Montag, 21.11.16 - Hannover

Warum Islam und Feminismus keine Gegensätze sind


Terminexport im ICS-Format

Feministinnen und Feministen setzen sich weltweit für die Selbstbestimmung von Frauen, für die Gleichberechtigung der Geschlechter sowie gegen Diskriminierung und Sexismus ein.

Auch im Islam gibt es feministische Bewegungen, die Teil der globalen Frauenbewegung sind.

Bild: von FES-Niedersachsen

Gender- und soziale Gerechtigkeit, dies alles jedoch verankert in seinem kulturellen und religiösen Rahmen.


Ziel des Islamischen Feminismus ist es, dass Frauen in einer geschlechtergerechten Gesellschaft ihre Religion und gleichzeitig alle Rechte eines freien Individuums ungehindert ausleben können. Dennoch taucht die Religion in den medialen und politischen Debatten zumeist als frauenfeindlich auf. Beispielsweise in den Berichten von den massenhaften Übergriffen gegenüber Frauen in der Silvesternacht in mehreren deutschen Städten. Auch das Kopftuch wird vielerorts noch immer kritisch diskutiert
und über ein mögliches Burkaverbot wurde in diesem Sommer in Deutschland ebenfalls vielerorts heiß debattiert. Die Gefahr, dass wir aus Angst unsere Toleranz aufgeben oder Glaubensgemeinschaften stigmatisieren, ist aktueller als je zuvor. Denn genauso wenig wie es „den Islam“ gibt, kann auch von einheitlichen islamischen Geschlechterrollen gesprochen werden. Und auch muslimische Frauen sind nicht per se „Opfer“, die befreit werden müssen.


Aber was genau ist unter Islamischen Feminismus zu verstehen? Welche Vorstellungen von Frauenrechten und Gleichberechtigung haben islamische Feminist_ innen? An welche Grenzen stößt der Islamische Feminismus? Worin unterscheidet sich der Islamische Feminismus im Vergleich zu internationalen Frauenbewegungen? Braucht der Feminismus in Zeiten der immer bunter werdenden Gesellschaft neue Schwerpunkte?
All diese Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen und unseren Fachexpert_innen auf dem Podium diskutieren. Wir freuen uns auf Sie!

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