Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern

Montag, 08.04.24 19:00 bis Montag, 08.04.24 21:00 - VHS Rostock

Pflege und Betreuung im Notstand - Können Robotik und Künstliche Intelligenz die prekäre Situation abwenden?


Terminexport im ICS-Format

Die Digitalisierung beeinflusst auch den Bereich der Pflege und Betreuung stark. Der Übergang vom Analogen zum Digitalen begann vor etwa 30 Jahren: Die Einführung digitaler Planung und Dokumentation brachte zwar Hoffnung auf Erleichterung und Zeitersparnis für das Personal, aber auch Herausforderungen begleiteten diesen Prozess. Es besteht verbreitet der Eindruck, dass die Bürokratie durch die Digitalisierung nicht spürbar abgenommen hat und die Pflege digitaler Strukturen große Aufmerksamkeit erfordert. Mitarbeitende empfinden den Nutzen der Digitalisierung im Vergleich zum Mehraufwand möglicherweise als eher gering.

 

Heute wirft die Entwicklung digitaler Endgeräte und Anwendungen wie ChatGPT oder Robotern mit künstlicher Intelligenz (KI) wie "Alexis" und "Pepper“ Fragen nach deren Auswirkungen auf Arbeitsprozesse und Mitarbeitende auf. Die Rolle der KI in der Pflege und Betreuung wird wichtiger und es wird diskutiert, ob sie nur Assistenzfunktionen oder auch eigenständiges Entscheiden und Handeln übernehmen sollte.

 

Diese Fragen berühren ethische und moralische Grenzen, da das digitale Können mit dem digitalen Wollen konkurriert und die Ausrichtung der KI auf die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen fraglich ist. Es bleibt somit zu diskutieren, wer letztendlich von den Entwicklungen profitiert und ob es Gewinner und Verlierer gibt.

 

- Rostock
freie Plätze

Pflege und Betreuung im Notstand - Können Robotik und Künstliche Intelligenz die prekäre Situation abwenden?

Veranstaltungsnummer: 275976als .ics herunterladen

+++ Vortrag, Film und Diskussion +++

Die Digitalisierung beeinflusst auch den Bereich der Pflege und Betreuung stark. Der Übergang vom Analogen zum Digitalen begann vor etwa 30 Jahren: Die Einführung digitaler Planung und Dokumentation brachte zwar Hoffnung auf Erleichterung und Zeitersparnis für das Personal, aber auch Herausforderungen begleiteten diesen Prozess. Es besteht verbreitet der Eindruck, dass die Bürokratie durch die Digitalisierung nicht spürbar abgenommen hat und die Pflege digitaler Strukturen große Aufmerksamkeit erfordert. Mitarbeitende empfinden den Nutzen der Digitalisierung im Vergleich zum Mehraufwand möglicherweise als eher gering.

Heute wirft die Entwicklung digitaler Endgeräte und Anwendungen wie ChatGPT oder Robotern mit künstlicher Intelligenz (KI) wie "Alexis" und "Pepper“ Fragen nach deren Auswirkungen auf Arbeitsprozesse und Mitarbeitende auf. Die Rolle der KI in der Pflege und Betreuung wird wichtiger und es wird diskutiert, ob sie nur Assistenzfunktionen oder auch eigenständiges Entscheiden und Handeln übernehmen sollte.

Diese Fragen berühren ethische und moralische Grenzen, da das digitale Können mit dem digitalen Wollen konkurriert und die Ausrichtung der KI auf die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen fraglich ist. Es bleibt somit zu diskutieren, wer letztendlich von den Entwicklungen profitiert und ob es Gewinner und Verlierer gibt.

Vorträge:
* Dr. Henning Brummert (Universität Rostock)
* Judith Pfützenreuter (Kompetenzzentrum Arbeitswelt 4.0 MV)
* Dr. Hans-Jürgen Stöhr (Philosophische Praxis)

Eintritt: 7,00 €, vor Ort zu zahlen
* Freier Eintritt bei nachweislicher Tätigkeit in Pflege- bzw. Betreuungsberufen

Eine Veranstaltung zu den 4. Rostocker Philosophischen Tagen (2.-27. April 2024) in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern.



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Termin

Montag, 08.04.24
19:00-21:00 Uhr

Registrierung möglich
bis Montag, 08.04.24

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Volkshochschule, Aula

Am Kabutzenhof 20a
18057 Rostock

Ansprechpartner_in

Axel Blaschke

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern
Arsenalstr. 8
19053 Schwerin
Tel. 0385-512789 und 512596, Fax 0385-512595



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0385 - 512 596
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