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Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern

04.02.2021

150 - Happy Birthday, Friedrich Ebert!

Vor 150 Jahren wurde Friedrich Ebert geboren - er lebte vom 04.02.1871 bis 28.02.1925. Ebert war Reichspräsident der ersten demokratischen Republik auf deutschem Boden - die Weimarer Republik - und Sozialdemokrat.

 

Wussten Sie, dass Friedrich Ebert...

1) ... ein Bildungsgewinner war?

 

Friedrich Eberts Lebensweg führte vom Handwerkerkind zum Staatsoberhaupt - ein bemerkenswerter sozialer Aufstieg. 

Eberts Testament regte die Gründung einer Stiftung an, die Arbeiter_innen Chancen für den sozialen Aufstieg einräumen sollte. 

Die Friedrich-Ebert-Stiftung fördert auch heute auf vielfältige Weise, analog und digital, Bildungsangebote (z.B. www.fes-mv.de )  und vergibt Stipendien.


2) ... … auch Handwerker, Gastwirt und Journalist war?


Ebert absolvierte Volksschule und Sattlerlehre.

Dann wanderte er als Geselle durch Deutschland. In Bremen arbeitete er als Sattler, später als Gastwirt und Redakteur der sozialdemokratischen „Bremer Bürger-Zeitung“.

Dort begann auch sein Weg in die Politik.


3) ... … mit einer Badehose Aufsehen erregte?

 

Kurz nach Ernennung zum Reichspräsidenten (Sommer 1919) veröffentlichte die „Berliner Illustrierte Zeitung“ ein Foto von Ebert in Badehose. Ein Skandal!

Einerseits, weil recht freizügig, vor allem aber weil Feinde durch Gegenüberstellung „kaiserliche Prunkuniform“ vs. „einfache Badehose“ die neue demokratische Weimarer Republik verächtlich machten. 


4) ... … stets den Kompromiss suchte?


Mit seiner am Allgemeinwohl orientierten Politik des sozialen Ausgleichs steuerte Ebert die junge Republik durch vielfältige Krisen und verteidigte sie gegen ihre einflussreichen Feinde.

Geleitet von der Bereitschaft zum Kompromiss gelangen ihm die Stabilisierung der Demokratie und die Sicherung von Freiheit und Ordnung.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung als Ort des Dialogs und der faktenbasierten Information fühlt sich in ihrer Arbeit diesem Wert - der Fähigkeit zum Kompromiss - besonders verpflichtet.   


5) ... auch mal in der Region Mecklenburg-Vorpommern war?

Aber mutmaßlich – was man so weiß – nur einmal.

Im Jahr 1912 Uhr spricht Ebert als Vertreter des Parteivorstands zu den Delegierten des mecklenburgischen SPD-Parteitags.

Die sonstigen Verbindungen sind dünn: Ein Denkmal in Wolgast, nach seinem Tod errichtet, reißen die Nazis kurze Zeit später wieder ab.

Und wer sich noch an "Friedrich-Ebert-Straßen" zu DDR-Zeiten erinnern kann. Die waren meistens seinem Sohn Friedrich Ebert jr. gewidmet, einem SED-Funktionär.

Das Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Sitz in Schwerin ist seit 30 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern vertreten und fördert Demokratie und Zusammenhalt im Land.  

Friedrich Ebert zugerechneter Spruch "Demokratie braucht Demokraten" ist auch im  Büro der FES MV (sh. Bild) gut sichtbar. Damit kommt zum Ausdruck, dass eine demokratisch verfasste Gesellschaft nicht vom Himmel fällt, sondern mit jeder Generation neu "erlernt und mit Leben gefüllt" werden möge. Heute mehr denn je - daher erlauben wir uns gern und leicht aktualisiert zu wiederholen: "Demokratie braucht Demokrat_innen".

 


Die Friedrich-Ebert-Stiftung - die älteste politische Stiftung Deutschlands

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Bildquellen: AdsD / FES


tp/fes-mv (zuletzt 3.2.2021)


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