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Julius-Leber-Forum

Regionalbüro für Bremen, Hamburg & Schleswig-Holstein

02.02.2023

Friedrichs Flaschenpost - der Politikpodcast aus Norddeutschland

Die Hamburger Verkehrspolitikerin Dorothee Martin, MdB, spricht in der neuen Flaschenpost über das kommende 49-Euro-Ticket und die damit einhergehende Revolution im ÖPNV.

 

Folge 66: Was bedeutet das 49-Euro-Ticket für den ÖPNV, Dorothee Martin?

Das 49-Euro-Ticket kommt. Auch wenn die Verhandlungen dazu noch laufen und das Startdatum noch nicht feststeht, wird es im kommenden Jahr ein einheitliches Ticket für den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr in ganz Deutschland geben. Das ist eine Revolution für den ÖPNV, ermöglicht durch die – teil guten, teils chaotischen – Erfahrungen mit dem 9-Euro Ticket in diesem Sommer.

Wie aus dem Ticket ein Schub für klimafreundliche Mobilität wird, welche Weichenstellungen in der Verkehrspolitik mit dem neuen Ticket erfolgen und welche Hamburger Mobilitätsprojekte zukunftsweisend sind, sagt uns Dorothee Martin, MdB aus Hamburg und verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, in der aktuellen Flaschenpost. Hier geht es direkt zur Folge.

Folge 65: Sprechen wir über Bremens Zukunft, Reinhold Wetjen

Bremen wählt in einem halben Jahr eine neue Bürgerschaft und diese dann einen neuen Senat. Dass bedeutet, dass in diesen Wochen alle Parteien ihre Ideen für die Zukunft des zwei-Städte-Bundeslandes entwickeln und mit Bürger_innen sowie Expert_innen diskutieren. Die Bremer SPD hat dafür kürzlich den Entwurf eines „Zukunftsprogramms“ vorgelegt und wir sprechen mit dem Landesvorsitzenden Reinhold Wetjen über dessen zentrale Vorhaben – sozialer Zusammenhalt und klimafreundliche Transformation – über die politische Dauerbaustelle Innenstadtbelebung und darüber, warum der Bremer SPD-Vorsitz (fast) das schönste Amt neben dem Papst ist.

Hier geht es direkt zur Folge.

Folge 64: Hamburgs Gebäude klimaneutral – wie soll das gehen, Dorothee Stapelfeldt?

Zu Hamburgs ehrgeizigen Klimaschutzzielen gehört, dass Gebäude weniger CO2 ausstoßen und energetisch effizienter werden. Wie das schrittweise in den kommenden Jahrzehnten gelingen soll, zeigt eine Studie der Stadtentwicklungsbehörde, die kürzlich erschienen ist – und in Hamburg kontrovers diskutiert wird. Senatorin Dorothee Stapelfeldt spricht in der neuen Flaschenpost über den Start dieser Sanierung bei den Nachkriegsbauten, dass Mieter zwar mehr werden bezahlen müssen, aber unmöglich die immensen Kosten allein tragen können, warum die Neubauoffensive in Hamburg nicht vorbei ist und wo in den kommenden Jahren eine spezifisch soziale Stadtentwicklung in Hamburg zu sehen sein wird.

Hier geht es direkt zur Folge.

Folge 63: Wie steht es um die Hamburger Energieversorgung, Verena Faber?

Energie ist ein politisches top-Thema dieser Tage: Woher bekommen wir Energie? Wie gelingt trotz der weltpolitischen Lage der Umstieg auf eine klimafreundliche Energieversorgung? Und wie bleiben die Energiekosten beherrschbar? Antworten mit Blick auf Hamburg gibt in der neuen Flaschenpost Dr. Verena Faber von den Hamburger Energiewerken. Sie erklärt, wie mit industrieller „Abwärme“ Wohnungen geheizt werden, was die Ampel-Bundesregierung im Energiesektor auf den Weg gebracht hat und dass Wasserstoff als Energieträger in Hamburg keine ferne Hoffnung, sondern ein sehr reales Projekt ist. Hier gibt es Infos zu der Veranstaltung am 24.10., über die in der Folge die Rede ist.

Hier geht es direkt zur Folge.

 

Folge 62: wie geht bezahlbares und klimafreundliches Wohnen zusammen, Dietmar Walberg?

Wohnen ist zumindest in Großstädten die soziale Frage unserer Zeit geworden. Zu den Mietsteigerungen der vergangenen Jahre kommen jetzt noch steigende Energiepreise und stockender Neubau hinzu. Dennoch sind die ambitionierten Wohnungsbauziele zumindest mittelfristig erreichbar, sagt Prof. Dietmar Walberg von der „Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen Schleswig-Holstein“. Warum man dafür nicht immer neu bauen muss, warum niedrigere Klimastandards aktuell besser sind als höhere und warum eine Kappungsgrenze für Mieter_innen interessanter ist als eine Mietpreisbremse, erklärt der Bauexperte in der neuen Flaschenpost.

Hier geht es direkt zur Podcast-Folge.

Folge 61: Was bedroht und was schafft Sicherheit, Ulrich Mäurer?

Es gibt aktuell viele Bedrohungen unserer Sicherheit: Krieg in Europa, die sich permanent wandelnde Kriminalität, Umweltzerstörung und die Folgen der Erderwärmung sowie die Verwahrlosung des öffentlichen Raums. Über diese Sicherheitsrisiken sprechen wir mit Bremens Innensenator Ulrich Mäurer und darüber, wie die Stadt darauf reagiert, um die Sicherheit der Bremer_innen zu gewährleisten. Zugleich erklärt Mäurer, dank welcher Maßnahmen sich die innere Sicherheit in den vergangenen Jahren verbessert hat – auch am Bremer Hauptbahnhof, wo allerdings die reale Lage und das Sicherheitsgefühl der Menschen noch weit auseinander liegen. Schließlich sprechen wir in der Podcastfolge über aktuelle Erfolge im Kampf gegen die organisierte Kriminalität in Bremen dank der sog. Enchrochat-Dateien und warum Deutschlands dienstältester Innenminister noch nicht fertig ist mit seinem Amt. 

Hier geht es direkt zur Folge.

Folge 60: Was macht Armut – und was hilft dagegen, Kristin Alheit?

Armut ist ein Dauerbrenner unter den politischen Themen. Nach zweieinhalb Jahren Pandemie und angesichts der seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine stark steigenden Preise ist Armut zugleich eine sehr aktuelle Bedrohung für viele Menschen – auch in Hamburg.

Kristin Alheit, geschäftsführende Vorständin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Hamburg, erklärt im Podcast, was es für die Betroffenen bedeutet, im eigentlich reichen Hamburg arm zu sein, welche Menschen warum besonders von Armut bedroht sind und warum allgemeine Maßnahmen wie z.B. die Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel nicht gegen Armut helfen. Was sie stattdessen vorschlägt, ob man als Sozialministerin oder Paritäts-Chefin mehr gegen Armut tun kann und warum die norddeutsche Friedrich-Ebert-Stiftung in diesem Jahr das Schwerpunktthema „Was Armut macht“ gewählt hat, hört ihr hier in der neuen Flaschenpost.

 

Folge 59: Wie regulieren Sie Medien, Eva-Maria Sommer?

„Die Medien“ fehlen in keiner politischen Diskussion. Einerseits werden sie viel und gern kritisiert, andererseits beziehen wir alle unsere Informationen ganz überwiegend aus ihnen. Die Medienanstalt Hamburg/ Schleswig-Holstein hat die Aufgabe, private TV- und Radiosender sowie das Internet in Norddeutschland zu regulieren. Die MA HSH reagiert bei Verstößen, macht aber auch Angebote, die Medienkompetenz speziell von jungen Menschen zu verbessern.

Nach gut 100 Tagen im Amt sprechen wir mit der neuen Direktorin der MA HSH Eva-Maria Sommer sprechen wir über den schwierigen Spagat zwischen Meinungsfreiheit und Diskriminierungsverbot, über den komplexen, aber immer wieder auch erfolgreichen Kampf gegen Hass im Netz und darüber, wie sich der konstruktive Umgang mit Medien erlernen lässt.

Hier ist die Folge zu hören.

 

Folge 58: Schleswig-Holstein hat gewählt – und nu, Sönke Rix und Wilhelm Knelangen?

Am 8. Mai haben die Wählerinnen und Wähler in Schleswig-Holstein einen neuen Landtag bestimmt. Das Ergebnis ist in mehrerer Hinsicht historisch – für die Einen im positiven, für die Anderen im negativen Sinn und beides verlangt nach Erklärungen. Offen ist zudem auch eine Woche nach der Wahl die Frage, welche Koalition das Land in Zukunft regieren wird.

Diese Flaschenpost ist der Zusammenschnitt einer FES-Diskussion zwischen dem Politologen Wilhelm Knelangen und dem stv. SPD-Landesvorsitzenden Sönke Rix, MdB. Sie analysieren das Wahlergebnis, nennen Faktoren, die es erklären und diskutieren, welche Folgen sich daraus für die Landespolitik und die Parteienlandschaft ergeben. Hier ist die Folge zu hören.

 

Folge 57: Was kann Deutschland in einer unruhigen Welt bewegen, Niels Annen?

Eine „Zeitenwende“ ist der Krieg in der Ukraine auch für die internationale Politik – mit weitreichenden Folgen auch in anderen Weltregionen. Der Hamburger Bundestagsabgeordneten Niels Annen gestaltet als parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) die deutsche Außenpolitik mit. Er spricht mit uns über drohenden Hunger und wie man ihn bekämpfen kann, über Entwicklungshilfe in Zeiten der Aufrüstung, über Chancen und Grenzen der Diplomatie, natürlich auch über seine Einschätzung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und darüber wie die politische Arbeit in Hamburg-Eimsbüttel und die internationale Politik zusammen gehören. Hier ist die Folge zu hören.

 

Die früheren Folgen von "Friedrichs Flaschenpost"

Sämtliche Folgen von Friedrichs Flaschenpost finden sich hier auf soundcloud sowie auf in der Rubrik Podcast auf dieser Seite. Viel Spaß beim Hören!

Euer Dietmar Molthagen

 

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