Behringer, Josef Mitglied der SPD. Entlassung aus politischen Gründen 1933. Politischer Werdegang und Funktion in der SPD SPD von 1923 bis Januar 1931 1 Verfolgung Entlassung aus politischen Gründen nach dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums (GWB) 1933 1Seine Beschwerde gegen die Entlassung wurde vom Innenministerium am 13.02.1934 abgewiesen mit der Begründung, er habe geäußert, dass die SA bei der Besetzung des Gewerkschaftshauses RM 15000 gestohlen habe. Er verbreite das Gerücht, die SA habe bei demselben Anlass den Vorsitzenden des Gewerkschaftsbundes so verhauen, dass dieser zusammengebrochen sei; ferner, dass SA-Männer die Tochter der Sekretärin des OB Karl Fiehler vergewaltigt hätten. Behringer bestreite dies; ein Zeuge habe jedoch seine Aussage unter Eid gemacht. Damit habe er sich als national unzuverlässig erwiesen. Weitere Daten Schadenskategorie Schaden im beruflichen und wirtschaftlichen Fortkommen Quellenverweis 1 - BayHStA, MInn 80149 BayHStA, MInn Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Staatsministerium des Inneren Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen 2 - Münchner Stadtadreßbuch 1935 Münchner Stadtadreßbuch Münchner Stadtadreßbuch. Adreßbuch der Landeshauptstadt München Bd. 83 ff. München 1933 ff. Quellenart:Bücher und BroschürenStatus:Veröffentlichte Quellen und LiteraturAnmerkungen:in Monacensia, Theresienstr. 23