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Julius-Leber-Forum

Regionalbüro für Bremen, Hamburg & Schleswig-Holstein

Mittwoch, 17.08.22 12:30 - online

Serbien zwischen EU-Beitrittswunsch und traditioneller Bindung an Russland


Terminexport im ICS-Format

In unserer außenpolitischen Dialogreihe "Politik am Mittag" blicken wir nach Serbien und damit das europäische Land, das politisch wohl am stärksten zwischen dem EU-Beitrittswunsch und der traditionellen Bildung an Russland schwankt. Die gegenwärtige politische Lage im Land diskutieren wir mit dem langjährigen serbischen Landesvertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung, Max Brändle.

 

17-08-22 - online
freie Plätze

Serbien zwischen EU-Beitrittswunsch und traditioneller Bindung an Russland

Veranstaltungsnummer: 261610

Bereits seit dem Jahr 2009 ist Serbien offiziell ein „Beitrittskandidat“ zur Europäischen Union. Sehr viel passiert ist in den Jahren seither allerdings nicht. Entsprechend reserviert reagierte der im April wiedergewählte konservative Präsident Aleksandar Vučić auf den im Eilverfahren beschlossenen Beitrittsstatus der Ukraine und Moldawiens vor wenigen Wochen.

Zugleich unterhält Serbien traditionell gute Beziehungen zu Russland. In Teilen der Bevölkerung gibt es Unterstützung für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, wie pro-russische Demonstrationen im Land gezeigt haben. Entgegen dem Wunsch u.a. von Bundeskanzler Olaf Scholz beteiligt sich die serbische Regierung auch nicht an den EU-Sanktionen gegen Russland. Offenbar fühle man sich in der Position zwischen EU und Russland ganz wohl, urteilen politische Beobachter. Weiter verkompliziert wird die Lage durch die nach wie von in mehreren Nachbarstaaten bestehenden ethnischen Konflikten mit dem serbischen Teil der Einwohnerschaft, insbesondere in Bosnien-Herzegowina und dem Kosovo.

Was beschäftigt in dieser komplexen politischen Lage die Menschen in Serbien vier Monate nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, an denen es viel Kritik der Opposition gab? Was ist eine realistische europäische Perspektive für das größte Land der Region? Welche Rolle spielt der russische Einfluss gegenwärtig in Serbien? Und wie werden die politischen Bemühungen der neuen Bundesregierung für eine Annäherung Serbiens und weiterer Westbalkan-Staaten an die EU bewertet?

Antworten auf diese Fragen gibt uns Dr. Max Brändle, bis Ende Juli Landesvertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Serbien und zuvor Landesvertreter in Kroatien. Mit ihm diskutieren wir über die politische Lage und Szenarien der serbischen Entwicklung. Sie sind herzlich dazu eingeladen!

organisatorische Hinweise:
- Die Teilnahme ist kostenfrei.
- Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg.
- Die Veranstaltung findet online auf der Plattform zoom statt.
- Eine Anmeldung auf unserer Website unter Angabe einer Mailadresse ist erforderlich, damit wir die Zugangsdaten verschicken können. Alle angemeldeten Teilnehmer_innen erhalten am 16.8. die Zugangsdaten sowie Datenschutzhinweise von uns.
- Link zur FES Serbien: serbia.fes.de/de/


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Schauenburgerstraße 49
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