Althammer, Josef Mitglied der SPD und der Eisernen Front. Entlassung aus politischen Gründen im Dezember 1933, danach arbeitslos Politischer Werdegang und Funktion in der SPD SPD ab 1906 1 Verfolgung Entlassung aus politischen Gründen nach dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums (GWB) am 09.12.1933 1Seine Beschwerde gegen die Entlassung wurde vom Innenministerium am 30.01.1934 abgewiesen mit der Begründung: "Er agitierte in den städtischen Betrieben, in welchen er arbeitete, auf das Eifrigste für die SPD und die Freie Gewerkschaft. Dabei machte er wiederholt gehässige Bemerkungen über die Nationalsozialisten, die er als Bonzen, Lumpen, Vagabunden usw. bezeichnete. Gegenüber einem Zeugen nannte er im April 1933 den Herrn Reichskanzler einen 'Hochstapler'. Als im Jahr 1931 in den städtischen Betrieben Nationalsozialisten entlassen wurden, wirkte er als Betriebsrat mit." [1]Althammer bestreite die ihn belastenden Anschuldigungen, doch sei kein Zweifel dagegen zulässig, da die Zeugen ihre Aussagen unter Eid wiederholen würden.Arbeitslosigkeit aus politischen Gründen vom 09.12.1933 bis 12.09.1934 1Laut Schreiben des Personalreferats der Stadt München vom 14.11.1934 wurde er am 12.09.1934 wieder in den städtischen Dienst eingestellt. Weitere Daten Schadenskategorie Schaden im beruflichen und wirtschaftlichen Fortkommen Quellenverweis 1 - BayHStA, MInn 80149 BayHStA, MInn Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Staatsministerium des Inneren Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen 2 - Münchner Stadtadreßbuch 1935 Münchner Stadtadreßbuch Münchner Stadtadreßbuch. Adreßbuch der Landeshauptstadt München Bd. 83 ff. München 1933 ff. Quellenart:Bücher und BroschürenStatus:Veröffentlichte Quellen und LiteraturAnmerkungen:in Monacensia, Theresienstr. 23