Landesbüro Thüringen

07.04.2020

Interview zur Studie "Sozialräumliche Einflüsse auf politische Einstellungen und Wahlverhalten"

Kürzlich hat das Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Reihe Empirische Sozialforschung die Publikation "Einflüsse des Lebensumfelds auf politische Einstellungen und Wahlverhalten - Eine vergleichende Analyse der Landtagswahlen 2019 in drei ostdeutschen Bundesländern" veröffentlicht.

In den letzten Jahren stand das unterschiedliche Wahlverhalten u.a. in Ost- und Westdeutschland immer wieder im Fokus von wissenschaftlichen sowie auch öffentlichen Debatten. Zunehmend haben sich Wissenschaftler*innen daher mit der Frage beschäftigt, in welchem Zusammenhang die Umgebung, in der Menschen wohnen und ihre politischen Einstellungen und ihr Wahlverhalten steht. Ein Team von Wissenschaftler*innen am Zentrum für Sozialforschung und dem Institut für Wirtschaftsforschung in Halle sind dieser Fragestellung in Thüringen, Brandenburg und Sachsen auf den Grund gegangen. In Ihrer Studie zeigen die Autor*innen, dass in Regionen, die in den letzten 30 Jahren die Transformation weniger gut verkraftet haben, Menschen eine Stärkere Distanz zu Politik und Demokratie aufgebaut haben. Hingegen sind Regionen, die sich in den letzten Jahren wirtschaftlich gut entwickelt haben und einen Bevölkerungszuwachs verzeichnen konnten, die Befürwortung von Demokratie und die Bereitschaft sich auch selbst einzubringen deutlich höher. Diese und viele weitere Ergebnisse können Sie > hier < nachlesen.

Im Interview mit der FES-Thüringen stellt Prof. Everhard Holtmann zudem die Ergebnisse der Analyse mit besonderem Fokus auf Thüringen vor. Das Interview können Sie hier anhören:


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