Globale Politik und Entwicklung

Audio- und Videointerviews und Podcasts unserer Veranstaltungen

Veranstaltung, Rückblicke, Interview, Menschenrechte, IEZ, Audiobeitrag, Unternehmensverantwortung global

FES Podcast 50 Jahre UN-Sozialpakt

Das Verbot der Zwangs- und Kinderarbeit, der diskriminierungsfreie Zugang zu Arbeit, gerechte Arbeitsbedingungen sowie die Menschenrechte auf Gesundheit, soziale Sicherheit und Bildung stehen im Zentrum des Podcasts von Andrea Protscher. Er entstand im Rahmen der Fachkonferenz und Podiumsdiskussion "50 Jahre UN-Sozialpakt - Ein Pakt gegen Ausbeutung und Not?" im Dezember 2016 in der FES Berlin.

 

  

Bild: Die Diskussion um den UN Sozialpakt, gezeichnet von Imke Schmidt-Sári und Ellen Backes von 123comics 

Migration and Development: Global Perspectives, Progressive Approaches


Migration bildete in den vergangenen Jahren ein zentrales Thema politischer und medialer Diskussionen in Deutschland und Europa. Auf globaler Ebene genießt die entwicklungspolitische Relevanz von Migration bereits seit langem eine hohe Aufmerksamkeit. Der Zusammenhang zwischen Migration und Entwicklung bleibt jedoch umstritten, denn das entwicklungspolitische Potential hängt größtenteils davon ab, ob es sich um ein Herkunftsland, Transitland oder Zielland handelt. Bislang werden die Diskussionen über den Nexus von Migration und Entwicklung vornehmlich im globalen Norden geführt. Die Erfahrungen aus dem globalen Süden bleiben häufig ungehört.

Dies war Anlass für die Friedrich-Ebert-Stiftung, Expert_innen aus dem globalen Partnernetzwerk nach Berlin einzuladen, um einen globalen Blick auf Migration und Entwicklung zu entwickeln und sich über Erfahrungen und progressive Ansätze auszutauschen.

Das Programm der Fachkonferenz finden Sie hier.

 

Die Keynotes, mit denen die Konferenz eröffnet wurde und einen Videopodcast, der einige Grundgedanken zusammenfasst, finden sie hier:

 

  


Videopodcast: Migration and Development

Am Beispiel der Migrationsströme in und aus dem mittleren Osten und dem südlichen Afrika erläutern internationale Expert_innen die Beziehung zwischen Migration und Entwicklung. Dabei wird besonders hervorgehoben, wie vielfältig die Gründe der Menschen sind ihre Heimat zu verlassen und welchen Mut sie aufbringen müssen, dies tatsächlich zu tun. Was für eine Rolle dabei politische Defizite spielen und welche Perspektiven möglich erscheinen, das erfahren Sie in diesem Videopodcast.


Audiomitschnitte der Keynotes zum Nachhören

Keynote: Anne Koch

Dr. Anne Koch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Globale Fragen am Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit. Zuvor arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl  für vergleichende Politikwissenschaft an der Europa-Universität Viadrina, war Lehrbeauftragte an der Hertie School of Governance und Gastwissenschaftlerin am Refugee Studies Centre der Universität Oxford. Ihre Forschungsgebiete sind: Entwicklungszusammenarbeit, Justiz und Inneres in der EU, Menschenrechte, Migrations- und Asylpolitik.

Ihren Vortrag können Sie hier in englischer Sprache anhören:

Bild: Anne Koch von Anne Koch 

 

 

Keynote: William Gois

William Gois ist der Regionalkoordinator des Migrant Forum in Asia mit Sitz auf den Philippinen und Vorsitzender der Nichtregierungsorganisation Migrants Rights International (MRI), die einen Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) innehat. Darüber hinaus lehrt er an verschiedenen Universitäten im asiatisch-pazifischen Raum. Seine Forschungsschwerpunkte sind Arbeitsmigration und –rekrutierung sowie die Rechte von migrantischen Arbeitsnehmer_innen.

Seinen Vortrag können Sie hier englischer Sprache anhören:

Bild: William Gois von FES 

 

 

Keynote: André Edelhoff

André Edelhoff ist Leiter des Nord-Süd-Netzes des DGB Bildungswerk BUND. Aktuell arbeitet er zu den Einflüssen globaler Wertschöpfungsketten und dem Zusammenspiel zwischen lokalen, nationalen, regionalen und internationalen Gewerkschaftsvereinigungen. Zuvor war André Edelhoff fünf Jahre Angestellter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Vietnam und Singapur. Darüber hinaus war er Programmdirektor der Research&Enterprise Partnerships der Pacific Rim Universities (APRU). Er ist Experte für den asiatisch-pazifischen Raum, Soziale Gerechtigkeit und Arbeitsfragen.

Seinen Vortrag können Sie hier englischer Sprache anhören:

Bild: Andre Edelhoff von Andre Edelhoff 

 

Keine Steuern - keine Entwicklung!


Wege zur gerechten Besteuerung multinationaler Unternehmen

Fachkonferenz am 18. Februar 2016 in der FES Berlin

Steuereinnahmen aus der heimischen Ökonomie sind maßgeblich für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Nur damit kann öffentliche Infrastruktur nachhaltig finanziert werden - sei es ein Bahnnetz, ein Krankenhaus oder soziale Sicherung. Gerade die Länder des globalen Südens hängen besonders stark von Unternehmenssteuern ab, die oft zum großen Teil von wenigen multinationalen Unternehmen gezahlt werden. Gerade diese Unternehmen mindern aber oftmals ihre Steuerzahlungen, indem sie über Steueroasen massiv die Steuern am Ort der Produktion vermeiden.

Erfahren Sie mehr im Programmflyer.

 

  

Bild: Stefanie Leisten

Wirtschaft und Soziales, GPol, Audiobeitrag, Weltwirtschaft und Handel global, Interview

Steuerhinterziehung kostet afrikanische Gesellschaften Milliarden

Dereje Alemayehu, Vorsitzender der Global Alliance for Tax Justice, prangert an, dass multinationale Konzerne oft weniger Steuern zahlen als beispielsweise eine Kioskbesitzerin. Durch Steuerhinterziehung und Kapitalflucht entgehen afrikanischen Gesellschaften jährlich etwa 60 Milliarden US Dollar. Alemayehu plädiert für ein gerechtes und faires Steuersystem und das Stopfen von Schlupflöchern, die die Steuerhinterziehung überhaupt erst ermöglichen.

Das deutschsprachige Interview können Sie hier anhören:

 

Dereje Alemayehu, Bild: ICRICT

Interview, GPol, Audiobeitrag, Weltwirtschaft und Handel global, Wirtschaft und Soziales

Was die UN gegen Steuerhinterziehung tun will

Michael Lennard ist seit 2006 Vorsitzender des International Tax Cooperation and Trade Office im Finanzierungs- und Entwicklungsbüro der UN und Mitglied der Unabhängigen Kommission für die Reform der internationalen Unternehmensbesteuerung (ICRICT). Lennard spricht über Maßnahmen, die die UN zur Lösung der Problematik der Steuerhinterziehung im Auge hat. So sollen - parallel zum ebenfalls wichtigen BEPS-Programm der OECD - Information besser zugänglich gemacht und ein stärkerer Fokus auf die Kompetenzentwicklung gelegt werden. Die wichtigste und gleichzeitig schwierigste Herausforderung sei jedoch, Normen zu schaffen, die den Anforderungen von Entwicklungsländern stärker gerecht werden.

Das Interview können Sie sich auf Englisch oder Deutsch anhören:

 

 

Michael Lennard; Bild: Stefanie Leisten

COP 21: On The Road to Paris


Dokumentation des International Learning Project und Stellungnahmen der Teilnehmer_innen

Screenshot aus dem Video "On the Road to Paris"

25 junge engagierte Menschen aus der ganzen Welt haben sich im Vorfeld der Klimaverhandlungen in Paris eine Woche lang mit dem Thema Klimawandel beschäftigt. Das Programm bestand aus einer UN-Simulation mit Verhandlungstraining, dem Besuch von Best Practise Klimaprojekten, treffen von Klimaexpert_innen und einer Ideenwerkstatt, in der zahlreiche Klimaprojekte entstanden.

 

Weitere Informationen über FES Aktivitäten während und im Vorfeld von COP 21 finden Sie unter hier.

Erfahren Sie mehr über die UN Simulation "On the Road to Paris":

Israel: Ausgleich zwischen Arabern und Juden


Kurt Beck und die Preisträger Sadeh und Atamna, Bild: Konstantin Börner

Interviews mit Ilan Sadeh und Hasan Atamna anlässlich der Verleihung des FES Menschenrechtspreises 2015

Mit der Verleihung des Menschenrechtspreises der Friedrich-Ebert-Stiftung 2015 an Ilan Sadeh und Hasan Atamna möchte die FES stellvertretend für die sieben an der Shared Communities-Initiative teilnehmenden Ortsvorsteher zwei Bürgermeister für ihr Engagement für innergesellschaftlichen Ausgleich und friedliches Zusammenleben in Israel würdigen. Die Preisträger setzen sich unermüdlich für eine inklusive, von Arabern und Juden gemeinsam gestaltete Bürgergesellschaft ein. Sie arbeiten daran, dass die Bürger- und Menschenrechte beider Gruppen gleichermaßen geachtet und geschützt werden. Dies ist in der von Spannungen und widerstreitenden Interessen geprägten israelischen Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit und verdient daher unsere höchste Wertschätzung.

Weitere Informationen zum FES Menschenrechtspreis finden Sie hier.


Interview, Menschenrechte, GPol, Audiobeitrag

Interview mit Ilan Sadeh

Ilan Sadeh  ist seit 1992 Bürgermeister des Menashe Regional Councils in der Wadi Ara Region (im Norden Israels), dem 21 jüdischen und drei arabischen Kommunen angehören. Als Bürgermeister bemüht sich Ilan Sadeh aktiv und erfolgreich darum, die Gräben zwischen den Einwohnern seines Regionalverbandes zu überbrücken – innerhalb und außerhalb der Initiative Shared Communities.

Erfahren Sie mehr im Interview:


Interview, GPol, Audiobeitrag, Menschenrechte

Interview mit Hasan Atamna

Hasan Atamna war von 1998 bis 2001 und ist wieder seit 2013  Bürgermeister seiner Heimatstadt Kafr Qara in der Region Wadi Ara. Mit großem Engagement verfolgt Hasan Atamna dieses Pilotprojekt, das zu einem Vorbild für andere Partnerschaften geworden ist.

Erfahren Sie mehr im Interview:

70 Jahre UN - Angela Kane zu Abrüstung und Nichtverbreitung


Interview, Frieden und Sicherheit, GPol, Audiobeitrag

Nach dem Scheitern der ATT-Verträge : Interview im Rahmen der Diskussion »70 Jahre Vereinte Nationen«

Im Rahmen der Veranstaltung hatten wir Gelegenheit, mit der Hohen Repräsentantin der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen, Angela Kane, ein Interview über die derzeitigen Dynamiken im Bereich Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung zu führen.

Erfahren Sie mehr dazu im Interview:

 

  

Angela Kane bei der Veranstaltung "70 Jahre UN"; Bild: Jens Jesske

Somalia: Gerechtigkeit für Frauen und Mädchen


Interview, Menschenrechte, GPol, Audiobeitrag, Frauen-Männer-Gender, Internationale Sozial- und Geschlechterpolitik

Fartuun Adan über alltägliche Unsicherheit in Somalia

Für Frauenrechte gilt Somalia als eines der schwierigsten Länder der Welt. Insbesondere junge, alleinstehende und politisch engagierte Frauen und Frauen mit Migrationsgeschichte erleben häufig geschlechtsspezifische Gewalt, darunter Zwangsheirat, Genitalverstümmelung und politisch motivierte Vergewaltigung. Das Elman Peace and Human Rights Center ist es die erste NGO, die Überlebenden und Frauen in Not rechtliche und psychologische Unterstützung, gesundheitliche Versorgung und Zuflucht bietet. Für ihre Gründung erhielt Fartuun Adan den FES Menschenrechtspreis 2014. Unser Audio-Feature rückt das beeindruckende Engagement Adans und ihrer Mitstreiter_innen in den Mittelpunkt und fasst die Redebeiträge bei der Preisverleihung zusammen.

Erfahren Sie mehr im Interview:


Flyer zur Verleihung des Menschenrechtspreises 2014, Bild: FES

Wachsenden Verantwortung Deutschlands in internationalen Konflikten


Interview, Menschenrechte, GPol, Audiobeitrag, Frieden und Sicherheit

Mehr Einsatz für die Menschenrechte?

Konferenz und Podiumsdiskussion am 6. Oktober 2014 in der FES Berlin

Anlässlich einer 2tägigen Fachkonferenz zur deutschen Politik im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen fand auch eine öffentliche Podiumsdiskussion statt. Unter dem Titel »Die wachsende internationale Verantwortung Deutschlands. Mehr Einsatz für die Menschenrechte?« standen die Erwartungen an einen Vorsitz Deutschlands im MRR im Mittelpunkt.

Erfahren Sie mehr dazu in den Interviews mit Pregs Govender und Christoph Strässer.

 

Bild: Stefanie Leisten

Interview, Menschenrechte, GPol, Audiobeitrag, Frieden und Sicherheit

Interview mit Christoph Strässer

Christoph Strässer, Beauftragter für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe der Bundesregierung, spricht über die Rolle und die internationale Verantwortung Deutschlands. Seiner Meinung nach hat der 2006 gegründete Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen im Vergleich zur früheren Menschenrechtskommission einen Quantensprung vollzogen. Doch angesichts nur diffuser Verzahnung mit dem UN-Sicherheitsrat und komplexen Situationen wie der in Syrien und im Irak bleiben die Herausforderungen groß.

Erfahren Sie mehr im Interview:

 

  

Christoph Strässer, Bild: Stephanie Leisten

Interview, Menschenrechte, GPol, Audiobeitrag

Interview mit Pregs Govender

Pregs Govender spricht über ihre Aufgaben als stellvertretende Vorsitzende der Human Rights Commission in Südafrika und die Erwartungen, die sie mit einem Vorsitz Deutschlands im Menschenrechtsrat verbindet. Das Interview wurde am Rande der Fachkonferenz Protection of Human Rights is Indispensable – German Policy in the UN Human Rights Council, die am 6./7. Oktober in Berlin stattfand, aufgezeichnet.

Erfahren Sie mehr im Interview:

 

Pregs Govender, Bild: Stephanie Leisten

Verantwortung übernehmen - aber wie?


Interview, Frieden und Sicherheit, GPol, Audiobeitrag

Tiergarten-Konferenz 2014: Verantwortung übernehmen - aber wie?

11. September 2014 in Berlin

Verantwortung übernehmen - aber wie? Internationale Sicherheitspolitik im Spannungsfeld von Schutzverantwortung und Nichteinmischung

Die diesjährige FES-Tiergartenkonferenz am 11. September 2014 richtete ihre Aufmerksamkeit auf Interventionsstrategien. Die Fragen, wie Sicherheit, Freiheit, Stabilität und Frieden nicht nur in der westlichen Welt, sondern weltweit garantiert werden können und was wir aus den Erfahrungen der letzten 20 Jahre lernen können - und welche Konsequenzen sich daraus für die internationale Sicherheitspolitik ergeben, standen im Mittelpunkt der Diskussionen deutscher und internationaler Politiker und Experten um eine zeitgemäße europäische Sicherheitsarchitektur, die gerade angesichts der Ukraine-Krise notwendiger denn je erscheint.

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Den Flyer zur Podiumsdiskussion finden Sie hier.

Besuchen Sie außerdem die Website der Tiergarten Konferenz.

 

Hier können Sie sich den Eröffnunsvortrag von Frank-Walter-Steinmeier anhören und nachfolgend den Audiobeitrag zur gesamten Diskussion:

 

  

Frank-Walter Steinmeier bei der Tiergartenkonferenz 2014; Bild: Joachim Liebe

Zum 100. Geburtstag: Podcast zum globalen Engagement Willy Brandts

Demokratie und Gesellschaft, GPol, Audiobeitrag

Podcast: Mehr Gerechtigkeit wagen - Willy Brandts globales Engagement

Dass am 18. Dezember Willy Brandt seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, war Anlass für die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, mit einer Veranstaltung sein Wirken, während, aber vor allem auch nach seiner Kanzlerschaft, näher zu beleuchten.

Nach seinem Rücktritt als Bundeskanzler 1974 wandte sich Willy Brandt immer stärker internationalen Problemen zu. Weggefährten wie Egon Bahr und Ricardo Nunez schilderten ihre Erlebnisse mit Brandt, der für viele Menschen lange Zeit die politische Identifikationsfigur schlechthin darstellte.

Wohl kaum eine Geste verdeutlicht die Entspannungspolitik Willy Brandts besser als der Kniefall in Warschau. Gäste aus Polen, Russland und Tschechien beschrieben, was Willy Brandts Ostpolitik in ihren Ländern bewirkt hat. Und die Probleme, die Willy Brandt 1980 mit seinem Nord-Süd-Bericht, der als Brandt-Report bekannt wurde, sind nach wie vor virulent; dass der Nord-Süd-Konflikt sich überlebt hätte, konnte hier jedenfalls nicht bestätigt werden.

Ein Podcast über das globale Engagement Willy Brandts fasst die Diskussionen zusammen und greift auch Stimmen aus dem Publikum auf:

 

  

Bild: Jens Jesske

Interviews und Medien zurückliegender Veranstaltungen

Südosteuropa: Die Chance einer gemeinsamen Geschichte

Interview, Demokratie und Gesellschaft, Denkanstoß Geschichte, Menschenrechte

Interview mit Nenad Šebek anlässlich der Verleihung des FES Menschenrechtspreises 2013

Wer sich an das aufgeheizte Klima in der Region des »westlichen Balkan« um 1999 erinnert, kann ermessen, mit welchem Glauben, welcher Überzeugung das »Center for Democracy and Reconciliation in Southeast-Europe« (CDRSEE) sein »Gemeinsames Geschichtsprojekt« begann. Mit diesem seit 14 Jahren laufenden Projekt eröffnet der CDRSEE Schüler_innen und Lehrer_innen eigene Zugänge zur Geschichte der oft als »Pulverfass Balkan« betitelten Region, die »mehr Geschichte produziere, als sie verdauen könne«.

Die Widerstände gegen ihren Ansatz waren erwartungsgemäß groß, das berühmte »Bohren dicker Bretter« schreckte die Verantwortlichen und deren Unterstützer_innen jedoch nicht davon ab, ihr Ziel der Versöhnung und Demokratisierung zu verfolgen. Inzwischen haben sie zahlreiche Schüler_innen, Lehrer_innen und politisch Verantwortliche in den Ländern Südosteuropas davon überzeugt, dass historisches Wissen auf neue Arten vermittelt werden muss, wenn die gegenseitigen Stereotype und Vorurteile überwunden werden sollen.

Anlässlich der Verleihung des FES Menschenrechtspreises 2013 an den CDRSEE sprachen wir mit Geschäftsführer Nenad Šebek über die Chance einer gemeinsamen Geschichte.

Erfahren Sie mehr im Interview mit deutschem Voiceover oder im englischen Original:

 

  

Nenad Šebek, Geschäftsführer des CDRSEE, bei der Verleihung des FES Menschenrechtspreises 2013. Bild: Torben Geeck

Deutschland ein Volk guter Nachbarn?

Außen- und Sicherheitspolitik, GPol, Audiobeitrag, Frieden und Sicherheit

Podcast: Deutschland ein Volk guter Nachbarn?

Ein Volk guter Nachbarn - die Regierungserklärung von Bundeskanzler Willy Brandt nahm visionär vorweg, wie sich Deutschland heute selbst definiert.

Doch in den vier Jahrzehnten seit Brandts Rede hat sich die Welt verändert. Länder wie Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika wollen mitreden am multipolaren Tisch der Global Player. Welche Auswirkungen hat das auf die deutsche Außenpolitik und kommt Deutschland eine Führungsrolle zu, die auch die transatlantische Achse zwischen Deutschland, Europa und den USA beeinflussen wird?

Dies war eine Kernfrage der Tiergartenkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung, zu der Politiker, Wissenschaftler und ein interessiertes Fachpublikum eingeladen waren, um globale Zukunftsfragen zu diskutieren. Ein Audiobeitrag fängt ihre Stimmen ein und fasst die Debatten zusammen.

Panelist_innen der Tiergartenkonferenz 2013; Bild: Jens Schicke
  • Kontakt

    Leitung

    Jochen Steinhilber

    Kontakt

    Julia Kühne, Sekretariat

    Hiroshimastraße 28
    10785 Berlin

    030/269 35-7510

    Julia.Kuehne(at)fes.de

    Ansprechpartner_innen

    zu spezifischen Themen finden Sie hier:
    Team & Kontakt

  • Expertise
    Bild: von FES 

    Das Referat Globale Politik und Entwicklung arbeitet in folgenden Themenfeldern:

    • Demokratieförderung
    • Entwicklungspolitik
    • Frieden und Sicherheit, Abrüstung
    • Geschlechtergerechtigkeit
    • Globale Ökonomie, Steuern und Handelspolitik
    • Internationale Energie- und Klimapolitik
    • Internationale Gewerkschaftspolitik
    • Migration und Entwicklung
    • Soziale Gerechtigkeit
    • Wirtschaft und Menschenrechte

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