Eckl, Alois Vorsitzender SPD-Sektion München – Ramersdorf. Mitglied des Reichsbanners und der Widerstandsgruppe „Rote Rebellen“ (Faltner). Verlust des Arbeitsplatzes aus politischen Gründen 1933. Verhaftung 1934, Untersuchungshaft 1935/1936, KZ Dachau 1936-1939. Nach 1945 Mitglied im Bayerischen Senat. Politischer Werdegang und Funktion in der SPD SPD ab 1921 2, 3, 6Vorsitzender Sektion München - Ramersdorf 1933 6 Verfolgung Entlassung aus politischen Gründen nach dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums (GWB) am 15.09.1933 2Arbeitslosigkeit aus politischen Gründen bis 01.04.1934 6Verhaftung am 07.11.1934 6, 8Schutzhaft 6, 8Gefängnis der Polizeidirektion München, Ettstraße vom 07.11.1934 bis 10.11.1934Erneute Verhaftung am 31.07.1935 6Schutzhaft 6Gefängnis München-Stadelheim vom 31.07.1935 bis 15.08.1935Untersuchungshaft 2Gefängnis München-Stadelheim vom 16.08.1935 bis 09.07.1936ProzessOberlandesgericht MünchenAnklage vom 25.03.1936: Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens, hier: "wobei die Tat auf Beeinflussung der Massen durch Verbreitung von Schriften gerichtet war."Er habe Franz Faltner je eine Zeitung aus Basel und aus dem Saarland gezeigt sowie vier Fotos aus dem KZ Dachau, die von diesem an Josef Lampersberger jun. in die Tschechoslowakei weitergeleitet wurden.Urteil vom 09.07.1936: FreispruchUrteilsbegründung: Das Gericht erachtete eine hochverräterische Handlung als nicht nachgewiesen, "weil die Zeitungen und die Fotos dem Senat nicht vorlagen, sodass eine nähere Prüfung nicht möglich war." [2]Erneute Schutzhaft 3, 4, 5, 6Unabhängig von dem Freispruch, mit dem das Gerichtsverfahren endete, wurde Eckl in Schutzhaft genommen.Gefängnis der Polizeidirektion München, Ettstraße vom 09.07.1936 bis 15.07.1936Gefängnis der BPP im Wittelsbacher Palais, München vom 15.07.1936 bis 21.07.1936KZ Dachau vom 21.07.1936 bis 07.02.1939Häftlingsnummer 10220Meldepflicht 6Nach der Entlassung aus der Schutzhaft Weitere Daten Schadenskategorie Schaden an FreiheitSchaden im beruflichen und wirtschaftlichen Fortkommen Quellenverweis 1 - Münchner Stadtadreßbuch 1934 Münchner Stadtadreßbuch Münchner Stadtadreßbuch. Adreßbuch der Landeshauptstadt München Bd. 83 ff. München 1933 ff. Quellenart:Bücher und BroschürenStatus:Veröffentlichte Quellen und LiteraturAnmerkungen:in Monacensia, Theresienstr. 23 2 - BArch, NJ 9445 BArch, NJ Bundesarchiv Berlin, Nationalsozialistische Justiz Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen 3 - StAM, PolDir 8580 StAM, PolDir Staatsarchiv München, Polizeidirektion Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen 4 - KZ-Gedenkstätte Dachau, Häftlingsdatenbank KZ-Gedenkstätte Dachau, Häftlingsdatenbank KZ-Gedenkstätte Dachau, Häftlingsdatenbank Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen 5 - StAM, Schutzhaftakten StAM, Schutzhaftakten Staatsarchiv München, Schutzhaftakten Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen 6 - BayHStA, LEA 846 BayHStA, LEA Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Landesentschädigungsamt Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen 7 - Bayerischer Landtag, Opfer Bayerischer Landtag, Opfer Bayerischer Landtag/Haus der Bayerischen Geschichte/Institut für Zeitgeschichte: Opfer und Verfolgte des NS-Regimes aus Bayerischen Parlamenten http://www.bayern.landtag.de/opfer_doku/web_gedenk_v2/#http://www.bayern.landtag.de/opfer_doku/web_gedenk_v2/#URL Datum LZ: letzter Zugriff am 09.10.2013Quellenart:Internet-VeröffentlichungenStatus:Veröffentlichte Quellen und Literatur 8 - StAM, PolDir 8571 StAM, PolDir Staatsarchiv München, Polizeidirektion Quellenart:ArchivalienStatus:Unveröffentlichte Quellen 9 - HdBG, Geschichte HdBG, Geschichte Haus der Bayerischen Geschichte: Geschichte des Bayerischen Parlaments seit 1819 #http://www.hdbg.de/parlament/content/index.html#URL Datum LZ: letzter Zugriff am 09.10.2013Quellenart:Internet-VeröffentlichungenStatus:Veröffentlichte Quellen und Literatur