Kuther, Georg Johann Mitglied des Reichsbanners. Verlust des Arbeitsplatzes aus politischen Gründen 1933. Politischer Werdegang und Funktion in der SPD SPD ab 1921 1 Verfolgung Entlassung aus politischen Gründen nach dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums (GWB) am 16.03.1934 2Ein Antrag der Stadt auf Entlassung nach diesem Gesetz war von Innenminister Adolf Wagner am 30.09.1933 abgelehnt worden: Es handle sich um einen Beamten, dessen Entlassung sich nur auf Mitgliedschaft bei SPD und Reichsbanner stütze. Er besitze darüber hinaus die Frontkämpfereigenschaft, sei politisch nicht hervorgetreten und es handle sich um eine untergeordnete Stellung, weshalb Entlassung nach § 4 GWB nicht stattgegeben werden könne. [2]Am 21.02.1934 beantragte Wagner mit Schreiben an Reichsstatthalter Franz von Epp schließlich doch die Entlassung: Kuther habe Nationalsozialisten als „Hitlerbanditen“ und „Hitlerlausbuben“ bezeichnet. Damit sei er national unzuverlässig. Epp stimmte dem Antrag am 16.03.1934 zu. Weitere Daten Schadenskategorie Schaden im beruflichen und wirtschaftlichen Fortkommen Quellenverweis 1 - BayHStA, RS 186 BayHStA, RS Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Reichsstatthalter Epp Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen 2 - BayHStA, MInn 80149 BayHStA, MInn Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Staatsministerium des Inneren Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen 3 - Münchner Stadtadreßbuch 1935 Münchner Stadtadreßbuch Münchner Stadtadreßbuch. Adreßbuch der Landeshauptstadt München Bd. 83 ff. München 1933 ff. Quellenart:Bücher und BroschürenStatus:Veröffentlichte Quellen und LiteraturAnmerkungen:in Monacensia, Theresienstr. 23