Gender Matters - Geschlechtergerechtigkeit zählt!

Geschlecht ist auf vielfältige Weise in  unser Leben und unsere Gesellschaft eingewoben: Gender matters! Doch es wird auch dazu benutzt, um auf verschiedene Art und Weise in der Gesellschaft Differenz, Ungleichheit, Hierarchien, Benachteiligungen und Unterdrückung zu schaffen. Das ist ungerecht. Das zu ändern und individuelles wie gesellschaftliches Leben geschlechtergerecht und vielfältig zu gestalten, ist daher ein zentraler Aspekt von Gerechtigkeit - der Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit.

Geschlechtergerechtigkeit zählt! - als zentraler Wert einer gerechten Gesellschaft, als Kernelement der Sozialen Demokratie und als politisches Ziel der Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Deutschland und weltweit. Wir laden Sie herzlich ein, sich auf dem Portal über unsere geschlechterpolitische Arbeit zu informieren!

Mehr Informationen zu Geschlechtergerechtigkeit als Ziel und Geschlechterpolitik als Weg...
 


Themen

Gender Matters – wie Geschlecht unser Leben bestimmt

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Frauen und Männer und… – Gender und Vielfalt

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Geschlechtergerechtigkeit zählt – was tun?

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Fokus: #100 Jahre Frauenwahlrecht

Gender-Blog

  • 10.10.2018

    Triumph der Frauen? The Female Face of the Far and Populist Right in Europe

    Lange Zeit galten Wählerinnen als relativ immun gegenüber den Wahlangeboten rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien. Doch das hat sich geändert.

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  • 10.04.2018

    Kämpfe indigener Frauen in Ecuador

    Wie indigene Frauen in Ecuador es geschafft haben, als Führungspersönlichkeiten wahrgenommen zu werden.

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  • 21.03.2018

    Mit den Fäden fest in der Hand

    Buchvorstellung "Mit den Fäden fest in der Hand" in Südthüringen über das Wirken der AWO-Frau Lotte Lemke und ihre Vorbildfunktion für Frauen heute

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Veranstaltungen

Freitag, 16.11.18 - Uni Greifswald

'Weil ein Aufschrei nicht reicht - Die Macht der Sprache'


Samstag, 17.11.18 - München, BayernForum

Schlagfertig!

+++ LEIDER BEREITS AUSGEBUCHT +++

Ihre Kollegin hat Ihre Arbeit mal wieder besonders schnippisch kommentiert. Und der Fraktionsvorsitzende schulmeisterte mal wieder sehr von oben herab. Und was machen...


Montag, 19.11.18 bis Dienstag, 20.11.18 - Würzburg

Gleichstellung messen!? - konkret in kommunalen, planerischen und bildungsbezogenen Praxisfeldern

Fachseminar für Genderinteressierte aus Verwaltung, Planung, Forschung und Bildung. Im Fokus stehen Gleichstellungsziele und die Möglichkeiten, wie Gleichstellung in verschiedenen Praxisfeldern (u.a....


Publikationen

Projeksione për një zhvillim të qëndrueshëm

Revista
Tirana

Zur Publikation


Bohoslavsky, Juan Pablo

El impacto de las reformas económicas y las medidas de austeridad sobre los derechos de las mujeres

Juan Pablo Bohoslavsky. - Buenos Aires : Fundación Friedrich Ebert, Octubre 2018. - 33 Seiten = 220 KB, PDF-File. - (Análisis
Buenos Aires

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Geschlechtergerecht im Einsatz für eine bessere Gesellschaft?

Die Gleichstellung der Geschlechter im Dritten Sektor
Berlin

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Geschlechtergerechtigkeit, Geschlechterpolitik und Feminismus

Das Ziel: Geschlechtergerechtigkeit

Geschlechtergerechtigkeit ist die "Freiheit zu unterschiedlichen und nicht nach Geschlecht vorgezeichneten Seins- und Lebensweisen auf der Basis von Gleichheit und in der Verteilung von Ressourcen, Einflussmöglichkeiten und Wertschätzung". So heißt es in der FES-Publikation "Geschlechtergerechtigkeit - Ein Orientierungsrahmen für emanzipatorische Geschlechterpolitik" (Pimminger 2014: 53). An diesem Maßstab orientiert sich die geschlechter- und familienpolitische Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Unsere Überzeugung ist: Ohne Geschlechtergerechtigkeit gibt es keine soziale Gerechtigkeit. Noch viele weitere Argumente sprechen für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft.

Aktuelle Studien geben Auskunft über den Wunsch junger Frauen nach Geschlechtergerechtigkeit, um ihre  Lebensentwürfe umsetzen zu können. Was Frauen in aller Welt davon abhält, ist die Geschlechterungerechtigkeit. In Südosteuropa beispielsweise zeigt sich diese besonders beim Einkommen, auf dem Arbeitsmarkt, im Steuer- und Bildungsystem, kurzum: hinsichtlich der sozioökonomischen Situation von Frauen.

Der Weg: Geschlechterpolitik

"Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin", heißt es in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes. Im internationalen Kontext gibt es etwa mit der UN-Frauenrechtskonvention von 1979 (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women) ein internationales Vertragswerk für die Durchsetzung von Gleichberechtigung, bezüglich dessen die Vertragsstaaten in regelmäßigen Abständen Bericht erstatten müssen.

Unter anderem aus diesen Grundsätzen ergeben sich verschiedene Aufgaben und Handlungsfelder für Geschlechterpolitik, die ganz unterschiedliche Maßnahmen umfasst. Sie ist ein eigenes Politikfeld, jedoch mit der Besonderheit, als Querschnittsaufgabe auch für alle anderen Politikfelder relevant zu sein. Das bedeutet einerseits: Alle Politikmachenden sind für Geschlechterpolitik zuständig. Andererseits gibt es eigenständige Akteur_innen für Geschlechterpolitik. Die Strategie des Gender Mainstreaming ist der Königsweg einer verbindlichen, systematischen und umfassenden Querschnittspolitik.

Auch die Friedrich-Ebert-Stiftung macht Geschlechterpolitik: zum einen in den jeweiligen Arbeitsbereichen der Inlands- und Auslandsarbeit, zum anderen stiftungsweit.Geschlechterpolitische Arbeit der FES zum Weiterlesen

Dafür oder dagegen? Feminismus und Antifeminismus

Für oder gegen Gender und Vielfalt zu sein, wird immer mehr zur zentralen Chiffre für progressive (und feministische) Politik einerseits, oder konservativ-reaktionäre (und antifeministische) Politik andererseits. Den einen Feminismus gibt es nicht, sondern vielfältige Feminismen. Dabei gibt es einiges, was die Geschlechterpolitik hierzulande von Feministinnen aus dem Globalen Süden lernen kann.

Rechtspopulistische Positionen verfolgen dagegen eine rückwärtsgewandte und damit antifeministische Geschlechter- und Familienpolitik, die in Anti-Gender Campaigns oder unter dem Label des "Maskulismus" verbreitet werden.

FES-Publikationen zum Weiterlesen

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