Britta Marzi (Hg.): Ein Bild von Karl Marx… entwerfen. Kunst_historische Perspektiven

Bild: Sammelband Symposium Marx von AdsD 

Der Tagungsband mit acht Aufsätzen renommierter Wissenschaftler_innen dokumentiert das Symposium „Ein Bild von Karl Marx… entwerfen. Kunst_historische Perspektiven“, das am 7. Mai 2016 in Trier stattfand. Anlass für das Symposium war die Enthüllung einer Marx-Büste des französischen Bildhauers und Marx-Urenkels Karl-Jean Longuet im Innenhof des Karl-Marx-Hauses.

Die Texte befassen sich mit Geschichte und Politik im Werk von Karl-Jean Longuet, mit der Bildnisbüste als Medium des Nachruhms, mit politischen Bildnissen der 1920er- bis 1950er Jahre, mit Darstellungen von Karl Marx in der Bildhauerei der DDR, mit der chinesischen Engels-Statue für Wuppertal, mit Marx als Erinnerungsort in Karlsbad und Prag und mit Marx im öffentlichen (Erinnerungs-)Raum.

Mit Beiträgen von Anne Longuet Marx, Frank Matthias Kammel, Ursel Berger, Arie Hartog, Eberhard Illner, Karl Schawelka, Stanislav Holubec und Winfried Speitkamp.

Die Herausgeberin:

Die Historikerin Dr. Britta Marzi erforschte in ihrer Dissertation an der Freien Universität Berlin das Theater in der Provinz vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus. Parallel arbeitete sie am Jüdischen Museum Berlin und bei der Architekturausstellung „MIES 1:1 Das Golfclub Projekt“ über Ludwig Mies van der Rohe. Seit 2015 ist sie im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung im Projekt „Marx 2018“ tätig.

Britta Marzi (Hg.): Ein Bild von Karl Marx… entwerfen. Kunst_historische Perspektiven. Dokumentation des Symposiums am 7. Mai 2016 im Karl-Marx-Haus in Trier, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2018.

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104 Seiten, Broschur, ab dem 14.12.2018 kostenlos zu beziehen beim Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, E-Mail: Public.History(at)fes.de.
Die Onlinefassung ist bereits in der Digitalen Bibliothek erschienen und steht hier zum kostenlosen Download bereit.

ISBN 978-3-96250-204-1


Marx2018@school – Projekt des AdsD mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V.

Bild: Dr. Anja Kruke (AdsD) und Niko Lamprecht (VGD) präsentieren bei der Wiedereröffnung des KMH die Unterrichtsmaterialien von VGD/FES 

Passgenaues Material für den Geschichtsunterricht zum Thema Karl Marx hat das Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) der Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e. V. (VGD) entwickelt. Das konkrete und nicht zu textlastige Material mit dem Titel „Marx2018@school“ können die Schulen bundesweit für die Sekundarstufen I und II nutzen. Plakate, Bilder, Karten, Chroniken und Zitate erläutern Marx‘ Leben, seine Ideen und ihre Wirkung bis heute – ganz so wie die neue Dauerausstellung im Trierer Karl-Marx-Haus. Zu deren Eröffnung hat VGD-Bundesvorstandsmitglied Niko Lamprecht, der das Projekt mit Archivleiterin Dr. Anja Kruke federführend begleitet hat, Marx2018@school vorgestellt. 

Das Unterrichtsmaterial kann als kostenloses Versandpaket (in elektronischer oder analoger Form) bestellt werden. Aus bildrechtlichen Gründen ist ein Download von unserer Website leider nicht möglich. Leseproben und Informationen zur Bestellung finden Sie hier.


Jochen Dahm/Frank Decker/Thomas Hartmann (Hg.): Klasse, Kapital und Revolution

Bild: Cover von Dietz-Verlag 

200 Jahre nach seiner Geburt feiert Karl Marx ein überraschendes Comeback. Seine Kritik richtete sich gegen die Klassenverhältnisse des 19. Jahrhunderts. Ungleichheit, Entfremdung, Finanzkrisen – ist Marx Kritik heute aktueller denn je? Gilt das auch für seine Antworten?
Als Marx auf die Klassenverhältnisse des 19. Jahrhunderts blickte, war die Welt noch eine andere. Wortgewaltig, einflussreich und umstritten sind seine Werke aber bis heute.
Dieser Band nimmt Marx als Bonner Studenten, Philosophen, Ökonomen, Journalisten, Feministen, Revolutionär und Ikone in den Blick.
Entdecken Sie Marx neu! Denn will man die Krisen der Gegenwart verstehen, führt kein Weg an ihm vorbei.

Mit Beiträgen von Thomas Becker, Beatrix Bouvier, Timo Daum, Hendrik Erz, Ulrike Herrmann, Christian Krell, Anja Kruke, Thomas Meyer, Oliver Nachtwey, Andrea Nahles, Wilfried Nippel, Nina Power, Michael Quante, Paula Schweers, Enguo Zhao.

Die Herausgeber:

Jochen Dahm geb. 1981, Leiter der Akademie für Soziale Demokratie, mit der die Friedrich-Ebert-Stiftung ein Angebot zur Reflexion über grundlegende politische Fragen geschaffen hat.

Frank Decker geb. 1964, Dr. rer. pol., Dipl.-Pol., Professor für Politische Wissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität
Bonn.

Thomas Hartmann geb. 1982, Referent in der Akademie für Soziale Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Jochen Dahm/Frank Decker/Thomas Hartmann (Hg.): Klasse, Kapital und Revolution. 200 Jahre Marx
200 Seiten, Broschur. 14,00 Euro
ISBN 978-3-8012-0536-2

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Ausgabe "Volver a Marx" der Zeitschrift Nueva Sociedad

Bild: NuSo Ausgabe 277 - Marx von Nueva Sociedad 

Obwohl er sich in seiner Arbeit mit Lateinamerika nicht befasste, war und ist Karl Marx doch relevant für die von sozialer Ungleichheit geprägte Region. Schon früh wurden seine Texte sowohl von Anhängern als auch von Gegnern intensiv diskutiert. Während des gesamten 20. Jahrhunderts diente der Marxismus als theoretischer Bezugspunkt bewaffneter Revolutionen, kultureller Bewegungen und von Arbeiteraufständen.

Heute verfügt der Marxismus in Lateinamerika nicht mehr über die einstige herausgehobene Rolle im kritischen Denken; aber das kritische Denken ist ohne Marx nicht vorstellbar. Nueva Sociedad hat daher im Jahr von Marx‘ 200. Geburtstag eine Ausgabe ihrer Zeitschrift dem Universalgelehrten gewidmet und debattiert, welche Antworten auf die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Herausforderungen unserer Zeit sich bei Marx finden lassen.

Kuratorin Dr. Ann-Katrin Thomm und Projektmitarbeiterin Dr. Britta Marzi vom Marx2018-Projektteam stellen in der Zeitschrift die neue Dauerausstellung im Museum Karl-Marx-Haus in Trier und die Jubiläumsaktivitäten der FES zum 200. Geburtstag von Karl Marx vor. Link zum Artikel

Die Ausgabe ist als Heft 277 im September/Oktober 2018 erschienen.

Link zur Marx-Ausgabe der Zeitschrift Nueva Sociedad


Karl Marx: Weltgericht. Dichtungen aus dem Jahre 1837

Bild: Marx Weltgericht Cover 

Der große politische Philosoph hat auch literarische Schöpfungen hinterlassen, die er einst als 18-Jähriger, in der Hochzeit der Spätromantik, seinem Vater widmete. Neben Liebeslyrik und anderen Gedichten enthält dieser einzigartige, der Originalkladde von Marx nachgestaltete Band sechs kritische Epigramme im Geiste des Idealismus, den 1. Akt des phantastischen Dramas »Oulanem« und einige Kapitel des humoristischen Romans »Skorpion und Felix«. So haben Sie Marx noch nie gelesen!

372 Seiten, Hardcover, Halbband mit Banderole
36,00 Euro
ISBN 978-3-8012-0520-1

Erscheinungstermin: Januar 2018

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Karl Marx: Gesammelte Volkslieder

Bild: Marx Volkslieder Cover 

Als knapp 20-Jähriger hat Marx 1839 für seine Verlobte Jenny von Westphalen eine Sammlung mit Volksliedern aus Deutschland und anderen europäischen Ländern zusammengestellt – »spanische, griechische, lettische, lappländische, esthnische, albanesische u.s.w.«

Dieser einzigartige Band versammelt erstmals die 80 Liedtexte – volkstümliche Dichtungen, die spielend Länder und Kulturgrenzen überschreiten und die völkerverbindende Luft der Aufklärung atmen.

ca. 160 Seiten
Flexband
ca. 12,00 Euro
ISBN 978-3-8012-0521-8

Erscheinungstermin: April 2018

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Content in English on Karl Marx by the FES Connect Team

Bild: FES CONNECT von FES 

FES Connect is the first global newsletter of Friedrich-Ebert-Stiftung in English and brings the latest in the work by FES worldwide, its partners and friends. Our colleagues of the FES Connect team publish content on Marx in English on their website. Here are the latest contributions:

 

Elisabeth Neu (head of Museum Karl-Marx-Haus, Trier) and Dr. Ann-Katrin Thomm (curator) wrote an article on our new permanent exhibition "Karl Marx, his ideas and their legacy down to the present".

 

Regine Schoch (FES Library, Bonn) on Karl Marx, his house in Trier and the "Knight of the Noble Spirit": Among the gems housed by the Friedrich-Ebert-Stiftung Library are items and collections from the museum Karl-Marx-Haus, including a polemical satire by Marx and other rare finds that we present on occasion of Marx 200 jubilee.

 

Gabriele Rose (FES Library, Bonn) on Karl Marx and the Vienna Prater: In 1848, as the Austrian Empire was in the grips of the revolutions sweeping central Europe that year, Karl Marx travelled to Vienna for his brief and only visit in the Austrian capital at the invitation of the First Viennese Workers‘ Education Club. Find the whole article here.

 

Thomas Meyer, Professor Emeritus of Political Science at the University of Dortmund and Editor-in-Chief of the journal Neue Gesellschaft | FrankfurterHefte (the parent publication of the International Quarterly), wrote an article on “On the Use and Abuse of Marxism” which is to be found here.

 

On 5 May 2018 we celebrated Karl Marx's 200th birthday. Look at the most important facts surrounding the life and achievements of the great economist and social theorist once again and make sure that you are ready with a couple of anecdotes whenever small-talk pops up during Karl Marx year. You can test how much you already know about Karl Marx now by answering 15 quiz questions. It starts right here. Good luck!

 


Karl Marx im Blog der FES-Bibliothek

Bild: FES-Bibliothek 

Die FES-Bibliothek präsentiert in ihrem Blog Texte zur Bibliothek, ihren Sammelgebieten und weiteren interessanten Themen - immer betrachtet durch die bibliothekarische FES-Brille. Da darf im Jubiläumsjahr natürlich auch Karl Marx nicht fehlen...

Hier geht es zu den Beiträgen:

Regine Schoch über Karl Marx, sein Haus in Trier und der "Ritter vom edelmüthigen Bewußtsein": Alle kennen Karl Marx, doch kaum jemand hat von seiner polemischen, bösen und witzigen Satire gegen den „Ritter vom edelmüthigen Bewußtsein“ gehört. Die kleine Broschüre von 1853 ist Teil der Büchersammlung des Karl-Marx-Hauses in Trier, die mittlerweile in die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung nach Bonn umgezogen ist.

Gabriele Rose zum Thema Karl Marx und der Wiener Prater: 1848 – im März hatte die Revolution auch in Österreich gesiegt – besuchte Karl Marx Wien; diese kurze Visite blieb sein einziger Besuch in der österreichischen Hauptstadt.


Marx-Ausgabe der Zeitschrift Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte

Bild: Cover der Marx-Ausgabe von der Zeitschrift NGFH 

Aus Anlass der Karl-Marx-Jubiläen konzentriert sich die Oktoberausgabe 2017 der NG|FH fast ausschließlich auf das Werk dieses Meisterdenkers und die Frage, was wir für unsere Zeit daraus lernen sollten. Warum gibt es zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine Marx-Renaissance? Was sagt uns Marx heute – aus ökologischer, religionstheoretischer, ökonomischer, feministischer oder aus digitaler Perspektive?

Aus dem Inhalt: 

Gespräch mit Peter Brandt, Michael Brie und Johanna Uekermann: Was uns Karl Marx heute noch zu sagen hat, Thomas Meyer: Vom Gebrauch und Missbrauch des Marxismus, Johano Strasser: Gibt es einen grünen Marx?, Dolores Zoé Bertschinger: Zur Religionskritik bei Marx, Elmar Altvater: Marx, der Weltmarkt und das Kapitalozän, Melanie Stitz: Marx auf Feministisch, Gerd Koenen: Das Gespenst in Europa, Paula Schweers: Junges linkes Denken heute, Michael R. Krätke: Karl Marx und die Zukunft des Kapitalismus, Aleksandra Sowa: Kybernetischer Marxismus?, Hanjo Kesting: Karl Marx als Schriftsteller und Literat, Klaus-Jürgen Scherer: Karl Marx in Theater und Film, Ulrich Baron: Neue Bücher über Karl Marx, Robert Misik: Marx und das Feuilleton

 

Hier können Sie das Heft bestellen.

Link zur Website der NGFH 


Archiv für Sozialgeschichte 56 (2016): Sozialgeschichte des Kapitalismus

Bild: Cover AfS von Verlag J. H. W. Dietz Nachf. 

Seit der Finanz- und Staatsschuldenkrise von 2008 ist der Kapitalismus wieder in aller Munde. In Krisenzeiten treten globale Abhängigkeiten deutlicher hervor, soziale Ungleichheit wird als Problem erfahrbar. Leistung, Effizienz und Innovation, Prinzipien kapitalistischen Wirtschaftens, dringen in alle Lebensbereiche vor. Auch für die Geschichtswissenschaft rücken grundlegende Zusammenhänge von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erneut in den Fokus. 

Im 56. Band des »Archivs für Sozialgeschichte« werden zahlreiche Facetten einer Sozialgeschichte des Kapitalismus in Westeuropa und den USA zwischen 1800 und 2000 beleuchtet. Wie wurden Krisen in der Vergangenheit wahrgenommen und bewältigt? Warum gewannen die Finanzmärkte in einzelnen Ländern an Attraktion? Wieso haben Staaten so hohe Schulden? Welchen Stellenwert hatten prekäre Arbeitsverhältnisse in bestimmten Epochen? Wie wurden Fragen von Ethik und Umweltschutz marktförmig? Die Beiträge geben Einblicke in ein Forschungsfeld, das äußerst vielschichtig und dynamisch ist – wie sein Gegenstand selbst.

Herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Beatrix Bouvier, Anja Kruke, Philipp Kufferath (geschäftsführend), Friedrich Lenger, Ute Planert, Dietmar Süß, Meik Woyke und Benjamin Ziemann.

632 Seiten
Hardcover mit Schutzumschlag
68,00 Euro
ISBN 978-3-8012-4240-4

Erscheinungstermin: Januar 2017

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Sozialgeschichte des Kapitalismus im 19. und 20. Jahrhundert

Bild: Cover der AfS-Einzelveröffentlichungen zur Sozialgeschichte des Kapitalismus von Verlag J. H. W. Dietz Nachf. 

Einzelveröffentlichungen aus dem Archiv für Sozialgeschichte, Band 4

Hg. v. Philipp Kufferath und  Friedrich Lenger

Seit der Finanz- und Staatsschuldenkrise von 2008 ist der Kapitalismus wieder in aller Munde. In Krisenzeiten treten globale Abhängigkeiten deutlicher hervor, soziale Ungleichheit wird als Problem erfahrbar. Wie wurden Krisen in der Vergangenheit wahrgenommen und bewältigt? Warum gewannen die Finanzmärkte in einzelnen Ländern an Attraktion? Wieso haben Staaten so hohe Schulden? Welchen Stellenwert hatten prekäre Arbeitsverhältnisse in bestimmten Epochen? Wie wurden Fragen von Ethik und Umweltschutz marktförmig?

Leistung, Effizienz und Innovation, Prinzipien kapitalistischen Wirtschaftens, dringen in alle Lebensbereiche vor. Auch für die Geschichtswissenschaft rücken grundlegende Zusammenhänge von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erneut in den Fokus. In dem Band, der aus dem Rahmenthema des Archivs für Sozialgeschichte 56 (2016) entstanden ist, werden zahlreiche Facetten einer Sozialgeschichte des Kapitalismus in Westeuropa und den USA zwischen 1800 und 2000 beleuchtet. Die Beiträge geben Einblicke in ein Forschungsfeld, das äußerst vielschichtig und dynamisch ist – wie sein Gegenstand selbst. 

400 Seiten, Broschur
22,00 Euro
ISBN 978-3-8012-4243-5

Erscheinungstermin: Januar 2018

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