#marx2018: Das Jubiläum zum 200. Geburtstag von Karl Marx

Neue Dauerausstellung, Begleitprogramm und Publikationen der Friedrich-Ebert-Stiftung

Karl Marx: Weltgericht. Dichtungen aus dem Jahre 1837

Bild: Marx Weltgericht Cover 

Der große politische Philosoph hat auch literarische Schöpfungen hinterlassen, die er einst als 18-Jähriger, in der Hochzeit der Spätromantik, seinem Vater widmete. Neben Liebeslyrik und anderen Gedichten enthält dieser einzigartige, der Originalkladde von Marx nachgestaltete Band sechs kritische Epigramme im Geiste des Idealismus, den 1. Akt des phantastischen Dramas »Oulanem« und einige Kapitel des humoristischen Romans »Skorpion und Felix«. So haben Sie Marx noch nie gelesen!

372 Seiten, Hardcover, Halbband mit Banderole
36,00 Euro
ISBN 978-3-8012-0520-1

Erscheinungstermin: Januar 2018

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Karl Marx: Gesammelte Volkslieder

Bild: Marx Volkslieder Cover 

Als knapp 20-Jähriger hat Marx 1839 für seine Verlobte Jenny von Westphalen eine Sammlung mit Volksliedern aus Deutschland und anderen europäischen Ländern zusammengestellt – »spanische, griechische, lettische, lappländische, esthnische, albanesische u.s.w.«

Dieser einzigartige Band versammelt erstmals die 80 Liedtexte – volkstümliche Dichtungen, die spielend Länder und Kulturgrenzen überschreiten und die völkerverbindende Luft der Aufklärung atmen.

ca. 160 Seiten
Flexband
ca. 12,00 Euro
ISBN 978-3-8012-0521-8

Erscheinungstermin: April 2018

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Marx2018@school – Projekt des AdsD mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V.

Bild: Dr. Anja Kruke (AdsD) und Niko Lamprecht (VGD) bei der Besprechung der Unterrichtsmaterialien, März 2018 von FES 

Passgenaues Material für den Geschichtsunterricht zum Thema Karl Marx hat das Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) der Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e. V. (VGD) entwickelt. Das konkrete und nicht zu textlastige Material mit dem Titel „Marx2018@school“ können die Schulen bundesweit für die Sekundarstufen I und II nutzen. Plakate, Bilder, Karten, Chroniken und Zitate erläutern Marx‘ Leben, seine Ideen und ihre Wirkung bis heute – ganz so wie die neue Dauerausstellung im Trierer Karl-Marx-Haus. Zu deren Eröffnung wird VGD-Bundesvorstandsmitglied Niko Lamprecht, der das Projekt mit Archivleiterin Dr. Anja Kruke federführend begleitet hat, Marx2018@school vorstellen. Das Unterrichtsmaterial wird in Kürze als kostenloses Versandpaket bestellbar sein, weitere Informationen folgen an dieser Stelle. Aus bildrechtlichen Gründen wird ein Download von unserer Website nicht möglich sein.


Marx-Ausgabe der Zeitschrift Nueva Sociedad

Bild: Cover der Nueva Sociedad von FES 

Obwohl er sich in seiner Arbeit mit Lateinamerika nicht befasste, war und ist Karl Marx doch relevant für die von sozialer Ungleichheit geprägte Region. Schon früh wurden seine Texte sowohl von Anhängern als auch von Gegnern intensiv diskutiert. Während des gesamten 20. Jahrhunderts diente der Marxismus als theoretischer Bezugspunkt bewaffneter Revolutionen, kultureller Bewegungen und von Arbeiteraufständen.

Heute verfügt der Marxismus in Lateinamerika nicht mehr über die einstige herausgehobene Rolle im kritischen Denken; aber das kritische Denken ist ohne Marx nicht vorstellbar. Nueva Sociedad wird daher im Jahr von Marx‘ 200. Geburtstag eine Ausgabe ihrer Zeitschrift dem Universalgelehrten widmen und debattieren, welche Antworten auf die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Herausforderungen unserer Zeit sich bei Marx finden lassen.

Die Ausgabe erscheint als Heft 277 im September/Oktober 2018.

Link zur Website der Zeitschrift Nueva Sociedad


Content in English on Karl Marx by the FES Connect Team

Bild: FES CONNECT von FES 

FES Connect is the first global newsletter of Friedrich-Ebert-Stiftung in English and brings the latest in the work by FES worldwide, its partners and friends. Our colleagues of the FES Connect team publish content on Marx in English on their website. Here are the latest contributions:

 

Gabriele Rose (FES Library, Bonn) on Karl Marx and the Vienna Prater: In 1848, as the Austrian Empire was in the grips of the revolutions sweeping central Europe that year, Karl Marx travelled to Vienna for his brief and only visit in the Austrian capital at the invitation of the First Viennese Workers‘ Education Club. Find the whole article here.

 

Thomas Meyer, Professor Emeritus of Political Science at the University of Dortmund and Editor-in-Chief of the journal Neue Gesellschaft | FrankfurterHefte (the parent publication of the International Quarterly), wrote an article on “On the Use and Abuse of Marxism” which is to be found here.

 

Karl Marx's 200th birthday is coming up on 5 May 2018. Which means that it is high time to look at the most important facts surrounding the life and achievements of the great economist and social theorist once again and make sure that you are ready with a couple of anecdotes whenever small-talk pops up during Karl Marx year. You can test how much you already know about Karl Marx now by answering 15 quiz questions. It starts right here. Good luck!

 


Marx-Ausgabe der Zeitschrift Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte

Bild: Cover der Marx-Ausgabe von der Zeitschrift NGFH 

Aus Anlass der Karl-Marx-Jubiläen konzentriert sich die Oktoberausgabe 2017 der NG|FH fast ausschließlich auf das Werk dieses Meisterdenkers und die Frage, was wir für unsere Zeit daraus lernen sollten. Warum gibt es zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine Marx-Renaissance? Was sagt uns Marx heute – aus ökologischer, religionstheoretischer, ökonomischer, feministischer oder aus digitaler Perspektive?

Aus dem Inhalt: 

Gespräch mit Peter Brandt, Michael Brie und Johanna Uekermann: Was uns Karl Marx heute noch zu sagen hat, Thomas Meyer: Vom Gebrauch und Missbrauch des Marxismus, Johano Strasser: Gibt es einen grünen Marx?, Dolores Zoé Bertschinger: Zur Religionskritik bei Marx, Elmar Altvater: Marx, der Weltmarkt und das Kapitalozän, Melanie Stitz: Marx auf Feministisch, Gerd Koenen: Das Gespenst in Europa, Paula Schweers: Junges linkes Denken heute, Michael R. Krätke: Karl Marx und die Zukunft des Kapitalismus, Aleksandra Sowa: Kybernetischer Marxismus?, Hanjo Kesting: Karl Marx als Schriftsteller und Literat, Klaus-Jürgen Scherer: Karl Marx in Theater und Film, Ulrich Baron: Neue Bücher über Karl Marx, Robert Misik: Marx und das Feuilleton

 

Hier können Sie das Heft bestellen.

Link zur Website der NGFH 


Sammelband "Ein Bild von Karl Marx… entwerfen"

Bild: Marx-Büste von Karl-Jean­ Longuet von Bernd Raschke/FES Bonn/AdsD 

Ein Tagungsband mit acht Aufsätzen renommierter Wissenschaftler_innen dokumentiert das Symposium „Ein Bild von Karl Marx… entwerfen. Kunst_historische Perspektiven“, das am 7. Mai 2016 in Trier stattfand. Anlass für das Symposium war die Enthüllung einer Marx-Büste des französischen Bildhauers und Marx-Urenkels Karl-Jean Longuet im Innenhof des Karl-Marx-Hauses. Die Texte befassen sich mit Geschichte und Politik im Werk von Karl-Jean Longuet, mit der Bildnisbüste als Medium des Nachruhms, mit politischen Bildnissen der 1920er- bis 1950er Jahre, mit Darstellungen von Karl Marx in der Bildhauerei der DDR, mit der chinesischen Engels-Statue für Wuppertal, mit Marx als Erinnerungsort in Karlsbad und Prag und mit Marx im öffentlichen (Erinnerungs-)Raum.

Die Beiträge wurden verfasst von Anne Longuet Marx, Frank Matthias Kammel, Ursel Berger, Arie Hartog, Eberhard Illner, Karl Schawelka, Stanislav Holubec und Winfried Speitkamp. Herausgegeben wird der Band von Britta Marzi.

Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Frühjahr 2018.


Archiv für Sozialgeschichte 56 (2016): Sozialgeschichte des Kapitalismus

Bild: Cover AfS von Verlag J. H. W. Dietz Nachf. 

Seit der Finanz- und Staatsschuldenkrise von 2008 ist der Kapitalismus wieder in aller Munde. In Krisenzeiten treten globale Abhängigkeiten deutlicher hervor, soziale Ungleichheit wird als Problem erfahrbar. Leistung, Effizienz und Innovation, Prinzipien kapitalistischen Wirtschaftens, dringen in alle Lebensbereiche vor. Auch für die Geschichtswissenschaft rücken grundlegende Zusammenhänge von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erneut in den Fokus. 

Im 56. Band des »Archivs für Sozialgeschichte« werden zahlreiche Facetten einer Sozialgeschichte des Kapitalismus in Westeuropa und den USA zwischen 1800 und 2000 beleuchtet. Wie wurden Krisen in der Vergangenheit wahrgenommen und bewältigt? Warum gewannen die Finanzmärkte in einzelnen Ländern an Attraktion? Wieso haben Staaten so hohe Schulden? Welchen Stellenwert hatten prekäre Arbeitsverhältnisse in bestimmten Epochen? Wie wurden Fragen von Ethik und Umweltschutz marktförmig? Die Beiträge geben Einblicke in ein Forschungsfeld, das äußerst vielschichtig und dynamisch ist – wie sein Gegenstand selbst.

Herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Beatrix Bouvier, Anja Kruke, Philipp Kufferath (geschäftsführend), Friedrich Lenger, Ute Planert, Dietmar Süß, Meik Woyke und Benjamin Ziemann.

632 Seiten
Hardcover mit Schutzumschlag
68,00 Euro
ISBN 978-3-8012-4240-4

Erscheinungstermin: Januar 2017

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Sozialgeschichte des Kapitalismus im 19. und 20. Jahrhundert

Bild: Cover der AfS-Einzelveröffentlichungen zur Sozialgeschichte des Kapitalismus von Verlag J. H. W. Dietz Nachf. 

Einzelveröffentlichungen aus dem Archiv für Sozialgeschichte, Band 4

Hg. v. Philipp Kufferath und  Friedrich Lenger

Seit der Finanz- und Staatsschuldenkrise von 2008 ist der Kapitalismus wieder in aller Munde. In Krisenzeiten treten globale Abhängigkeiten deutlicher hervor, soziale Ungleichheit wird als Problem erfahrbar. Wie wurden Krisen in der Vergangenheit wahrgenommen und bewältigt? Warum gewannen die Finanzmärkte in einzelnen Ländern an Attraktion? Wieso haben Staaten so hohe Schulden? Welchen Stellenwert hatten prekäre Arbeitsverhältnisse in bestimmten Epochen? Wie wurden Fragen von Ethik und Umweltschutz marktförmig?

Leistung, Effizienz und Innovation, Prinzipien kapitalistischen Wirtschaftens, dringen in alle Lebensbereiche vor. Auch für die Geschichtswissenschaft rücken grundlegende Zusammenhänge von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erneut in den Fokus. In dem Band, der aus dem Rahmenthema des Archivs für Sozialgeschichte 56 (2016) entstanden ist, werden zahlreiche Facetten einer Sozialgeschichte des Kapitalismus in Westeuropa und den USA zwischen 1800 und 2000 beleuchtet. Die Beiträge geben Einblicke in ein Forschungsfeld, das äußerst vielschichtig und dynamisch ist – wie sein Gegenstand selbst. 

400 Seiten, Broschur
22,00 Euro
ISBN 978-3-8012-4243-5

Erscheinungstermin: Januar 2018

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