Spitz, Anton

Mitglied der SPD. Schutzhaft 1933. Verlust des Arbeitsplatzes aus politischen Gründen 1933.

Politischer Werdegang und Funktion in der SPD

SPD ab 1930 6, 9

Verfolgung

Hausdurchsuchung 1933 9
Schutzhaft, 2 Tage im März 1933 9
Gefängnis München-Stadelheim
Verlust des Arbeitsplatzes 1933 4, 6, 9
Seit 1930 arbeitete er im Mieterverein mit, den sein Vater mit gegründet hatte. Der Mieterverein wurde 1933 von den Nationalsozialisten „gleichgeschaltet“ und Spitz entlassen, während sein Vater ins KZ Dachau kam. Spitz beschrieb seine Entlassung: „Da es sich bei meiner Tätigkeit [im Mieterverein] um ein Spezialgebiet handelte, wurde ich zunächst behalten, jedoch aufgefordert, der Partei bzw. der SA beizutreten, wobei mir in Aussicht gestellt wurde, dass ich im Falle einer Weigerung entlassen werden müsste. Ich weigerte mich entschieden und bekam darauf eine a.o. Kündigung, mit welcher im Hinblick 'auf die marxistische Vergangenheit u. Einstellung' der Dienstvertrag gelöst, mir jedoch anheim gestellt wurde, meinen Dienst mit einem verkürzten Gehalt mit 150.- Mark fortzusetzen. Nachdem mein Vater zu dieser Zeit noch in Schutzhaft und ich somit der einzige Ernährer einer 7-köpfigen Familie war, […] war ich gezwungen, auf d. Angebot einzugehen." [9]Spitz stand bei seiner weiteren Arbeit unter Beobachtung der BPP.
Erneute Verhaftung 1934 9
Erneute Verhaftung 1939 9

Weitere Daten

Schadenskategorie

  • Schaden an Freiheit
  • Schaden im beruflichen und wirtschaftlichen Fortkommen

Quellenverweis

3 - Münchener Stadtanzeiger v. 11.04.1975

Münchener Stadtanzeiger

Münchener Stadtanzeiger

4 - StAM, Arbeitsämter 1027

StAM, Arbeitsämter

Staatsarchiv München, Arbeitsämter

6 - Spitz, Auskunft 31.08.2007

Spitz, Auskunft

Spitz, Hedwig: Auskunft über Anton Spitz vom 31.08.2007

9 - BLFA LEA, BEG 14130

BLFA LEA

Landesamt für Finanzen Bayern, Landesentschädigungsamt

9 - BLFA LEA, BEG 14130

BLFA LEA, BEG

Landesamt für Finanzen Bayern, Landesentschädigungsamt, Bundesentschädigungsgesetz

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