Landesbüro Thüringen

Friedrich Ebert in Weimar und Schwarzburg 1919

In dieser spannenden Publikation dokumentiert Walter Mühlhausen das Wirken unseres Namensgebers Friedrich Ebert in Weimar und Schwarzburg im Jahre 1919.

Bild: Friedrich Ebert mit seiner Ehefrau Louise im Urlaubsort Schwarzburg

Die Wiege der ersten deutschen Demokratie steht in Weimar, wo vom 6. Februar bis zum 21. August 1919 die Nationalversammlung tagte. Der sozialdemokratische Parteivorsitzende Friedrich Ebert (1871–-1925) war einer der prägenden Gründerväter der ersten deutschen Republik, die er später als Reichspräsident von 1919 bis zu seinem frühen Tod konsequent verteidigte. Er sorgte als führender Mann der im November 1918 im Zeichen des Umsturzes gebildeten revolutionären Übergangsregierung dafür, dass das erste demokratisch gewählte Nationalparlament sich in Weimar versammelte, der Stadt, die bald der neuen Staatsordnung den Namen verleihen sollte: Weimarer Republik. Doch auf der Verfassung der ersten Republik findet sich nicht der Name Weimar, sondern der des kleinen thüringischen Erholungsortes Schwarzburg. Die Gründe hierfür waren im Gegensatz zur Entscheidung für Weimar als Tagungsort rein privater Natur. Auch dabei spielte Friedrich Ebert, der am 11. Februar 1919 zum ersten Reichspräsidenten gewählt worden war, eine Rolle.

Länder / Regionen: Thüringen

Mühlhausen, Walter

Friedrich Ebert in Weimar und Schwarzburg 1919

Erfurt, 2019

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