute stellvertretender Landesvorsitzender.

 

Barbara Denz hat nach beruflichen Stationen in Print- und Hörfunk für den Norddeutschen Rundfunk in der Fernseh-Redaktion Dokumentation und Reportage Dokumentarfilme betreut. Von ihr verantworteten Produktionen wurden unter unter anderem mit dem Grimme Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. In der MOIN-Filmförderung war sie bis zu ihrer Pensionierung als Jury-Mitglied tätig.

 

and the winner was...

Eine Übersicht zu den Wettbewerben aus den letzten Jahren und den jeweiligen Preisträgerinnen und Preisträgern finden Sie hier:

Der politische Film der FES

Bild: 2022 filmfest von Gestaltung: iconscreen

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