18.10.2018

Zähne für die ELA – die European Labour Authority braucht Kompetenzen, um wirkungsvoll zu sein!

Wirksame Regeln zu schaffen ist das eine, sie tatsächlich zu kontrollieren und durchzusetzen das andere. Die Teilnehmer der Fachkonferenz „Europäische Arbeitsbehörde – Lohn- und Sozialdumping grenzüberschreitend bekämpfen“ stimmten weitgehend überein: Eine effektive Arbeitsaufsicht im transnationalen Rahmen braucht notwendigerweise auch Instrumente und Kompetenzen, um die geltenden Regeln durchzusetzen.

Bild: Fachkonferenz am 9. Oktober 2018, Europäische Arbeitsbehörde – Lohn- und Sozialdumping grenzüberschreitend bekämpfen von Mark Bollhorst

Die zahlreichen Bespiele von Praktiken internationaler Unternehmen, mit ebenso trickreicher wie schäbiger Ausnutzung bürokratischer Hürden und Schlupflöcher die Rechte internationaler Arbeitnehmer drastisch zu missachten, haben diesen Konsens neuerlich bekräftigt. Wie die Europäische Arbeitsbehörde, die European Labour Authority, kurz ELA, konkret ausgestalten werden soll, um erfolgreich Lohn- und Sozialdumping grenzüberschreitend zu bekämpfen, ist derzeit Gegenstand der Verhandlungen der verschiedenen Akteure auf nationaler und europäischer Ebene. Die Fachkonferenz will dazu einen Beitrag leisten.

Nach einer einführenden Begrüßung durch den Koordinator der FES Gewerkschaftsprogramme in Europa und Nordamerika, Marc Meinardus, übernahm Frank-Christian Starke vom WDR die weitere Moderation der Fachkonferenz. Den Anfang machte Piet van Nuffel aus dem Kabinett von Marianne Theyssen, der EU-Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, die den Vorschlag für die ELA vorgelegt hatte.

Den ausführlichen Bericht zur Fachkonferenz am 9. Oktober 2018 in der FES-Berlin können Sie hier lesen..

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