Klostermaier, Karl Mitglied der SPD und des Reichsbanners. Verhaftung nach Denunziation 1934, Prozess vor dem Sondergericht München 1935, Gefängnis 1936. Politischer Werdegang und Funktion in der SPD SPD von 1919 bis 1920 1SPD ab 1925 Verfolgung Hausdurchsuchung und Verhaftung durch die BPP am 08.10.1934 1aufgrund einer Anzeige und Denunziation am 07.04.1934Er war Pächter der Gastwirtschaft "Freischütz", die auch Versammlungslokal der Sendlinger SPD war, und wurde von einem Gast angezeigt, weil er sich gegenüber seinen Gästen verächtlich über die Reichsregierung geäußert habe.Polizeiarrest/-haft 1Gefängnis der Polizeidirektion München, Ettstraße vom 08.10.1934 bis 10.10.1934Er wurde aus der Polizeihaft entlassen, damit Unruhen vermieden würden, die nach einer Schließung seiner bei der Bevölkerung beliebten und gut besuchten Gaststätte befürchtet wurden.ProzessSondergericht MünchenAnklage vom 24.04.1935: Vergehen gegen die HeimtückeverordnungUrteil vom 15.05.1935Strafmaß: Gefängnis 6 MonateDie Vollstreckung wurde zunächst auf Antrag seines Verteidigers ausgesetzt. Am 16.03.1936 trat Klostermaier die Strafhaft an.Strafhaft 1Gefängnis München-Stadelheim vom 16.03.1936 bis 27.04.1936Nach sechs Wochen wurde er aufgrund des Amnestiegesetzes vom 23.04.1936 freigelassen. Weitere Daten Schadenskategorie Schaden an Freiheit Quellenverweis 1 - StAM, Stanw 7951 StAM, Stanw Staatsarchiv München, Staatsanwaltschaften Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen