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Julius-Leber-Forum

Regionalbüro für Bremen, Hamburg & Schleswig-Holstein

Freitag, 20.05.22 18:00 bis Freitag, 20.05.22 19:30

Neustart für die Flüchtlingspolitik? Lehren aus der Aufnahme ukrainischer Geflüchteter in der EU und in Norddeutschland


Terminexport im ICS-Format

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sind Millionen Ukrainer_innen geflüchtet und viele von ihnen wurden in Deutschland aufgenommen. Wir diskutieren, wie aus der beeindruckenden Hilfsbereitschaft gegenüber den ukrainischen Geflüchteten ein Neustart für die Flüchtlingspolitik insgesamt werden kann - sowohl auf Ebene der EU als auch in Norddeutschland.

 

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar sind Millionen Ukrainer_innen auf der Flucht, allein nach Deutschland sind seither nach Angaben des Bundesinnenministeriums mehr als 300.000 Menschen geflohen. Viele Aktive arbeiten haupt- und ehrenamtlich mit bewundernswertem Einsatz überall in Deutschland daran, die Aufnahme der Geflüchteten zu organisieren – natürlich auch bei uns in Hamburg und Schleswig-Holstein.

 

Noch weitaus mehr Ukrainer_innen sind nach Polen und Ungarn geflohen und auch dort herrscht große Hilfsbereitschaft. Dies ist bemerkenswert, da die Regierungen beider Länder bis vor kurzem auf Ebene der EU-Politik eine ablehnende Haltung gegenüber der Aufnahme von Geflüchteten einnahmen. Dies wirft die Frage auf, ob angesichts der Fluchtbewegung aus der Ukraine eine „Zeitenwende“ auch in der seit vielen Jahren hochumstrittenen EU-Migrationspolitik möglich ist, die sichere Wege für Geflüchtete eröffnet.

 

Die EU-Parlamentarierin Delara Burkhardt wird über aktuelle Diskussionen zu dieser Frage aus Brüssel und Straßburg berichten. Mit ihr diskutieren anschließend Expertinnen aus Norddeutschland, welche politischen Schlussfolgerungen sich auf Landesebene in Hamburg und Schleswig-Holstein aus den aktuellen Erfahrungen der Aufnahme von Geflüchteten ziehen lassen. Sie sind herzlich zu diesem Diskussionsforum eingeladen.

Das Programm

18:00 Uhr Begrüßung

Dietmar Molthagen, Friedrich-Ebert-Stiftung, Leiter des Julius-Leber-Forums

 

18:10 Uhr Wie gelingt die Aufnahme ukrainischer Geflüchteter in der EU – und was bedeutet das für die EU-Migrationspolitik?

Impuls von:

Delara Burkhard, MdEP, Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des Europäischen Parlaments

 

18:25 Uhr Was folgt aus der aktuellen Aufnahme ukrainischer Geflüchteter für die europäische und für die regionale Flüchtlingspolitik?

Diskussion mit:

Delara Burkhardt, MdEP

Petra Lotzkat, Staatsrätin der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg

Nathalie Tillner, Vorstandsvorsitzende der Refugee Law Clinic Kiel

Moderation: Dietmar Molthagen

 

19:00 Uhr Diskussion mit dem Publikum

 

ca. 19:30 Uhr Ende der Veranstaltung

 

weitere Informationen

  • Die Veranstaltung findet online auf der Plattform zoom statt.
  • Eine Anmeldung auf unserer Website unter Angabe einer Mailadresse ist erforderlich, damit wir die Zugangsdaten verschicken können.
  • Alle angemeldeten Teilnehmer_innen erhalten am 19.5. die Zugangsdaten sowie Datenschutzhinweise von uns.
  • Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

 

Thematische Links:

Website der Stadt Hamburg zur Aufnahme ukrainischer Geflüchteter

Website des Landes Schleswig-Holstein zum Thema Ukraine 

Informationsseite des Flüchtlingsrats Schleswig-Holstein

FES-Impulspapier „Migration und Integration in Schleswig-Holstein neu denken“  

FES-Interview mit Birgit Sippel, MdEP, zur Möglichkeit einer „Zeitenwende“ in der europäischen Asylpolitik

 

 

 

 

 

20-05-22 - online
freie Plätze

Die Aufnahme ukrainischer Geflüchteter - Neustart für die Flüchtlingspolitik in der EU und in Schleswig-Holstein?

Veranstaltungsnummer: 259931

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar sind Millionen Ukrainer_innen auf der Flucht, allein nach Deutschland sind seither nach Angaben des Bundesinnenministeriums mehr als 300.000 Menschen geflohen. Viele Aktive arbeiten haupt- und ehrenamtlich mit bewundernswertem Einsatz überall in Deutschland daran, die Aufnahme der Geflüchteten zu organisieren – natürlich auch bei uns in Hamburg und Schleswig-Holstein.

Noch weitaus mehr Ukrainer_innen sind nach Polen und Ungarn geflohen und auch dort herrscht große Hilfsbereitschaft. Dies ist bemerkenswert, da die Regierungen beider Länder bis vor kurzem auf Ebene der EU-Politik eine ablehnende Haltung gegenüber der Aufnahme von Geflüchteten einnahmen. Dies wirft die Frage auf, ob angesichts der Fluchtbewegung aus der Ukraine eine „Zeitenwende“ auch in der seit vielen Jahren hochumstrittenen EU-Migrationspolitik möglich ist, die sichere Wege für Geflüchtete eröffnet.

Die EU-Parlamentarierin Delara Burkhardt wird über aktuelle Diskussionen zu dieser Frage aus Brüssel und Straßburg berichten. Mit ihr diskutieren anschließend Expertinnen aus Norddeutschland, welche politischen Schlussfolgerungen sich auf Landesebene in Hamburg und Schleswig-Holstein aus den aktuellen Erfahrungen der Aufnahme von Geflüchteten ziehen lassen. Sie sind herzlich zu diesem Diskussionsforum eingeladen.

Das Programm:
18:00 Uhr Begrüßung
Dietmar Molthagen, Friedrich-Ebert-Stiftung, Leiter des Julius-Leber-Forums

18:10 Uhr Wie gelingt die Aufnahme ukrainischer Geflüchteter in der EU – und was bedeutet das für die EU-Migrationspolitik?
Impuls von:
Delara Burkhard, MdEP, Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des Europäischen Parlaments

18:25 Uhr Was folgt aus der aktuellen Aufnahme ukrainischer Geflüchteter für die europäische und die regionale Flüchtlingspolitik?
Diskussion mit:
Delara Burkhardt, MdEP
Staatsrätin Petra Lotzkat, Staatsrätin der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration der Freien uns Hansestadt Hamburg
Nathalie Tillner, Vorstandsvorsitzende der Refugee Law Clinic Kiel
Moderation: Dietmar Molthagen, FES

Diskussion mit dem Publikum

ca. 19:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Organisatorische Hinweise:
- Die Teilnahme ist kostenfrei.
- Die Veranstaltung findet online auf der Plattform zoom statt.
- Eine Anmeldung auf unserer Website unter Angabe einer Mailadresse ist erforderlich, damit wir die Zugangsdaten verschicken können.
- Alle angemeldeten Teilnehmer_innen erhalten am 19.5. die Zugangsdaten sowie Datenschutzhinweise von uns.


Friedrich-Ebert-Stiftung
Julius-Leber-Forum

Schauenburgerstraße 49
20095 Hamburg

040-325874-0
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Gerne schicken wir Ihnen persönliche Einladungen.

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