Furtwengler, Josef Mitglied der SPD. Verlust des Arbeitsplatzes aus politischen Gründen 1934. Politischer Werdegang und Funktion in der SPD SPD von 1928 bis 1932 1 Verfolgung Entlassung aus politischen Gründen nach dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums (GWB) am 02.01.1934 1Seine Beschwerde gegen die Entlassung wurde vom Bayerischen Innenministerium abgelehnt mit der Begründung, er sei nach Aussagen zweier Betriebsangehöriger einer der ärgsten marxistischen Hetzer im Betrieb gewesen bis zur Machtübernahme. Er erreichte zusammen mit dem Arbeiter Blatter, dass die Schlosserei, in der er beschäftigt war, zu einer Hochburg der Marxisten wurde.Auch aus Aussagen anderer Arbeiter, die der (neue) Betriebsrat vernahm, gehe hervor, dass F. vor Machtantritt einer der „lautesten Vertreter des Marxismus in seinem Betrieb war.“Im Fragebogen habe er seine Zugehörigkeit zur SPD verschwiegen.Aufgrund nationaler Unzuverlässigkeit „als führender marxistischer Hetzer“ sei er zu entlassen; die Frontkämpfertätigkeit reiche zur Entlastung nicht aus. [1] Weitere Daten Schadenskategorie Schaden im beruflichen und wirtschaftlichen Fortkommen Quellenverweis 1 - BayHStA, MInn 80150 BayHStA, MInn Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Staatsministerium des Inneren Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen 2 - Münchner Stadtadreßbuch 1934 Münchner Stadtadreßbuch Münchner Stadtadreßbuch. Adreßbuch der Landeshauptstadt München Bd. 83 ff. München 1933 ff. Quellenart:Bücher und BroschürenStatus:Veröffentlichte Quellen und LiteraturAnmerkungen:in Monacensia, Theresienstr. 23