Rohrmeier, Sebastian Reichsbannerführer. Schutzhaft 1933. Verlust des Arbeitsplatzes aus politischen Gründen 1933. Verfolgung Hausdurchsuchung durch die SA am 10.04.1933 1Schutzhaft 1Wildes Gefängnis der SA im Münchner Gewerkschaftshaus vom 11.04.1933 bis 12.04.1933Rohrmeier erinnerte sich an eine blutbespritzte Badezelle, in die er eingesperrt worden sei. Am 11.04.1933 gegen 22.00 Uhr sei ihm dort mitgeteilt worden, dass ihn die oberste SA-Führung zum Tode verurteilt habe und das Urteil nach 2 Stunden vollstreckt werde. Um 24.00 Uhr seien ein SA-Führer und 6 SA-Leute mit Gummiknüppeln in die Zelle gekommen. Er habe ein ordentliches Gericht verlangt und sei daraufhin in die Ettstraße gebracht worden.Gefängnis der Polizeidirektion München, Ettstraße vom 12.04.1933 bis 15.04.1933Gefängnis München-Am Neudeck vom 16.04.1933 bis 01.05.1933Rohrmeier wurde aufgrund Amnestie entlassen.Entlassung aus politischen Gründen nach dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums (GWB) am 01.10.1933 Weitere Daten Schadenskategorie Schaden an FreiheitSchaden im beruflichen und wirtschaftlichen Fortkommen Quellenverweis 1 - BayHStA, LEA 30561 BayHStA, LEA Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Landesentschädigungsamt Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen