Bild: Gerechtigkeitswoche 2018 von La Berlinoise 

Sprecher_innen

Job Shipululo Amupanda

Bild: Job Amupanda von privat 

ist ein Aktivist für soziale Gerechtigkeit aus Namibia und einer der Gründungsmitglieder der „Affirmative Repositioning“-Bewegung, einer radikalen Jugendbewegung, die sich für wirtschaftliche Freiheit im Allgemeinen und Wohnraum und gerechte Landverteilung im Speziellen einsetzt. Er lehrt Politikwissenschaft an der Universität Namibia, an der er außerdem stellvertretender Dekan der Fakultät für Wirtschaft und Management ist. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Namibia erlangt und einen Ehren- und Masterabschluss in Politikwissenschaft von der Universität Stellenbosch.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht er bei der Talkshow "JugendMachtVisionen".

María Paulina Baena

Bild: Maria Paulina Baena von Cristian Garavito lizenziert unter FES

ist Moderatorin und einer der Autor_innen von La Pulla, einer Videokolumne die von fünf Journalist_innen der traditionellen kolumbianischen Zeitung »El Espectad or« gegründet wurde.Sie stellt eine digitale Praxis dar, die das youtuber Format verwendet, um wichtige Fragen der nationalen Agenda Kolumbiens in einer einfachen Sprache zu kommunizieren.Seit März 2016 sind 80 Episoden über die digitalen Kanäle von El Espectador veröffentlicht worden, die Videos erreichten mehr als 200 Millionen Zuschauer_innen.La Pulla bricht mit der Rolle der Frauen in den Medien und steht für eine neue Form, zeitgenössische Debatten mittels Spontaneität digital zu verbreiten und anzuregen. La Pulla zeigt, dass virale Inhalte mittels gründlicher Forschung und authentischen Journalismus erfolgreich erstellt werden können.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht sie auf der Veranstaltung "JugendMobilisiert: Protest-Getwitter und Influencing".

Mohammed Bawendi

Bild: Mohammed Bawendi von Taha Alshean lizenziert unter FES

ist ein libyscher Blogger und Aktivist aus Tripolis, Libyen. Seit 2017 leitet er den Vorstand des Libyan Bloggers Network, ein Netzwerk libyscher Blogger_innen, die durch sachliche Berichterstattung und ihren Einsatz gegen Hasspredigten einen Beitrag zur Friedensbildung leisten wollen. Mohammed Bawendi ist außerdem Gründer des Interpreters & Translators Club in Libya und hat als Übersetzer und Berater für verschiedene Botschaften und NGOs in Libyen gearbeitet.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht er über "JugendMobilisiert: Protest-Getwitter und Influencing".

Markus Beckedahl

Bild: Markus Beckedahl von Daniel Müller / Greenpeace lizenziert unter FES

ist Gründer der re:publica und bloggt seit 2003 auf netzpolitik.org. Er hat den Digitale Gesellschaft e.V. mitgegründet und ist Partner bei der newthinking GmbH. Er sitzt seit 2010 im Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und war von 2010-2013 Mitglied der Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" im Deutschen Bundestag.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 moderiert er die Veranstaltung "#JugendMobilisiert: Protest-Getwitter und Influencing ".

Urmila Chaudhary

Bild: Urmila Chaudhary von privat 

ist Menschenrechtsaktivistin, die sich für die Abschaffung der Sklaverei (Kamalari-System) in Nepal sowie für Schulbildung, Mädchen- und Frauenrechte einsetzt. Im Alter von sechs Jahren wurde sie von ihren Eltern als Kamalari verkauft und erst nach elf Jahren befreit. Urmila holte ihre Schuldbildung nach und gründete zusammen mit anderen Betroffenen die Organisation Freed Kamalari Development Forum (FKDF), deren Präsidentin auch sie später wurde. Diese befreit junge Haussklavinnen und bringt sie in speziellen Schul- und Ausbildungsprogrammen unter, damit sie ein selbstständiges Leben führen können. Sie wurde unter anderem in Deutschland mit dem Alice Salomon Award 2018 und dem Theodor Haecker Award 2017 ausgezeichnet. Ihr großes Ziel ist es, Rechtsanwältin zu werden und so die Rechte junger Mädchen in Nepal zu verteidigen.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht sie über ihre Leben in "Urmila: Für die Freiheit".

Antonis Ekizos

Bild: Antonis Ekisos von Privat 

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität Berlin. Er hat Sportwissenschaften an der National Kapodistrian University in Athen studiert und ein Masterstudium in „Biology of Human Performance“ an der Maastricht University abgeschlossen. Zurzeit promovierte er im Bereich Biomechanik. Er hat verschiedene Auszeichnungen aus Wissenschaft und Wirtschaft erhalten. Seine Interessen reichen von der Verbesserung der menschlichen Leistungsfähigkeit und der Gesundheitspolitik, über die Beschäftigung mit neuen Technologien bis hin zur Kolonisation des Mars. Er würde gerne nach Griechenland zurückkehren, hadert jedoch mit den Bedingungen in seinem Heimatland.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht er auf der Veranstaltung "Should I stay or should I go?".

Susan Gluth

Bild: Susan Gluth von privat 

ist Regisseurin, Kamerafrau und Produzentin. Sie studierte bis 2003 Dokumentarfilmregie an der HFF München und fotografiert und produziert seitdem ihre Filme selbst. Susan Gluth arbeitet zudem als Kamerafrau für Dokumentarfilme und reist dafür gern in die verschiedensten Länder. Über einen Zeitraum von sechs Jahren entstand in Nepal der Film Urmila – für die Freiheit (Urmila - My Memory is my Power), der über die Menschenrechtsaktivistin Urmila Chaudhary erzählt und 2016 bundesweit in den Kinos erschien. Gluths Filme laufen auf internationalen Filmfestivals und erhielten diverse nationale und internationale Auszeichnungen.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht sie im Kino Filmkunst 66 über ihren Film "Urmila: Für die Freiheit".

Sonja Hegasy

Bild: Sonja Hegasy von Oliver Möst lizenziert unter FES

ist Stellvertretende Direktorin des Leibniz-Zentrums Moderner Orient (ZMO) in Berlin. Sie studierte Arabistik und Islamwissenschaft, unter anderem an der American University in Cairo und an der Columbia University in New York, wo sie 1990 ihren Master of Arts in Middle East Studies and Languages erhielt. Dr. Sonja Hegasy promovierte anschließend an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit über Staat und Zivilgesellschaft in Marokko. Seit 1998 arbeitet sie am Zentrum Moderner Orient und wurde 2008 dessen Vize-Direktorin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Zivilgesellschaft und Jugendbewegungen, Erinnerungspolitik, Weltgesellschaft und Globalisierung.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht sie über "Naher Osten und Nordafrika: Jugend und Politik nach der „Facebook-Revolution”".

Carolina Hidalgo Herrera

Bild: Placeholder von CC0 

wurde am 1. Mai 2018 zur Parlamentspräsidentin gewählt. Sie ist die jüngste Abgeordnete und die dritte Frau in der Geschichte Costa Ricas, die diesen Posten der einnimmt. Zudem ist sie Vize-Vorsitzende der PAC Fraktion im Parlament. Von 2014 bis 2017 war sie Direktorin der Abteilung Alternative Konfliktlösung im Ministerium für Justiz und Frieden. Carolina Hidalgo Herrera ist Rechtswissenschaftlerin und hat einen Master in Öffentlichem Recht der Universität Costa Rica sowie einen Master in Entwicklungsmanagement der Universität Sevilla, Spanien. Sie ist Absolventin des FES Nachwuchsförderungsprogramms „Agentes de Cambio“ (Jahrgang 2005) und Mitglied der Steuerungsgruppe des Programms.

In der Talkshow "JugendMachtVisionen" diskutiert Carolina Hidalgo Herrera mit anderen Gästen die thematischen Höhepunkte der diesjährigen Gerechtigkeitswoche.

Reiner Hoffmann

Bild: Reiner Hoffmann von privat 

war ab November 2009 Landesbezirksleiter Nordrhein der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). Im Oktober 2013 wurde er zum Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes des DGB gewählt und trat im Februar 2014 dieses Amt an. Im Mai 2014 schließlich wurde er erstmals zum Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes gewählt und im Mai 2018 für eine erneute Amtszeit bestätigt.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht er auf der Veranstaltung Gewerkschafts-Netzwerk: Junge Stimmen aus Ostmitteleuropa.

Stevi Kitsou

Bild: Stevi Kitsou von Privat 

ist Rechtsanwältin und Aktivistin. Sie hat unter anderem für das Generalsekretariat für Menschenrechte Griechenlands und das Griechische Komitee für Geflüchtete gearbeitet. Darüber hinaus engagiert sie sich für eine Bandbreite an Themen auf der europäischen und internationalen Ebene, von Meinungsfreiheit, Hate Speech im Internet, über LGBTQ-Rechte, bis zu Haftbedingungen in Griechenland. Sie ist Berichterstatterin für die Initiative “Golden Dawn Watch” und stellvertretendes Mitglied des Vorstands der Hellenic League for Human Rights. Trotz ihrer internationalen Erfahrung hat sie sich entschieden in Griechenland zu leben und zu arbeiten.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht sie auf der Veranstaltung "Should I stay or should I go?".

Panagiotis Iliopoulos

Bild: Iliopoulos Panagiotis von privat 

ist Pianist und Performer. Er hat an verschiedenen Bühnen gearbeitet, vorwiegend im deutschsprachigen Raum (u.a. HAU Berlin, Schauspielhaus Zürich, Dampfzentrale Bern, Neuköllner Oper Berlin, Teatro Due Parma). Seit 2015 hat er die musikalische Leitung des Jugendklubs der Staatsoper Berlin übernommen. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit arbeitet er auch als Musik- und Geschichtslehrer in der Gail S. Halvorsen Schule in Dahlem.  Er kann sich zur Zeit nicht vorstellen in seine Heimat Griechenland zurückzukehren.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht er auf der Veranstaltung "Should I stay or should I go?".

Nishtha Madaan

Bild: Madaan Nishtha von privat 

ist Wissenschaftlerin bei IBM Research in Indien. In ihrer Arbeit befasst sie sich mit Algorithmic Bias und Fairness aus einer sozialen Perspektive. Madaan ist die Co-Autorin verschiedener Forschungsarbeiten, die in namhaften Fachzeitschriften und auf Konferenzen veröffentlicht wurden. Sie erhielt ihren Master of Science in Informatik am International Institute of Information Technology in Indien. Ihr Diplom in Unternehmensmodellierung erhielt sie an der Universität Wien.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht sie auf der Veranstaltung "Bollywood – Genderklischees am laufenden Band."

Sven Mohr

Bild: Sven Mohr von privat 

ist Schulleiter und Geschäftsführer des Regionalen Berufsbildungszentrum (RBZ) Eckener-Schule Flensburg. Im neu fusionierten Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung, der aus den Bundesverbanden BLBS und VLW hervorgegangen ist, bekleidet Mohr die Funktion des stellvertretenden Bundesvorsitzenden mit dem Schwerpunkt Berufsbildungspolitik. Er ist gelernter Industriemechaniker, hat das Berufsschullehramt für die Fächer Metalltechnik und Sport studiert und im Bereich der Fachdidaktik promoviert. Sven Mohr ist 55 Jahre alt.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht er auf der Veranstaltung "Ankommen in Ausbildung: Wege in eine berufliche Zukunft für junge Geflüchtete ".

 

Carola Richter

Bild: Carola Richter von Privat 

ist Professorin für Internationale Kommunikation am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin. Sie studierte Arabistik, Journalistik und Politikwissenschaften in Leipzig und Palästina und promovierte an der Universität Erfurt zu Medienstrategien ägyptischer Islamisten im Kontext von Demokratisierung. Prof. Dr. Carola Richter ist Gründungsmitglied der Arab-European Association for Media and Communication Researchers (AREACORE) und gehört der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA) an. Sie forscht zu Mediensystemen und Kommunikationskulturen in nicht-westlichen Ländern mit dem Schwerpunkt Nahostregion und Nordafrika.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht sie über "Naher Osten und Nordafrika: Jugend und Politik nach der „Facebook-Revolution”".

Michael Sommer

Bild: Michael Sommer von privat 

Michael Sommer wurde im Mai 2002 zum Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes gewählt. Im Juni 2010 wurde er zudem als Präsident des Internationalen Gewerkschaftsbundes gewählt und im Mai 2014 endete schließlich seine Amtszeit als DBG-Chef. Seit Dezember 2013 ist Michael Sommer der stellvertretender Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht er über "Gewerkschafts-Netzwerk: Junge Stimmen aus Ostmitteleuropa".

Zarah Udwadia

Bild: Zarah Udwadia von privat 

An der Schnittstelle von Zarah Udwadias Forschungs- und Publikationsinteressen befinden sich Themen wie Kunst, Gender-Rechte und die Gesundheit von Frauen. Als Absolventin der Duke University in den Vereinigten Staaten arbeitet sie aktuell in der feministischen gemeinnützigen Organisation Point of View in Mumbai, Indien. Speziell engagiert sie sich für Projekte zu Genderfragen, Sexualität, Technologie und Behinderungen.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 spricht sie über "Bollywood: Genderklischees am laufenden Band".

Anne Wizorek

Bild: Anne Wizorek von privat 

ist selbstständige Beraterin für digitale Medien, Autorin und feministische Aktivistin. Sie lebt im Internet, in Berlin und ist Gründerin des Grimme Online Award nominierten Gemeinschaftsblogs kleinerdrei.org. Der von ihr initiierte Hashtag #aufschrei stieß im Jahr 2013 eine Debatte zu Alltagssexismus an und wurde dafür als erster Hashtag mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. In ihrem Buch „Weil ein #aufschrei nicht reicht – Für einen Feminismus von heute“ (Fischer Verlag) entwirft sie eine moderne feministische Agenda. Unter dem Schlagwort #ausnahmslos veröffentlichte sie im Januar 2016 mit 21 anderen Aktivistinnen ein Statement gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Die Aktion wurde mit dem Clara-Zetkin-Preis für politische Intervention ausgezeichnet. Als Mitglied der Sachverständigenkommission arbeitete Anne Wizorek am 2. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung mit.

Bei der Gerechtigkeitswoche 2018 moderiert sie die Veranstaltung "Bollywood: Genderklischees am laufenden Band".

Gerechtigkeitswoche 2018

Koordination
Felix Braunsdorf

Kontakt & Anmeldung
Annegret Worrmann
gerechtigkeitswoche(at)fes.de

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, an welchen Veranstaltungen Sie teilnehmen möchten.

Gerne beantworten wir Fragen zu Barrieren bei einzelnen Veranstaltungen.

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