Globale Ökonomie

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Für eine soziale und gerechte Weltwirtschaft

Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität – die Grundprinzipien der Sozialen Demokratie sollten auch in der Weltwirtschaft gelten, aber davon sind wir heute weit entfernt. Arbeitnehmer_innenrechte werden ausgehöhlt, Gewerkschaften geraten unter Druck. Die Macht transnationaler Konzerne wächst. Zunehmend werden wichtige Entscheidungen in exklusiven Foren wie der G7, G20 oder OECD getroffen, in denen die Stimmen des globalen Südens zu wenig Gewicht haben. Diese systemischen Missstände lassen sich nicht über Nacht beheben. Aber wir können dazu beitragen, dass die Weltwirtschaft in wichtigen Bereichen gerechter wird – und dafür setzen wir uns gemeinsam mit unseren Partner weltweit ein.

Die ärmsten Länder sind am stärksten von den negativen Auswüchsen der Globalisierung betroffen. Auch deshalb ist es wichtig, dass ihre Perspektiven in den entscheidenden Gremien berücksichtigt werden. Um dies zu erreichen, vernetzen wir Akteure, die unsere Grundwerte teilen und schaffen Räume für Diskussion und Austausch. Auch mit unseren Publikationen und Veranstaltungen setzen wir Themen auf die Agenda, die sonst nicht viel Gehör bekommen.

All das wird durch unsere weltweiten Netzwerke möglich. Gemeinsam wollen wir Veränderungen anstoßen und uns einer Weltwirtschaftsordnung nähern, in der die Rechte von Menschen respektiert und natürliche Ressourcen nachhaltig genutzt werden.

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Unsere Schwerpunkte

Bild: TTIP Flashmob Hamburg von campact lizenziert unter CC BY-NC 2.0

Handelspolitik

Gegen TTIP und CETA sind hunderttausende Menschen in Deutschland und Europa auf die Straße gegangen. Ihre Sorge: Immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens werden dem Marktprinzip und Konzerninteressen unterworfen. Mit unseren weltweiten Partnern aus Parteien, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft suchen wir daher Wege, um unterschiedliche Interessen in Einklang zu bringen – für ein gerechtes Welthandelssystem.

Bild: Panama Papers von geralt lizenziert unter CC0 Public Domain

Steuergerechtigkeit

Viele Konzerne tricksen, wenn es um Steuerzahlungen geht. Sie nutzen Schattenfinanzplätze intensiv, um ihre Gewinne zu steigern. Doch dadurch werden der Gesellschaft dringend benötigte Ressourcen vorenthalten. Das haben zum Beispiel die Panama Papers und die LuxLeaks aufgedeckt.

Um dem entgegenzuwirken, befürworten wir eine gerechte Reform der internationalen  Konzernbesteuerung und den Kampf gegen illegitimen Finanzströmen und Steuerhinterziehung.

Demokratische Weltpolitik

In weltpolitischen Foren bestimmen zumeist diejenigen den Diskurs, die am meisten Macht und Ressourcen haben. Damit auch andere Akteure Gehör finden, ermöglichen wir Vertreter_innen des Globalen Südens, von Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft, sich an Debatten in den Vereinten Nationen, Bretton Woods Institutionen und anderen relevanten weltpolitischen Foren zu beteiligen. Wir unterstützen zivilgesellschaftliche Treffen wie das Weltsozialforum, um auf alternative Lösungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen. Für eine Ökonomie, die den Menschen dient, werben wir mit unseren Partnern in den G20 mit progressiven Ideen - etwa in den Foren der L20 (Gewerkschaften aus den G20-Ländern) oder T20 (Think Tanks).

Aktuelle Beiträge

06.03.2018 | Globale Politik | Handel | Rückblicke

Ohne Steuergerechtigkeit keine Entwicklung

Diskussion in New York kritisierte verbreitetes Verständnis von "illegitimen Finanzströmen" und unpolitische G20-Platform.


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05.02.2018 | Flucht, Migration, Integration | Fluchtursachen | Globale Politik | Handel | Migration | News

Imbiss zahlt mehr Steuern als Großkonzern

Steuerhinterziehung hat weltweit absurde Ausmaße angenommen und nimmt Menschen ihre Perspektive. Dabei kann Transparenz hergestellt werden.


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02.11.2017 | Flucht, Migration, Integration | Fluchtursachen | Handel | Migration | News

Menschen müssen Vorrang vor Profiten haben

Für eine Weltwirtschaftsordnung, die sich nicht einseitig an Profitinteressen orientiert.


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07.07.2017 | Globale Politik | Entwicklungspolitik | Handel | News | Publikation

Menschen müssen Vorrang vor Profiten haben

Spotlight Report 2017 zeigt, dass Privatisierung und Macht von Unternehmen die Umsetzung der Agenda 2030 beeinträchtigen.


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Publikationen zum Thema

Gallien, Max

Understanding informal economies in North Africa

From law and order to social justice
Berlin

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Sperling, Sebastian

Nur Mut!

Das Erfolgsprojekt Uruguay braucht einen neuen Aufbruch
Berlin

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Herr, Hansjörg; Nettekoven, Zeynep M.

The role of small and medium-sized enterprises in development

What can be learned from the German experience?
Bangladesh

Publikation herunterladen (310 KB, PDF-File)


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