Eisner, Reinhard Sohn von Kurt und Elisabeth Eisner, Ehemann von Gunda Eisner. Hausdurchsuchung. Gestapo Vorladung. Politischer Werdegang und Funktion in der SPD SPD 1 Werdegang in der SPD nach 1945 SPDParteisekretär in Berlin bis Juni 1946 1Freigestellt für Bezirksamt Mitte von Berlin Abteilung SozialwesenZurück nach Nürnberg 06.09.1946 Verfolgung Hausdurchsuchung Ende Mai 1933 1Verhaftung Ende Mai 1933 durch die SA 1Aus Zeitzeugenbericht von Gunda Eisner.Mein Mann Reinhard - der älteste Sohn Kurt Eisners - wurde Ende Mai im Anschluß an eine Hausdurchsuchung von der SA verhaftet. Er befand sich schon zum Abtransport in einem Auto, als ein zweiter Wagen vorfuhr, dem ein Zivilist entstieg. Dieser sagte den SA-Leuten, Reinhard Eisner könne gehen, er bekomme eine Vorladung. Die SA-Horde schrie. "aber das ist doch der Sohn von Kurt Eisner". Der Zivilist sagte "ich weiß" und schickte Reinhard zurück.Vorladung zur Gestapo 1Aus Zeitzeugenbericht von Gunda Eisner.Ich betrieb in der Martha-Straße eine Eisenwarenhandlang. Reinhard hat eine Vorladung zur Gestapo erhalten. Totenbleich kam er zurück: "Ich muß binnen 24 Stunden Bayern verlassen". Wir hatten 3 Töchter, ich sagte "Wir kommen mit". Einer Scheidung wäre nichts im Wege gestanden, denn Reinhard war Halbjude. Wir blieben beisammen.Verhör durch Gestapo 1Ausweisung aus Bayern im Mai 1933 1Flucht nach Berlin 1mehrfache Kündigung des Arbeitsplatzes in Berlin bis zum Ende des Krieges 1945 durch Anweisung der Gestapo 1Entzug oder Verbot der Ausführung von Ehrenämtern Gewerkschaft (durch Gericht) 1 Weitere Daten Religion/Konfession konfessionslos Schadenskategorie Schaden an FreiheitSchaden im beruflichen und wirtschaftlichen FortkommenSchaden am beruflichen Fortkommen und EigentumWirtschaftlich benachteiligende Tatbestände Quellenverweis